Gymnasium Marianum
Meppen
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Umbauplan


"Das Marianum wird saniert"

 

Schulstiftung stellt in erstem Schritt 1,8 Millionen Euro bereit

Von T. Böckermann (in: Meppener Tagespost am 19.11.2010)


Das Gymnasium Marianum in Meppen wird 2011 für 1,8 Millionen Euro saniert und umgebaut. Weitere Maßnahmen in den Folgejahren sind vorgesehen.

Der Umbau soll von Ostern 2011 bis zum Ende der Herbstferien erfolgen. Saniert werden die naturwissenschaftlichen Fachräume sowie der benachbarte Klassenraumtrakt. Die Gebäude wurden 1978 errichtet und blieben bisher weitgehend unverändert. Deshalb ergebe sich nun die Möglichkeit, sie ganzheitlich zu sanieren, sagte der Direktor der Schulstiftung des Bistums Osnabrück, Georg Schomaker.

Die Stiftung ist Trägerin von zehn katholischen Schulen in Niedersachsen sowie weiteren in Bremen und wird die gesamte Baumaßnahme am Gymnasium Marianum finanzieren, wobei rund eine Million Euro am Kreditmarkt aufgenom-men werden.

Der stellvertretende Schulleiter Johannes Burrichter stellte die konkreten Bauprojekte vor. Demnach werden die für Wasserschäden anfälligen Flachdächer saniert und mit einem leichten Gefälle versehen, sodass der Regen abfließen kann. Die Fassaden der beiden Gebäudeteile ändern im kommenden Jahr ihr Gesicht und werden mit roten Wärmedämmplatten ausgestattet. So sollen Wärmeverluste minimiert und ein besseres Raumklima geschaffen werden. „Außerdem erhalten die Gebäude neue Fenster, die ebenfalls Wärmeverluste minimieren“, sagte Burrichter.

Der Haupteingang zur Herzog-Arenberg-Straße wird keine Parkplätze mehr aufweisen, dafür aber freundlicher und vor allem behindertengerecht gestaltet. Der Vorplatz des Haupteingangs erhält Hochbeete und Sitzbänke. Ein Fahrstuhl im Inneren des Gebäudes verbindet die Pausenhalle mit dem dritten Stock, Bo-denbeläge und Brandschutztüren werden erneuert.

Architektin Martina Kormann vom Planungsbüro Rohling aus Osnabrück und der Architekt des Bistums, Nikolaus Demann, sprachen von einer Herausforde-rung, die im kommende Jahr zu bewältigen sei. Der Unterricht werde entweder in frei stehenden Klassenräumen oder in noch aufzustellenden Containern erfol-gen. An der vorbereitenden Arbeitsgruppe waren auch Oberstudienrat Jürgen Klinger und Hausmeister Heinz Meyer beteiligt.

Johannes Burrichter teilte mit, in den kommenden Jahren müsse schrittweise weiter in das Gymnasium Marianum investiert werden, zum Beispiel in den Umbau der Kursräume.

Alle Arbeiten werden ausgeschrieben, sollen aber nach Möglichkeit von einheimischen Firmen erledigt werden.