Geschichte zum Aufklappen in der 5e
Von H. Paulmann, 16.08.2026
Die Klasse 5e hat kurz vor den Sommerferien ihre Arbeit an einem Lapbook-Projekt zum Thema Römisches Reich beendet. Dabei haben die Kinder erfahren, wie es ist, kreativ, eigenständig und im eigenen Tempo zu lernen. Die Fähigkeiten, die sie dort trainiert haben, sind echte Grundlagen für die Zukunft – und tragen bis zum Abitur. Denn drei Kernfragen zogen sich wie ein roter Faden durch das gesamte Projekt:
Welche Informationen sind wirklich wichtig?
Wie kann ich erworbene Kenntnisse sinnvoll reduzieren?
Was gehört zusammen und wie kann ich Wissen übersichtlich darstellen?
Die Klasse musste in ihren Gruppen Informationen aus verschiedenen Materialien erschließen, Wesentliches erkennen, Inhalte strukturieren, Verbindungen herstellen und eigene Ergebnisse verständlich und überzeugend darstellen. Und ganz nebenbei entstand ein Lernprodukt, das man gern in die Hand nimmt: Klappen öffnen, Wissen verknüpfen – und stolz auf das eigene Faltbuch sein.
Ich habe mitgebastelt, mit überlegt und Tipps gegeben. Das scheinbare Chaos zu ordnen, Arbeitsschritte zu organisieren und alle an die Hand zu nehmen, war dabei gar nicht nötig, denn bei genauerem Hinsehen zeigte sich immer wieder: Alle wussten genau, was sie taten und welchen Beitrag sie in ihrer Gruppe leisten konnten. Insgesamt hat die 5e dieses Projekt mit freiwilliger Hausarbeit und viel Engagement super hinbekommen. Bravo!

