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News 2020

Marianum ausgezeichnet

Schule erhält das Prädikat „Digitaler Ort Niedersachsen“

Von T. Fiebig, 25.06.2020

Große Ehre für das Marianum und viele strahlende Gesichter in der Schulaula: Das Marianum wurde als „Digitaler Ort Niedersachsen“ ausgezeichnet! Stefan Muhle, niedersächsischer Staatssekretär für Digitalisierung, hatte den Weg nach Meppen gefunden, um in einer kleinen Feierstunde – natürlich unter Wahrung aller Corona-bedingten Einschränkungen – dem Marianum die Auszeichnung zu verleihen.

Die Initiative weist Unternehmen und Institutionen als digitale Orte aus, die sich durch ihr Engagement besonders für eine gelungene Digitalisierung in Niedersachsen verdient machen. Das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung hat die Auszeichnung „Digitale Orte Niedersachsen“ ins Leben gerufen, damit dieser Einsatz der Akteure zukünftig stärker in den Fokus gerückt wird.

Das Marianum hat sich mit dem Projekt „Schule in der digitalen Welt“ schon vor Monaten um die Auszeichnung beworben – mit positivem Ausgang, wie sich nun zeigte. In der offiziellen Begründung des Ministeriums ist zu lesen: „Das Gymnasium Marianum verfolgt seit einigen Jahren das Ziel, in einem Konzept die Digitalisierung der heutigen Welt auch in die Schule und den Unterricht zu übertragen. Dies gelingt immer mehr durch eine mittlerweile vollständige W-Lan Ausstattung der Schule, eine digitalisierte Ausstattung zur Projektion und Unterrichtsgestaltung in allen Unterrichtsräumen sowie den Einsatz von Tablets in allen Jahrgangsstufen. Das gesamte Kollegium wurde im Rahmen einer konzeptionell ausgearbeiteten Fortbildung zur Arbeit mit digitalen Unterrichtsformen geschult. Mit der gleichzeitigen Vernetzung der Schule mit wirtschaftlichen Kooperationspartnern, aber auch mit wissenschaftlichen Einrichtungen (Hochschule Lingen) und der daraus resultierenden Verknüpfung von Anforderungen wird Digitalisierung nicht nur für die Schule erlernt, sondern auch darüber hinaus.“

Ins gleiche Horn blies Staatssekretär Muhle während der Feierstunde und sprach der Schule ein großes Kompliment aus: „Das Marianum gehört mit diesem Konzept zu den digitalen Vorreitern der Schulen, dies ist gerade in der heutigen Zeit von unschätzbarem Wert. Ziel der Auszeichnung ist es, Orte wie das Marianum und die dort geleistete tolle Arbeit sichtbar zu machen.“

Schulleiter Hermann-Josef Rave zeigte sich natürlicherweise erfreut über eine solche Würdigung der Schule und hob ausdrücklich hervor, dass die „Auszeichnung ein Verdienst Vieler“ sei. Dies sei während der Corona-Epidemie noch einmal besonders deutlich geworden. Herzliche Worte des Dankes richtete der Schulleiter ausdrücklich an die Schulleitung, das gesamte Kollegium für das – nicht zuletzt auch in den Osterferien – gezeigte Engagement, die Schülerinnen und Schüler für das beherzte Mitgehen des digitalen Weges, die Elternschaft für die immer konstruktive Zusammenarbeit, den Ehemaligenverein für dessen Spendenbereitschaft, den Schulträger für die Bereitstellung der hervorragenden Infrastruktur sowie an den Systemadministrator Lutz Gels für die verlässliche Hilfe bei technischen Problemen. Ein besonderer Dank galt Andreas Gebbeken, Christoph Tenbruck, Matthias Quaing, Denize Stutins und Anna-Maria Calarasu für die musikalische Untermalung des Festakts.

Die Glückwünsche der Schulstiftung überbrachte Dr. Winfried Verburg. Er wies in seinem Grußwort darauf hin, dass gesellschaftliche Umbrüche häufig mit einem Medienwechsel einhergegangen seien. Schon im Buch Exodus habe sich dieser vom Kultbild zum Text vollzogen. Verbunden mit einem Dank an das Kollegium für das gezeigte Engagement wünschte er diesem viel Erfolg bei der Bewältigung der mit der Digitalisierung einhergehenden schulischen Herausforderungen.

|Bericht der Ems-Vechte-Welle|

|Bericht der NOZ|

 
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