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News 2026

Inklusionsprojekte der Pädagogikkurse im Jahrgang 11

Von J. Kirstein, 23.06.2026


Im aktuellen Schuljahr haben sich die Pädagogikkurse von Frau Niemeyer und Kirstein der Jahrgangsstufe 11 intensiv mit den Themen Behinderung und Inklusion auseinandergesetzt. Die theoretischen Inhalte wurden dabei in zwei praktischen Projekten in das Schulleben integriert, um das Bewusstsein für ein inklusives Miteinander zu schärfen.

Der Auftakt: Das inklusive Helen-Keller-Sportfest am 29. Mai
Den Beginn dieser Projektreihe markierte das Sportfest, zu dem die gesamte Helen-Keller-Schule am Marianum zu Gast war. Nach einem gemeinsamen Aufwärmprogramm, das von den Elftklässlern angeleitet wurde, durchliefen die Schülerinnen und Schüler verschiedene leichtathletische Stationen. Dabei wurde darauf geachtet, die Disziplinen so anzupassen, dass eine Teilnahme unabhängig von individuellen Einschränkungen bestmöglich möglich war.

Die sehr positive Resonanz hinsichtlich der Gestaltungen der Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 11 spiegelte sich in der sichtbaren Freude und dem beeindruckenden sportlichen Ehrgeiz wider, mit dem die Schülerinnen und Schüler der Helen Keller Schule an den Start gingen. Den krönenden Abschluss bildeten die Turniere: Während sich die Mittelstufe ein spannendes Duell im Brennball lieferte, sorgte das Kopf-an-Kopf-Spiel zwischen dem Team der Helen-Keller-Schule und den Pädagogikschülern des Marianums für Begeisterung auf den Rängen.

Sensibilisierung: Der Projekttag zur Gleichstellung
Im Anschluss an das Sportfest folgte ein Projekttag für die 5. Klassen, der anlässlich des Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung organisiert wurde. Ziel war es, den Jüngeren die Lebensrealität von Menschen mit Behinderungen näherzubringen. An verschiedenen Stationen konnten die Fünftklässler durch Simulationen nachempfinden, welche Hürden im Alltag durch Seh- oder Hörbeeinträchtigungen entstehen. Praktische Übungen zur Gebärdensprache, das Schreiben in Brailleschrift sowie ein „Diversity Walk“ verdeutlichten zudem, dass Vielfalt eine Bereicherung ist. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiteten dabei die Erkenntnis, dass viele Barrieren bereits durch ein Mehr an Rücksichtnahme und Verständnis abgebaut werden können.

Fazit: Gelebte Werte am Marianum Diese Projekte sind ein wichtiger Beitrag zur gelebten Inklusion an unserer Schule. Sie verdeutlichen, dass das Gymnasium Marianum Meppen über den Unterricht hinaus einen Raum für Begegnung und soziale Verantwortung bietet. Damit wird das im Leitbild der Schule verankerte christliche Menschenbild – das den Respekt vor der Würde jedes Einzelnen und das Eintreten für eine solidarische Gemeinschaft betont – in der Praxis lebendig und für alle erfahrbar gemacht.

 
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