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MARIANUM VON A - Z

 

Verkehrs- /Mobilitätserziehung

Von L. Pott

Bereits vor Jahren wurde in Niedersachsen der Lernbereich „Mobilität" in den Schulen eingeführt und zeitgleich die klassische Verkehrserziehung aufgehoben.

Im Mittelpunkt der Bezugsfelder „Verkehr" und „Umwelt" steht der Mensch. Mobilität definiert sich nicht allein über das Verkehrsmittel „Auto" und befriedigt auch nicht die individuellen Bedürfnisse einer motorisierten Verkehrsteilnahme. Es geht um verantwortliches Denken und Handeln unter dem Leitbild der „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung" (Agenda 21), um Fragen, wie die Mobilität erhalten werden kann, ohne das Leben nachfolgender Generationen zu gefährden.

Das Phänomen „Verkehr" steht mit seinen vielfältigen Vernetzungen für ein komplexes Thema, das gesellschaftlich und global in einem größeren Zusammenhang gesehen werden muss.

Dieser Lernbereich beinhaltet also fächerübergreifendes Lehren und Lernen, vernetztes und integratives Denken und entwickelt Fähigkeiten zu einer sicherheits-, sozial-, umwelt- und gesundheitsbewussten Teilnahme am Mobilitätsgeschehen.

In seiner Kontinuität und Vernetzung zu unterschiedlichen Fächern ist deshalb ein durchgängiges Spiralcurriculum entstanden, das in die Curricula verschiedener Fächer eingebunden ist.

Verkehrssicherheitstage und die Teilnahme am Verkehrspräventionsprojekt „Abgefahren – wie krass ist das denn“, einem Gemeinschaftsprojekt von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Notfallseelsorge, das sich besonders an junge Fahranfänger/innen und deren Mitfahrer der 11. Klassen richtet, sind feste Bestandteile der Präventionsarbeit in der Oberstufe.

 
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