Gymnasium Marianum
Meppen
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Bildungsmesse



Bericht zur Infoveranstaltung „Abi – was dann?“

 
Von Sophia Lammers
Am Samstag, den 11.9.2010 fand in der Aula die diesjährige Informationsveranstaltung „Abi – was dann?“ statt. Von 9.30 Uhr bis 14.30 hatten Interessierte die Möglichkeit, durch verschiedene Infostände und Vorträge mehr über die Zeit nach dem Abitur zu erfahren.

Das Angebot richtete sich vor allem an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, für die mit dem Verlassen des Gymnasiums ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Die Informationsveranstaltung sollte Fragen beantworten, die sich für angehende Studenten nun ergeben: Welches Studienfach ist das richtige? Wie bewirbt man sich an einer Universität? Was kostet das Studium und wie finanziere ich es? Gibt es Alternativen zum gewöhnlichen Hochschulstudium? Kann ich im Ausland studieren?

Vorbereitet wurde die Messe von Schülerinnen und Schülern einiger Seminarfächer des Jahrgangs 12/13, die in den vergangenen Wochen in Kleingruppen unterschiedliche Themen erarbeitet hatten und nun die Besucher etwa über Fragen zur richtigen Wahl des Studienfachs oder der Wohnungssuche informierten. Dies geschah in vielfältiger Art und Weise: Während in Aula und Foyer Stellwände mit Plakaten, Flyer, Filme und eingeladene Experten Antwort auf so manche häufig gestellte Frage gaben, fanden in den nahegelegenen Klassenräumen Vorträge zum Bewerbungsverfahren oder dem „Uni-ABC“ statt.

Allgemeine Schwerpunkte waren an diesem Tag zum einen die Studienfächer, wobei stellvertreten verschiedene Bereiche wie Lehramt, Medizin, BWL oder Musik vorgestellt wurden. Auch Studienorte waren an mehreren Infoständen vertreten. Neben allgemeinen Fakten zum Studium und zur Finanzierung durch BaföG oder Stipendien wurde über das Leben in einer fremden Stadt informiert: Begriffe wie „Hochschulsport“, „Wohngemeinschaft“ oder „Studentenparty“ gehören schließlich ebenso zum Studentendasein wie „Bachelor-Master-System“ und „Bibliothek“.

Wer plant, nach dem Abitur nicht sofort das Studium aufzunehmen, wurde über die Alternativen Zivildienst, Bundeswehr, Au Pair oder Work and Travel informiert. Ferner wurden verschiedene Ausbildungsbereiche und das Duale Studium als eher praktisch orientierte Alternative zur Universität vorgestellt.

Bei der Veranstaltung „Abi – was dann?“ handelt es sich also nicht ausschließlich um eine Information zum Studium. Auch wer eher handwerklich arbeiten möchte, wurde hier über mögliche Berufsfelder beraten. Die Themen reichten über den Bereich des bloßen Lernens an der Hochschule hinaus: Vielmehr wurde ein möglichst großes Interessenspektrum abgedeckt und auch über Freizeitgestaltung und Finanzierung gesprochen. So wurden den Schülerinnen und Schülern die Vielzahl der Möglichkeiten und Chancen präsentiert, die sich ihnen nach dem Abitur bietet. Hiermit geht ein Dank an alle Beteiligten für ihr zeitintensives Engagement und die zahlreichen Besucher, die an diesem Tag in der Aula erschienen sind!