Kleine MINT-Akademie in der WTD 91
MINT-Projektwoche in der WTD 91 Meppen sorgt für überschwängliche Begeisterung
Von Maximilian Detzel (Jg. 12) und Ansgar Kossen, 07.09.2026
Seit vielen Jahren kooperieren die WTD 91 und das Gymnasium Marianum Meppen in verschiedenen Bereichen, vor allem in der Berufsorientierung. Vor drei Jahren wurde erstmalig die MINT-Projektwoche für besonders motivierte und leistungsstarke Schülerinnen und Schüler im MINT-Bereich aus der Taufe gehoben. Seither stellt sie ein äußerst attraktives und begehrtes Angebot dar. In diesem Jahr durften vom 22.06.2026 bis zum 26.06.2026 erneut vier Schüler an dieser einwöchigen MINT-Akademie zur Förderung ihrer MINT-Präferenzen teilnehmen.
Das Ziel ihres Projekts in diesem Jahr war es einen fertigen Raketenmotor samt Schlitten auf einer 1-Meter-langen Bahn so schnell wie möglich zu bewegen. Hierzu wurde untersucht, welcher Treibstoff sich am besten eignet und welche physikalischen Kräfte am meisten Energie hinzufügen.
Im Folgenden lesen Sie den Erfahrungsbericht von Justus, Jarvis, Tim und Maximilian.
Unsere MINT-Woche startete am Montag, den 22.06.26. Zunächst begannen wir mit einer kurzen theoretischen Einführung in unser Projekt und gingen anschließend in das Chemielabor der WTD 91, wo zuerst eine Sicherheitsbelehrung vorgenommen wurde. Dort untersuchten wir verschiedene Treibstoffe, um zu erkennen, welcher wirklich am meisten Energie freisetzt. Dann produzierten wir Nitriersäure und gaben verschiedene Cellulosen hinzu. Es wurde alles klein gestampft und bis zum nächsten Tag getrocknet.
Am darauffolgenden Tag haben wir unsere Produkte angezündet, um herauszufinden, ob unser Versuch funktioniert hat. Unsere Produkte haben sehr gut gebrannt, sodass wir wussten, dass alles funktioniert hatte. Anschließend gingen wir zu den Elektronikern, wo wir die 1-Meter-lange Bahn und unser Steuerzentrum hergestellt haben.
Am Mittwoch begann unser Tag bei den Elektronikern, da wir unsere Platine (Steuerzentrum) noch Löten mussten, damit sie im Versuch auch die Geschwindigkeit anzeigt. Als wir dies erfolgreich erledigt hatten, gingen wir zu den Mechatronikern in deren Werkstatt. Dort haben wir die Zeit und die Ausstattung genutzt, um unsere Produkte im 3D-Drucker zu erstellen. Hier haben wir unseren Wagen und das Gehäuse für unsere Platine konstruiert und hergestellt. Diese wurden dann über Nacht gedruckt, sodass wir am Donnerstag die letzten Teile für den Versuch zusammenstellen konnten.
Am letzten Tag haben wir dann alle Teile in das Chemie-Labor gebracht und die Versuche mit den verschiedenen Raketenmotoren durchgeführt. Dieser Part hat uns besonders gut gefallen, da wir unseren eigenen Versuch ausprobiert haben und er auch funktioniert hat.
Insgesamt war es eine sehr spannende und äußerst abwechslungsreiche Zeit, die uns viele unterschiedliche Einblicke ermöglicht und sehr wertvolle Erfahrungen gebracht hat.
Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen beteiligten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der WTD 91 dafür, dass sie uns diese sehr eindrucksvolle, spannende und bereichernde MINT-Projektwoche ermöglicht haben, insbesondere beim hauptverantwortlichen für diese Projektwoche und Leiter des Chemie-Labor, Herrn Hemme sowie bei Frau Nägel, Herrn Schmitz und Herrn Mirus.




