missio-Truck zu Gast am Marianum
„Eine Welt. Keine Sklaverei.“
Von J. Kröger, 15.06.2026
Vom 1. bis 4. Juni 2026 machte der missio-Truck „Eine Welt. Keine Sklaverei.“ Station am Gymnasium Marianum. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 10 hatten dabei die Gelegenheit, sich intensiv mit dem Thema moderne Sklaverei und den globalen Auswirkungen unseres Konsumverhaltens auseinanderzusetzen.
Im Rahmen der multimedialen Ausstellung wurden die Jugendlichen durch verschiedene interaktive Stationen geführt, die eindrucksvoll aufzeigten, unter welchen Bedingungen Menschen weltweit arbeiten und leben. Anhand konkreter Beispiele aus der Rohstoffgewinnung, der Textilproduktion oder der Lebensmittelindustrie wurde deutlich, wie eng globale Lieferketten mit unserem Alltag verbunden sind.
Ergänzt wurde der Besuch des Trucks durch einen thematischen Workshop, der ebenfalls von missio durchgeführt wurde. In Gesprächen, Gruppenarbeiten und Diskussionsrunden setzten sich die Schülerinnen und Schüler vertieft mit Fragen von Menschenwürde, Gerechtigkeit und Verantwortung auseinander. Dabei wurden nicht nur die Ursachen moderner Ausbeutung beleuchtet, sondern auch Möglichkeiten aufgezeigt, wie jede und jeder Einzelne durch bewusste Entscheidungen zu mehr Fairness beitragen kann.
„Besonders überrascht hat mich, wie viele Produkte, die wir jeden Tag nutzen, mit Arbeitsbedingungen zusammenhängen können, die wir eigentlich nicht unterstützen möchten. Der Truck hat mir gezeigt, dass unser Konsum Auswirkungen auf Menschen in anderen Teilen der Welt hat“, berichtete Pia Stroot (10a) nach dem Besuch der Ausstellung.
Auch die begleitenden Lehrkräfte zogen ein positives Fazit. „Die Verbindung von multimedialer Ausstellung und Workshop hat unsere Schülerinnen und Schüler sehr angesprochen. Die Inhalte wurden anschaulich vermittelt und haben viele zum Nachdenken und Diskutieren angeregt. Gerade die Frage nach der eigenen Verantwortung im globalen Kontext ist für junge Menschen von großer Bedeutung“, so Martin Haverkorn.
Die Kombination aus Ausstellung und Workshop ermöglichte einen anschaulichen und nachhaltigen Zugang zu einem Thema von hoher gesellschaftlicher Relevanz. Viele Schülerinnen und Schüler zeigten sich beeindruckt von den Einblicken in die Lebensrealitäten betroffener Menschen und nahmen neue Denkanstöße für ihr eigenes Handeln mit.
Organisiert wurde das Projekt vom Schulpastoralen Team des Marianum. Das Gymnasium Marianum bedankt sich herzlich bei missio für die Durchführung des Projekts sowie beim Ehemaligen- und Förderverein des Marianum, der die Umsetzung großzügig unterstützt und damit diese wertvolle Erfahrung für unsere Schülerinnen und Schüler ermöglicht hat.





