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Projekte am Marianum

 

Die Romfahrt

Seit über 30 Jahren - Studienfahrt nach Italien (Neapel – Rom)

Von R. May

Naturae nobis hoc datum dicam an errore quodam, ut cum ea loca videamus, in quibus memoria dignos acceperimus multum versatos, magis moveamur, quam si quando eorum ipsorum aut facta audiamus aut scriptum aliquod legamus. (Cicero, de finibus V,2) Soll ich es für ein Geschenk der Natur halten oder täuschen wir uns, dass wir beim Anblick einer antiken Stätte tiefer ergriffen werden, als wenn wir nur davon hören oder lesen?

Dieser Satz aus dem wohltrainierten Munde Marcus Tullius Ciceros, des größten aller Redner, motiviert die Fachgruppen Latein und Geschichte alljährlich immer wieder dazu, den jungen, nach tiefgründiger Bildung lechzenden Schülern und Schülerinnen die in der Theorie vermittelten Kenntnisse durch konkrete Anschauung zu vertiefen; die Fahrten stehen dabei unter der Führung von Herrn May, Herrn Voetlause und Herrn .

Hier nun ein kleiner Vorgeschmack auf die längste (bis zu 11 Tage) und eine der bildungsträchtigen Studienfahrten am Marianum, welche unsere Oberstufenschüler jährlich von 1987 - 1994 nach Rom geführt hat und seit 1995 zusätzlich auch an den Golf von Neapel reisen lässt! Viele Schüler wären froh, wenn eine solche Studienfahrt, die ab 2020 wieder als zusätzliche Studienfahrt „extra ordinem“ für die Jgst. 12 eingeführt werden soll, an ihrer Schule stattfände. So gehört diese Studienfahrt zu einem der vielen außerordentlichen Angebote, auf die unsere freie Schule großen Wert legt und deshalb für ihre SchülerInnen bereithält.

Fragt man die Schüler, so werden sie immer wieder begeistert von dieser Fahrt als einem der Höhepunkte ihres Schullebens berichten. Nicht umsonst findet diese Studienfahrt immer wieder Erwähnung in den Ausgaben der Schüler- und Abiturzeitungen, auch wenn man bei den Erzählungen von den wunderschönen Abenden, den spanischen Treppen, dem Baden im Meer manchmal den Eindruck gewinnen könnte, dass die Kultur dabei zu kurz gekommen sei. Dabei bietet schon der dreistündige Vorbereitungsabend in der Aula einen Einblick in eine andere Kultur und die praktische Vertiefung der theoretischen unterrichtlichen Kenntnisse der Schüler. Und darf man es Schülern verübeln, dass sie nach den anstrengenden Tagespensen vor Ort die wenigen freien Abendstunden als sehr wohltuend empfinden, so wie wohl jedem beim Rückblick auf seine Schulzeit nicht in erster Linie die erlernten Paragraphen und Formeln, sondern eher die tolle Kursgemeinschaft, die Klassenfahrt, die Kurs- und Abiturfeten ins Gedächtnis kommen. Man soll sich also nicht täuschen lassen: die Fahrt bietet Kultur pur.

Ein Beispiel für dafür gibt am besten ein Programm, hier das des Jahres 2014:

PS: Den Daheimgebliebenen berichten wir von unserer Fahrt quasi live über unseren Romfahrt-BLOG!

 
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