Gymnasium Marianum
Meppen
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Projekttage



Colour your life – entdecke deine Möglichkeiten

 
Von A. Kreilos
Unter obigem Motto fanden vom 12. – 16.4. die Projekttage des Jahrgangs 9 statt. Ein 3/4 Jahr hatte eine Arbeitsgruppe – bestehend aus Mitarbeitern des Vitus-Werks und des Marianum – Ideen ausgebrütet, verworfen, neu entwickelt, Themen entdeckt, Gäste eingeladen.... Das Ergebnis dieser Arbeit bestand u.a. im Agebot von sechs Workshops, die den Schülern ermöglichen sollten, ihr Leben von ganz anderer Warte aus zu sehen und zu erleben.

Die Themenpalette der Workshops und die eingeladenen Gäste verhießen einen breiten Zugang:
  • Jens Schürmann aus Werlte – Teilnehmer der Paralympics in Peking (Basketball) – erzählte von seiner Lebensgeschichte vor und nach seiner Querschnittslähmung.
  • Frau Bolsmann-Johanningmeier leitete Schülergruppen aus der benachbarten Marienburg (Oberstufe der Tagesbildungsstätte) und dem Marianum zur gemeinsamen künstlerischen Arbeit an.
  • Jessica Voskuhl (Abi 2006) ließ uns teilhaben an ihrer Lebensveränderung durch einen Verkehrsunfall, der eine Beinamputation zur Folge hatte.
  • Frau Körner erzählte von ihrem Leben mit einem behinderten Sohn.
  • Frau Dr. Herbst ermöglichte Einblicke in die Bedeutung der Ernährung.
  • Mit Frau Feige - Osmers kochten wir mit ökologischen Produkten aus der Region.
  • Herr D. Caby erzählte von seiner Arbeit in der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Aschendorf, der Besuch im Verein Lotse e.V. (eine Einrichtung für psychisch Kranke) war für einige Schüler eine ganz besonders intensive Erfahrung.
  • Herr Bruns von der Polizei berichtete von Vorkommnissen im Bermuda Dreieck in Meppen, der gleiche Workshop ermöglichte einen praktischen Eindruck in Deeskalationstraining.
  • Eine kreative Auseinandersetzung mit Männern- und Frauenrollen in Soaps und anderen Medien stand genauso auf dem Programm wie eine Auseinandersetzung mit der Pränataldiagnostik und den Vorstellungen vom „normalen“ Menschen.
  • Eine Talkshow zum Thema „.. und der Mensch heißt Mensch“, in der behinderte und nicht behinderte Menschen von ihren Erlebnissen berichteten, rundeten die Projekttage ab.

In der Auswertung zeigte sich, dass einige Schülern ins Nachdenken gekommen waren über die Selbstverständlichkeiten ihres Lebens, aber auch über ihre Ängste und Unsicherheiten. Sicher sind nicht alle Schüler gleich stark bewegt worden, aber die unterschiedlichen Lebensgeschichten haben niemanden unbeeindruckt gelassen.