G E M E I N S C H A F T       L E B E N       L E R N E N

Unterricht am Marianum

 

M I N T

Von R. Wilkens

Hinter der Abkürzung MINT verbirgt sich eine Assoziation der Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Seit einigen Jahren ist das Marianum im Verein MINT-EC und stellt sich in Projekten und Curricula auf diesen Exzellenzstatus ein. Der Verein MINT-EC ist eine Initiative der Wirtschaft zur Förderung mathematisch-naturwissenschaftlicher Gymnasien und zur Qualifizierung von MINT-Nachwuchskräften in Deutschland. Die Angebote dieser Maßnahme stehen unseren Schülern – meist kostenlos- zur Verfügung.

MINT-Profile

Die Errichtung von MINT-Profilen in allen Jahrgangsstufen stellt die neueste Maßnahme für diesen zukunftsträchtigen Bereich dar.

MINT-Gruppe der Fachlehrer

In Zusammenarbeit mit den naturwissenschaftlichen Fachleitungen und den Leitern der Fachgruppen Informatik und Mathematik diskutiert die Mintgruppe die notwendigen Rahmenbedingungen und Aktivitäten für den mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich. Sie umfasst die MINT-Fachleitungen und engagierte Projektmitglieder. Im Erfahrungsaustausch der Lehrkräfte können Überschneidungen, Kooperationen und Vernetzungen dokumentiert und zukünftige gemeinsame Unternehmungen auf den Weg gebracht werden.

MINT-Angebote

Schülern, die ein über den Regelunterricht hinausgehendes Interesse oder eine besondere Begabung zeigen, soll am Gymnasium Marianum die Möglichkeit geboten werden, im Rahmen von Projekten, Wettbewerben oder Kooperationen mit außerschulischen Lernorten ihre Ziele zu verwirklichen.

Bereits seit vielen Jahren engagieren sich die Fachkollegen der Mint-Fächer im Rahmen von AGs und Kursen für die individuelle Unterstützung von Schülern, die sich umfassender und spezieller engagieren wollen. Diese meist in Kleingruppen stattfindenden Aktivitäten bieten nicht nur den Schülern sondern auch den Lehrern Chancen zu Initiativen, die im oft sehr standardisierten Unterricht unmöglich sind. Lerninhalte, die sonst selten abgerufen werden, können aktiviert werden, Spezialgebiete lassen sich einbinden.

Kontakte zu Universitäten und unterstützenden Organisationen liefern Impulse, die in Klassenräumen nicht denkbar wären. In den Naturwissenschaften ist es zudem möglich, Medien und Versuchsgeräte einzusetzen, die in großen Gruppen nicht zur Verfügung stehen können. Vor allem aber sind Begabungen, Vorwissen und Einstellungen von Schülern sehr differenziert wahrnehmbar, was wiederum positive Rückwirkungen auf den regulären Unterricht hat. Die im Forderunterricht gewonnenen Einsichten in kognitive Prozesse machen die Aufarbeitung von Lerninhalten effizienter.

 
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