"Meppener Marianum als exzellent ausgezeichnet"

 

Aufnahme in MINT-Schulnetzwerk


Von Meppener Tagespost, 13.12.2014
Meppen. Das Meppener Gymnasium Marianum hat den Excellence-Status im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) erreicht. Möglich wurde dieser Erfolg laut einer Mitteilung der Schule durch die gemeinsame Anstrengung aller mathematisch-naturwissenschaftlichen Fachgruppen und der Informatik.

30 Schulen mit Sekundarstufe II und einem besonderen Schwerpunkt im MINT-Bereich hat das Excellence-Schulnetzwerk (MINT-EC) 2014 neu aufgenommen. „Die Arbeiten und Projekte der letzten zwei Jahre wurden eingereicht und die MINT-EC–Stiftung hat entschieden, dass unsere Schule den Anforderungen entspricht“, teilt das Marianum mit.

MINT-EC ist eine Initiative der Wirtschaft zur Förderung mathematisch-naturwissenschaftlicher Gymnasien und zur Qualifizierung von Nachwuchskräften in Deutschland. Sie ist aktiv für die Sicherung des MINT-Nachwuchses in Wirtschaft und Wissenschaft.

Seit 2000 fördert und koordiniert MINT-EC das nationale Excellence-Schulnetzwerk. Er bietet den Netzwerkschulen ein breites Veranstaltungs- und Förderangebot für und Schüler sowie Fortbildungen und fachlichen Austausch für Lehrer und Schulleitungen. Die Vernetzung der MINT-EC-Schulen untereinander und mit Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen sowie die aktive Förderung des MINT-Nachwuchses und die Schulentwicklung stehen dabei im Vordergrund.

Am Marianum haben die Fachleitungen der Naturwissenschaften, Informatik und Mathematik zahlreiche Projekte, AGs und Veranstaltungen wie MINT-Tag, Wettbewerbe und das englische Abitur auf den Weg gebracht. Eine kurswertige Informatik-AG unter Leitung von Ludger Hogarz rundete das Bild für die Juroren ab.

„Alle Fachkollegen haben sich über den naturwissenschaftlichen Unterricht aktiv eingebracht“, heißt es in der Mitteilung. Erwähnenswert seien beispielsweise der Nanotruck sowie Biogarten und Imkerei der Fachgruppe Biologie und das Seminarfach Chemie des Lebendigen. Kooperationen mit verschiedenen Firmen und die Zusammenarbeit mit Hochschulen wie Lingen/Osnabrück sind Bestandteil der Arbeit. Projektgebundene Zusammenarbeiten gab es auf vielen Gebieten, unter anderem mit Klaasmann, Röchling und dem NLWKN.

„Fantastisch“ gewesen seien auch die Demonstrationen der AG-Schüler von Eva Klinger, Sabine Schröder und Philipp Bechtluft am MINT-Tag, die die Stiftungs-Beauftragte Christina Rowek von der Qualität der Projekt-Arbeit am Marianum überzeugt hätten. „Die Jugend-forscht-AG war durch ihren unermüdlichen Einsatz an allen Aktionen beteiligt.“