Cajon-Workshop heizt ordentlich ein
Von M. Esch-Klemme, 09.03.2026
Während draußen im Park die Temperaturen der Frühlingssonne bereits an Sommer erinnern, heizt der Referent des Cajon-Workshops, Matthias Philipzen, den Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 6 im Musiksaal des Marianums ordentlich ein.
Über den gesamten Vormittag, von der 1. bis zur 6. Stunde, trommeln, rappen, clappen und snappen die Jugendlichen und erfahren Rhythmus pur. Anfänglich zaghaft zurückhaltend, kommen die jungen Menschen immer mehr aus ihrer gewohnt sitzenden und zuhörenden Komfortzone heraus und trauen sich, aktiv Musik in der großen Gruppe oder auch solistisch zu gestalten. Egal welches Instrument, ob Cajon, Djembe, Maracas, Klanghölzer, Cabasa, oder Guiro, der Referent hat sein gesamtes Equipment dabei und verteilt es an die Schüler. Auch die Handpan stellt er vor. Dieses Ufo-artig aussehende, mit den Fingern gespielte Instrument, ist eine perfekte Mischung aus Percussion- und Klanginstrument. Es produziert einen gleichermaßen sanften, harmonischen und pulsierenden Sound. Die Schüler kennen es, touren doch die Stars der Szene von Festival zu Festival rund um den Globus. Im Workshop am Marianum erfahren die Schüler die Handpan live.
Aus Würzburg extra angereist, stellt der Referent das Instrument Cajon vor, gibt Einblicke in seine Geschichte und performt mit den Schülern zu verschiedenen Musikstilen. Seine Art lockt geschickt die jungen Menschen aus der Reserve, um mit ihnen auf einer Kiste aus Holz zu trommeln, bis die Finger glühen; das spürt die gesamte Schulgemeinschaft an diesem Vormittag nicht nur oben im Musiksaal, man hört die Klänge im gesamten Marianum, sodass beim Workshop immer wieder Schülertrauben auf dem Flur und vor der Tür zum Musiksaal als interessierte Zaungäste einen Einblicke erhaschen möchten.





