Verabschiedungen zum Schulhalbjahr 2025/26
Von T. Fiebig, 30.01.2026
Mit dem Halbjahreswechsel 2025/26 verlassen zwei Kolleginnen das Marianum und wurden in einer Personalkonferenz am vorletzten Schultag stimmungsvoll verabschiedet.
Jasmin Rumpke unterrichtete im vergangenen Jahr am Marianum die Fächer Mathematik, Physik und Biologie und wechselt nun aus privaten Gründen an das Erich-Kästner-Gymnasium in Laatzen. Schulleiter Hermann-Josef Rave lobte die „ruhige und überaus zuverlässige Art“, in der Frau Rumpke ihren Dienst verrichtet habe, sowie ihre „fachliche Vielfalt“. Andrea Burrichter-Ernst formulierte im Namen der Fachgruppen warme Abschiedsworte, bevor die Verabschiedete selbst kurz das Wort ergriff: „Ich habe mich am Marianum total wohlgefühlt und gehe definitiv auch mit einem weinenden Auge. Ich hatte eine tolle Zeit hier!“
Andrea Sander unterrichtete seit 2004 am Marianum die Fächer Französisch und katholische Religion und tritt mit dem Ende des Halbjahres in den Ruhestand. In diesen mehr als 20 Jahren habe sie unzählige Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zum Abitur begleitet und dabei in Schule immer mehr gesehen als den bloßen Unterricht, betonte Hermann-Josef Rave und hob beispielhaft das Engagement für das Sozialpraktikum hervor. Sodann brachen „Andreas Jungs“ – namentlich die Kollegen Gandt, Krieger, Kröger und Pieper – für die Verabschiedung zu einer „Tour de Sandrea“ auf, einer nachgestellten Zusammenkunft im Hause der Verabschiedeten (humorvoll gespielt von Andrea Burrichter-Ernst). Zwischen Kaffee und Kuchen, selbst eingelegten Gurken und Schnaps aus der örtlichen Brennerei zeichnete der Sketch den beruflichen Werdegang der angehenden Pensionärin nach, erinnerte mittels Fotocollagen an Highlights vergangener Zeiten sowie alte und aktuelle Wegbegleiter. „Wir danken dir von Herzen für die vielen schönen Momente, u. a. beim allmorgendlichen Kaffee im Lehrerzimmer, und werden dich und deine unverwechselbare Art vermissen!“, klangen am Ende Dankbarkeit und auch ein bisschen Wehmut durch. Danach trat Frau Sander selbst ans Mikrofon und blickte zurück auf 34 Jahre als Lehrerin, vor allem aber die nun fehlenden 80 Kilometer tägliche Fahrt, Konferenzen und Korrekturen. Vermissen werde sie demgegenüber die Schülerinnen und Schüler, Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen sowie nicht zuletzt die Fahrten nach Nantes. „Ich bin neugierig auf die Herausforderungen der Zukunft. Genießt es und bleibt munter!“, so die knackigen Schlussworte, die überleiteten zu einem Empfang im Aulafoyer bei leckerem Essen und kalten Getränken.





