Gymnasium Marianum
Meppen
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Beratungsstellenparcour



Beratungsstellenparcours am Marianum

 
Von S. Schnaider

„Den Beratungsstellen ein Gesicht geben“

Auch in diesem Jahr durchliefen die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 8 den Beratungsstellenparcours des Caritasverbandes für den Landkreis Emsland. Fünf Themenbereiche – Schwangerenberatung, Jugendschutz, Sexueller Missbrauch / Gewalt an Kindern, Häusliche Gewalt und Opferhilfe, Sucht – konnten die Achtklässler in einem erlebnisorientiert angelegten Parcours kennen lernen.

„Es geht uns in erster Linie darum, den Beratungsstellen ein Gesicht zu geben und Hemmschwellen abzubauen,“ so Carmen Röttger, Dipl.-Sozialarbeiterin bei der Fachambulanz für Suchtprävention und Rehabilitation in Lingen und zuständig für die Organisation und Koordination des Angebots.

Die Schülerinnen und Schüler waren aufgefordert, aktiv Kontakt mit den Vertretern der verschiedenen Beratungsstellen aufzunehmen. Sie durften an den einzelnen Stationen des Parcours selbst tätig werden, indem sie als lebendige „Spielfiguren“ ein themenorientiertes Brettspiel durchliefen, pantomimisch Begriffe zum Themenbereich Liebe – Freundschaft – Sexualität erschlossen, zahlreiche spielerisch motivierte Gespräche führten, ein Video reflektierten und durch Tragen einer „Rauschbrille“ einen Einblick in die Wahrnehmung eines Betrunkenen erhielten.

Die Schwangerenberatung wurde vorgestellt durch Vertreterinnen des SKF, des Diakonischen Werks und Donum Vitae. Die Polizei Meppen und die Jugendberatung des Landkreises informierten über den Jugendschutz. Die Station zum Thema Sexueller Missbrauch/Gewalt an Kindern wurde durch den Deutschen Kinderschutzbund und die Psychologische Beratungsstelle des Bistums Osnabrück besetzt. Ansprechpartner für die Themen Häusliche Gewalt und Opferhilfe waren SKF, WEISSER RING, Männer gegen Männergewalt und SKM. Mitarbeiterinnen des Diakonischen Werks der Caritas vertraten die Suchtberatungsstellen.

Am Ende des Parcours winkte den jeweils engagiertesten Teilnehmergruppen eine süße Überraschung – aber unabhängig von dieser Belohnung hieß es von Schülerseite zum Abschluss jeder Runde „Daumen hoch“ für eine zum Nachdenken anregende, aber unbedingt auch viel Spaß bringende Aktion.