Französisch   


Warum Französisch wählen?

Französisch gehört neben Englisch und Spanisch zu den großen internationalen Sprachen:

Wie bereits angedeutet, spielt Französisch in den verschiedensten Bereichen des öffentlichen und privaten Lebens eine tragende Rolle:

Was wird im Französischunterricht gelernt?

Angesichts einer wachsenden Globalisierung der Lebens- und Wirtschaftsräume ist das oberste Ziel des Französischunterrichts die interkulturelle Handlungsfähigkeit, d.h. im Einzelnen:

Lernziele und Unterrichtsinhalte für die Lehrplaneinheit 6:

Die Schülerinnen und Schüler werden in die Lage versetzt, in Ansätzen eigene kommunikative Absichten zu verwirklichen. Im Zentrum des Französischunterrichts im ersten Lernjahr steht das lernende Ich, um das sich sein näheres und weiteres Umfeld gruppiert - von der eigenen Familie bis hin zu dem eigenen Land als Ausgangskultur und der frankophonen Welt als Zielkultur. Im Französischunterricht werden Redemittel zur Verfügung gestellt, die die Schülerinnen und Schüler vor allem dazu befähigen,

Wie wird gelernt / gelehrt?

Die oben genannten Lernziele und Unterrichtsinhalte werden bis zum 10. Schuljahr anhand des modernen Lehrbuchs Découvertes - Série verte vermittelt. Die fünf Bände des Lehrwerks zeichnen sich aus durch landeskundliche Aktualität, schülerorientierte, systematische Wissensvermittlung, interkulturelle Schwerpunktsetzungen und systematische Lernförderung durch die Vermittlung praktischer Lern- und Arbeitstechniken. Am Ende der Klasse 10 sind die Schülerinnen und Schüler in der Lage, sich relativ flüssig mit Franzosen zu verständigen und ihre Kenntnisse auch in der Oberstufe erfolgreich auszubauen.

Der Französischunterricht kann verglichen werden mit dem Englischunterricht: Wie im Englischen wird von Anfang an viel gesprochen, die Sprache wird gehört, nachgesprochen, umgeformt. Alltägliche Lebenssituationen werden simuliert, so dass die Sprachaneignung durch aktives Sich-Mitteilen erfolgt.
Doch auch im Französischen geht es nicht ohne das Lernen von Vokabeln und grammatischen Regeln. Genaues Denken und Arbeiten werden kontinuierlich geschult. Damit einher geht die Förderung des logischen Denkens und des Erfassens logischer Strukturen.
Der Vorteil des französischen Vokabulars ist, dass gleichzeitig viele deutsche Fremdwörter gelernt werden, weil sie im Französischen Alltagswörter sind. Außerdem werden die Schülerinnen und Schüler immer wieder französische Wörter entdecken, deren Bedeutung sie vom Englischen ableiten können und umgekehrt. Aufgrund der Aussprache und der systematischen Grammatik lässt sich auch die Schreibweise klar erschließen.

Gelernt wird am Marianum jedoch auch über den seit nunmehr zwanzig Jahren bestehenden Austausch mit dem Lycée Le Loquidy in Nantes. Bereits im 8. Schuljahr werden Briefpartnerschaften geknüpft, deren Höhepunkt dann in Klasse 10 der Besuch der Franzosen in Meppen und der Gegenbesuch der Deutschen in Nantes ist. Durch diesen Austausch entstehen häufig Freundschaften, die lange über die Schulzeit hinaus Bestand haben. Daneben besteht auch in einem Leistungskurs Französisch ggf. noch einmal die Gelegenheit, seine Französischkenntnisse im Rahmen einer Kursfahrt nach Frankreich zu erproben und zu erweitern.

Schließlich gibt es noch das DELF (Diplôme d'Etudes en Langue Française), das einzige national und international anerkannte Sprachdiplom für Französisch als Fremdsprache. Es handelt sich dabei um eine freiwillige Sprachprüfung, die am Marianum vorbereitet ab Klasse 8 bzw. Klasse 9 abgelegt werden kann. Das vom französischen Kultusministerium ausgestellte Diplom besteht aus einzelnen Einheiten, die weltweit und unbegrenzt gültig sind. Sie werden von Handel und Industrie anerkannt, so dass Schülerinnen und Schülern schon während der Schulzeit eine weitere Möglichkeit gegeben ist, ihre Berufsaussichten zu verbessern. Darüber hinaus werden die DELF-Diplome von Universitäten auch als Sprachnachweis für verschiedene Studiengänge akzeptiert.

Warum Französisch ab Klasse 6?

Zusammenfassend lässt sich für Französisch ab Klasse 6 sagen:

Die Lernziele (s.o.) sind umfassend und ihre Umsetzung erfordert Zeit. Deshalb empfiehlt es sich, mit dem Erlernen der französischen Sprache möglichst schon in Klasse 6 zu beginnen. Nicht nur, weil lernpsychologisch und sprachmotorisch ein früher Sprachbeginn für eine lebende Fremdsprache vorteilhaft ist, sondern auch, weil man später in Beruf und Studium kaum Zeit für gründliches Sprachenlernen hat. Und: Je länger eine Sprache praktiziert wird, desto besser wird sie in der Regel auch beherrscht.
Alternativ kann Französisch ab Klasse 7 gewählt werden, womit dann gleichzeitig eine Entscheidung für das sprachliche Profil verbunden ist.

Es passiert - vereinzelt - immer wieder, dass Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 8 und 9 auf die Realschule wechseln möchten. Das ist mit Französisch als zweiter Fremdsprache sicherlich leichter, weil Französisch dort auch als zweite Fremdsprache angeboten wird.

Alles in allem gilt: Sprache ist immer auch Mitsprache. Wer sprachlos ist, kann häufig auch nicht aktiv dabei sein, ist außen vor - im Kleinen (z.B. hinsichtlich seiner Berufsaussichten) wie im Großen (z.B. bei wichtigen Entscheidungen in Politik und Wirtschaft). Wer nicht sprachlos sein will, sollte daher so früh wie möglich Fremdsprachen lernen. Und Französisch ist nach Englisch ein guter zweiter Schritt auf dem Weg in eine immer stärker globalisierte Zukunft! In diesem Sinne bleibt nur noch zu fragen:

Tu es prêt pour l'avenir? - Bist du bereit für die Zukunft?

Sollten es noch Nachfragen geben, so sind die Lehrkräfte des Faches Französisch gern zu Auskunft bereit: F. Deters-Fitzner, H. Geelen, F. Höning, H. Kikker, F. Korte, F. Rensen, F. Strüwer-Fuest, H. Többe, F. Weymann, Frau Kannegießer, Frau Sander, Frau Smoor.