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News 2026

Making of – Gemeinsam gegen Rassismus, mit Courage

Ein Film von und mit Theodora Shandé

Von J. Baum, 13.10.2026


„Und füreinander einzustehen.“ – „Und füreinander einzustehen.“ – „Und füreinander einzustehen.“ Es ist Montagmorgen, 08:00 Uhr. Im Clubraum des Marianums drängen sich neben sieben Schüler:innen und zwei Lehrer:innen mehrere Koffer voller professionellem Filmequipment. Es ist stickig, die Luft riecht nach frischem Kaffee und alle sind mucksmäuschenstill. Nur Frau Pohlabeln wiederholt unablässig ihren einen Satz: „Und füreinander einzustehen.“ Dabei steht sie im Rampenlicht; Scheinwerfer und Kamera sind auf sie gerichtet.


An diesem Morgen Anfang September entsteht ein 01:14 Minuten langer Film, der unsere neue Patin für „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (SoR), Theodora Shandè, vorstellen und einführen soll. Und Theodora beweist an diesem Vormittag mit wieviel Energie sie ihre neue Aufgabe am Marianum angeht. Sie steht vor und hinter der Kamera, gibt Regieanweisungen, lobt und holt so das Beste aus allen freiwilligen Akteuren hervor: „Danke, Ricarda. Das war super! Jetzt machen wir das noch einmal von einer anderen Perspektive.“


Theodora ist in Meppen aufgewachsen. Nach einer Ausbildung bei der Sparkasse Emsland ist sie nach Köln gezogen, um dort Medien- und Kommunikationsmanagement zu studieren. 2021 gründete sie ihre eigene Firma „Wave in Motion“, die sie bis heute als Geschäftsführerin leitet. Durch einen Artikel, der Anfang 2026 in der Meppener Tagespost erschien, ist die SoR-Projektgruppe um Johannes Kröger und Jan Baum auf Theodora aufmerksam geworden. Schüler:innen und Lehrkräfte waren sich schnell einig: Theodora passt perfekt als Schulpatin zum Marianum. Nach der Kontaktaufnahme über Instagram hat sie bei einem ersten Treffen vor den Sommerferien sofort zugesagt


Am 18. September 2026 wird Theodora Shandé offiziell als Schulpatin für das „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“-Projekt am Marianum eingeführt. Die Idee mit dem Video kommt von einer Schülerin: „Immer nur Reden in einer Vollversammlung zu hören ist langweilig. Da schalten alle ab.“ Theodora ist sofort begeistert, schreibt ein Skript und plant die Abläufe. Am Ende stehen acht Schüler:innen, vier Lehrkräfte und ein Vater vor der Kamera. Unzählige Male werden die Orte und Perspektiven gewechselt, bis alles „im Kasten“ ist.

Alle Beteiligten sind beeindruckt von Theodoras Professionalität, Energie und sympathischen Art. „Bisher habe ich Videos in der Schule immer mit meinem Tablet in der Hand gedreht“, sagt ein Schüler. Die Einzige, die an diesem Tag nicht zu 100% zufrieden ist, ist Theodora: „Ich habe schon lange nicht mehr selbst hinter der Kamera gestanden. Beim nächsten Mal machen wir das professioneller.“

Das Marianum ist begeistert von dem Ergebnis, aber vor allem von unserer neuen SoR-Patin und wir freuen uns auf viele spannende Projekte und Begegnungen in den nächsten Jahren – mit und ohne Kamera.

 
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