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News 2026

„ECHT KRASS!“ am Marianum

Hinschauen, nachdenken, Mut machen

Von S. Schnaider, 07.10.2026


Was sind meine Grenzen? Was bedeutet Respekt? Und was kann ich tun, wenn eine Grenze überschritten wird? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 9 verschiedener Meppener Schulen im Rahmen des Präventionsparcours „ECHT KRASS!“ des PETZE-Instituts in Kiel.

Die Wanderausstellung in den Räumlichkeiten des Marianum bot einen vielseitigen Mitmach-Parcours zu den Themen Sexualität, Selbstbestimmung, Grenzachtung, Sexismus und sexualisierte Gewalt. Das Interesse der Jugendlichen war dabei bemerkenswert groß - bei Jungen und Mädchen gleichermaßen. Sehr aufmerksam erkundeten sie die verschiedenen Stationen, die mit ihrem hohen Aufforderungscharakter zum Mitmachen, Nachdenken und Austauschen einluden. Viele Schülerinnen und Schüler hätten sich sogar mehr Zeit für den Parcours gewünscht.


Angeregte Gespräch in Kleingruppen nach Verlassen der Ausstellung zeigten die Intensität der Auseinandersetzung und die Nachhaltigkeit der Eindrücke. Genau das möchte die Ausstellung erreichen: Sensibilisieren und Mut machen – Mut, über Sexualität und persönliche Grenzen zu sprechen, übergriffiges Verhalten ernst zu nehmen und sich Hilfe zu holen, wenn man selbst betroffen ist oder Grenzverletzungen beobachtet. Ansprechpartner können dabei Lehrkräfte, die Schulsozialarbeit oder außerschulische Beratungsstellen sein.


Auch wenn die Ausstellung inzwischen abgebaut ist, soll ihr wichtigster Impuls bleiben: Grenzen wahrnehmen, Grenzen respektieren und wissen, dass man mit schwierigen Situationen nicht allein bleiben muss.

Ein herzlicher Dank gilt dem Förderverein des Kommunalen Präventionsrates der Stadt Meppen, dem 15 Mitlieder aus Stadt- und Kreisverwaltung, Polizei und Justiz angehören, für die finanzielle Unterstützung dieser wichtigen Präventionsmaßnahme. Ein ebenso herzliches Dankeschön geht an die Betreuerinnen des Arbeitskreises gegen sexuellen Missbrauch im mittleren Emsland für ihre engagierte fachliche Begleitung.

Unser besonderer Dank gilt außerdem unserer Schulsozialarbeiterin Jana Penning für die intensive Vorbereitung und Organisation. Ebenso danken wir den Klassenleitungen der Jahrgangsstufen 8 und 9, die sich im Vorfeld umfassend fortgebildet und ihre Schülerinnen und Schüler fachkundig und sensibel auf den Ausstellungsbesuch vorbereitet haben - und sie auch in der weiteren Auseinandersetzung mit den Themen begleiten werden.


 
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