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News 2026

Erster Erasmus+-MINT-Workshop in Gliwice

Von Hermine Hemme, Luna Steinadler, und Mareike Moß, Jg, 9, 14.04.2026


Ein Bericht von Hermine Hemme, Luna Steinadler und Mareike Moß zum ersten MINT-Workshop der MINT-Profilkurse des 9. Jahrgangs in Gliwice mit unserer Partnerschule I. Liceum. Ermöglicht wurde dieser Workshop durch das Förderprogramm „Erasmus+“ der Europäischen Union, für das das Marianum seit gut einem Jahr akkreditiert ist.

Impulsvortrag

Der erste Tag war sehr spannend, denn nachdem wir die lange Anreise (jedoch kürzer als erwartet) bewältigt hatten, kamen wir am Busbahnhof in Gliwice an. Daraufhin durften wir einige Teile der polnischen Schule kennenlernen. Dort haben wir auf Englisch von den polnischen Gastgebenden spannende Präsentationen über unterschiedliche Wege der Energiegewinnung gehört. Zum Essen bekamen wir ein reichhaltiges Buffet an polnischen Spezialitäten. Als unsere Zimmer in der Jugendherberge bezogen und alle Einkäufe erledigt waren, sind wir zum Pub „sw. Patryk“ (St. Patrick) gelaufen, in dem wir ein Drei-Gänge-Menü bekommen haben. Mit vollem Magen liefen wir schließlich zurück zur Jugendherberge und ließen den Abend zusammen in unseren Zimmern ausklingen.

Kohlemine Guido

Am zweiten Tag starteten wir mit einem gemeinsamen Frühstück. Danach packten wir unsere Sachen für die Kohlemine, in die wir anschließend fuhren. Dort angekommen, wurden wir mit Helm und Lampe ausgestattet, haben uns in zwei Gruppen aufgeteilt und wurden so durch die Mine namens Guido geführt. In über 300 Metern Tiefe mussten wir teilweise durch Gänge mit verhältnismäßig niedrigen Decken gehen, sodass wir gebückt laufen mussten. Wir gingen auch einige Treppen in die Tiefe. Am Ende der Führung fuhren wir mit einer Grubenbahn zurück. Im Anschluss aßen wir im gleichnamigen Restaurant zu Mittag. Daraufhin fuhren wir zu einer weiteren Mine, dem „Königin-Luise-Stollen“. Dort wurden wir ebenfalls mit Helmen ausgestattet. Danach sind wir mit einem Boot in einen engen Tunnel gefahren und liefen auch durch verschiedene aneinandergehängte Tunnel. Während wir Geschichten über die Mine gehört haben, sahen wir Lichteffekte und verschiedene Darstellungen an den Wänden. Zum Schluss der Tour sind wir wieder mit einer Grubenbahn nach oben gefahren. Nach dem spannenden Vor- und Nachmittagsprogramm sind wir mit dem Bus in die Stadt gefahren, um dort in kleinen Gruppen zu essen und die Stadt zu erkunden. Anschließend sind wir zurück zur Jugendherberge gelaufen und haben den letzten Abend dort gemeinsam beendet.

Kohlemine Guido

Am dritten und somit letzten Tag haben wir ebenfalls gemeinsam gefrühstückt. Nachdem wir unsere Koffer gepackt hatten, haben wir uns zu Fuß auf den Weg zur Schule gemacht, um dort in Kleingruppen zum Thema „Erneuerbare Energien“ zu arbeiten. Jeweils zwei von insgesamt sechs Gruppen haben sich mit einem konkreten Szenario zur Energieversorgung, z. B. einer Insel oder Stadt, beschäftigt und dazugehörige Aufgaben bearbeitet. Anschließend haben die Gruppen für die jeweiligen Szenarien Lösungsansätze für eine nachhaltige und umweltfreundliche Energieversorgung entwickelt und gemeinsam als Plakat ausgearbeitet. Diese wurden dann im Plenum präsentiert und kritisch diskutiert. Nach dem Vorstellen hatten wir freie Zeit, die wir uns eigenständig einteilen konnten, bevor wir uns am Busbahnhof getroffen haben und zurück nach Meppen fuhren.

Impulsvortrag
 
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