G E M E I N S C H A F T       L E B E N       L E R N E N

Allgemeine Informationen

 

Das Leitbild des Gymnasium Marianum

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Präambel

Das Gymnasium Marianum ist eine katholische Schule in freier Trägerschaft. Es ging 1978 aus der Zusammenlegung zweier Ordensschulen hervor. Bis zum August 2007 befand es sich in der Trägerschaft des Bischofs von Osnabrück; seit diesem Zeitpunkt gehört es zur Schulstiftung des Bistums1. Alle Schüler nehmen am Religionsunterricht teil. Die inhaltliche und pädagogische Arbeit orientiert sich an christlichen Traditionen; die Vermittlung von Werten hat das christliche Menschenbild zur Grundlage - ein Menschenbild, das geprägt ist von den Gedanken der Freiheit des Einzelnen und der Verpflichtung zur Gerechtigkeit. Wir wissen um die religiöse Dimension unseres Lebens und bringen sie im Schulleben durch vielfältige schulpastorale Angebote zum Ausdruck. Wir tragen Sorge um die Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen und schärfen das Bewusstsein für die Bewahrung der Schöpfung. In diesem Sinne wollen wir unsere Schüler2 auf dem Weg zur Hochschulreife begleiten. Daher verpflichten wir uns zu folgenden Grundsätzen:

Unsere Schule ist ein Ort der Wissensvermittlung und des selbständigen Lernens.

Im Zentrum des Gymnasium Marianum als Lernort steht die Freude am Lernen und Lehren. Die Einsatz- und Leistungsbereitschaft der Schüler und Lehrer sind dabei die Voraussetzungen für ein handlungsorientiertes, die Selbständigkeit und Aktivität der Schüler förderndes Unterrichtsgeschehen. Um den Begabungen und Interessen aller gerecht zu werden, streben wir individuelles Fordern und Fördern an

Unsere Schule versteht sich als lernende Organisation.

Alle an der Schule Beteiligten sind ständig bemüht, das Schulleben zu verbessern, deswegen hinterfragen wir unser Tun kritisch. Fehler und Schwächen werden möglichst nicht als Ausdruck individuellen Versagens verstanden, sondern als Hinweise auf verbesserungswürdige Umstände. Anstoßen und Fördern von Entwicklungen haben Vorrang vor schwächenorientierter Beurteilung.

Für unsere Schule ist soziale Kompetenz die Grundlage des Zusammenlebens.

Alle an der Schule Beteiligten übernehmen Verantwortung für ein Schulklima, das gegenseitige Wertschätzung und Unterstützung als Basis hat. Bei der Lösung von Konflikten gehen wir offen, ehrlich und respektvoll miteinander um. Lehrer, Eltern und Schüler der Oberstufe sind sich ihrer Vorbildfunktion bewusst und unterstützen durch ihr Verhalten eine positive Entwicklung der jüngeren Schüler.

An unserer Schule sind Transparenz und Kommunikation Ausdruck gesellschaftlicher Teilhabe.

Die Zuweisung eindeutig benannter Zuständigkeiten ist für alle erkennbar und wird akzeptiert. Die Transparenz von Entscheidungsprozessen in den unterschiedlichen Gremien der Schule wird gewährleistet. So sollen der intensive Informationsaustausch aller gepflegt und eine ergebnisoffene Kommunikation möglich werden.

Unsere Schule öffnet sich nach außen.

Wir besuchen außerschulische Lernorte und arbeiten mit anderen Bildungseinrichtungen vor Ort, Hochschulen und Universitäten, der freien Wirtschaft und öffentlichen Einrichtungen zusammen. Wir ermöglichen Erfahrungen von Kooperation durch gegenseitige Besuche zu unseren Partnerschulen in Frankreich, den Niederlanden, der Türkei und Polen. Unsere Zertifizierungen als MINT ec Schule, Umweltschule in Europa, sportfreundliche Schule, Europaschule in Niedersachsen, Stützpunktschule der DFB Talentförderung, Schule ohne Rassismus/ Schule für Zivilcourage und die Teilnahme am Projekt schule:kultur! und Umwelt baut Brücken zeigen, dass wir uns als ein Forum für kulturelles, gesellschaftliches und politisches Leben verstehen.

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1 An dieser Stelle sei ausdrücklich auf das Leitbild der Stiftungsschulen im Bistum Osnabrück verwiesen (vgl. www.schulstiftung.org).
2 Aus Gründen der Lesbarkeit wird nur das Maskulinum benutzt.

 
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