Gymnasium Marianum
Meppen
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Suchtprävention durch den Kreuzbund

 
Von Jana Schmitz, Jgst. 10
Jugendalkoholismus ist schon lange kein entferntes Thema mehr. In der Erwachsenenwelt wird Alkohol toleriert und so fangen immer mehr Kinder und Jugendliche frühzeitig mit dem Konsum alkoholisierter Getränke an, um nicht aufzufallen und mitzuhalten. Gerade Geburtstage, Partys und der Besuch von Discos gelten sehr oft als Anlass, Alkohol zu sich zu nehmen, doch wird oftmals mehr getrunken, als man verträgt und die damit verbundenen Gefahren nicht wahrgenommen. Aus diesem Grund arbeitet der Kreuzbund schon seit vielen Jahren präventiv in Schulen und anderen sozialen Einrichtungen, um junge Erwachsene aufzuklären und mit dem Thema Alkohol vertraut zu machen.

Am Dienstag dem 12. 01. 2010 nahm nun ein Teil der Jahrgangsstufe 10 unseres Marianums an einer solchen Vorstellung teil. Sechs Vertreter des Kreuzbundes kamen also zu Beginn der ersten Stunde in die Aula, um mit uns bezüglich dieses Themas zu arbeiten. Nach einem aufklärenden Film, der die Wirkung des Alkohols in unserem Körper verdeutlichte, kam der zweite Teil des Vormittags an die Reihe. Nun wurde in kleinen Gruppen gearbeitet, die jeweils durch einen Vertreter des Kreuzbundes geleitet wurden.

Nach kurzen Vorstellungsgesprächen kam es dann von allein zu interessanten Diskussionen und Fallbesprechungen, die die einzelnen Mitglieder durch gezielte Fragen zu lenken wussten. Die Gespräche verliefen in einer vertraulichen und angenehmen Atmosphäre. Das Ziel der Kreuzbundmitglieder war keineswegs, uns zu absoluter Abstinenz zu erziehen, vielmehr versuchten sie, auch durch Erzählungen ihrer eigenen Erfahrungen, uns einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu vermitteln.

Abschließend sahen wir einen Film, der die Folgen des Alkoholmissbrauchs demonstrierte. In dieser Reportage sahen wir schockierende Bilder. An einem Abend wurden sechs Kinder im Alter von ca. 13 Jahren mit starken Alkoholvergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert. Wir mussten sehen, dass die Kinder ihren Körper nicht mehr unter Kontrolle hatten, sich erbrachen und einnässten.

Ich persönlich wünsche mir, dass diese Bilder und Gespräche bewirken, dass wir alle nicht in so eine Situation geraten.

P.S.: Die anderen Klassen des Jahrgangs 10, die eigentlich am Montag mit dem Kreuzbund arbeiten sollten (schulfrei wegen Schneeglätte), werden dies am 15.3.2010 tun.