Gymnasium Marianum
Meppen
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Loquidy Nantes



27. deutsch-französischer Schüleraustausch (6. – 16.3.2010 in Meppen)

 
Von F.-J. Kikker
Freitag, 5.3.2010, 1. große Pause, Flur der 10er-Klassen im Marianum:
– "Ey, sag’ mal: Was heißt eigentlich „Herzlich Willkommen!“ auf Französisch?"
– "Warte, mir fällt’s gleich ein. Ach ja: «Soyez les bienvenues!» Aber kannst Du mir sagen, wie ich meine Corres begrüßen soll? Mit diesem bise oder wie das heißt, wie in Frankreich üblich? Neee, das ist ja peinlich! Oder soll ich doch?"

Solche oder ähnliche Gespräche erlebt man in diesen Tagen häufiger am Marianum, steht doch der Besuch der französischen Austauschschüler vom Loquidy aus Nantes unmittelbar bevor. Auch wenn es bereits der 27. Austausch zwischen diesen beiden Schulen ist, so steigen dennoch die Spannung und die Nervosität unter den Schülern an.

Auch das Organisationsteam (also die Kolleginnen und Kollegen der Fachschaft Französisch) haben in den vergangenen Wochen mit wachsender Hektik alles versucht, um den organisatorischen Rahmen herzustellen – in diesem Jahr eine ganz besondere Herausforderung, da einerseits die „normale“ Belastung durch z.. B. Schulinspektion, Facharbeiten, Klausuren und Abiturvorbereitung ein hohes Maß erreicht hat, andererseits aber die Zahl der Austauschschüler mit 60 (!) auf jeder Seite eine neue Rekordmarke erklommen hat.

Das Programm sieht für den Aufenthalt bis zum 16. März nicht nur das Kennenlernen des Alltags sowie das „linguistische Bad“ in den Familien und in der Schule vor, sondern es beinhaltet auch eine Vielfalt anderer Aspekte: die Erkundung von Meppen (geführt von deutschen Schülern), Empfänge in der Schule und im Rathaus der Stadt, einen deutsch-französischen Sportnachmittag, die Teilnahme an verschiedenen Unterrichtsstunden, Ausflüge ins Emsland und nach Holland, nach Bremen und nach Osnabrück.

In 16 Arbeitsgruppen werden sich die französischen Jugendlichen außerdem mit der Frage „Kann der Austausch helfen, eine andere Kultur zu entdecken?“ auseinandersetzen und Präsentationen erarbeiten. Und natürlich werden die französischen Jugendlichen erzählen müssen, was sie für den Gegenbesuch ihrer deutschen Partner in Nantes (1. – 12.5.2010) vorbereiten. Die ersten Pläne werden sicherlich bereits geschmiedet.

Freitag, 5.3.2010, zweite große Pause, Lehrerzimmer im Marianum: Endlich können sich die mit der Organisation befassten Kolleginnen und Kollegen beruhigt zurücklehnen. Jemand stellt erleichtert fest: „So, wir haben alles vorbereitet. Die Franzosen können jetzt kommen! … Ach übrigens: Hat eigentlich jemand an den Bericht für die Homepage gedacht???“ Mais bien sûr! Le voilà!