Ein wohl bekannter Gast am Gymnasium Marianum im
Dezember 2009
Von H. Reinke
Wer ihn aus vergangenen Zeiten kennt, ihn als Schulleiter noch erlebt
hat, neben ihm und mit ihm manch schulische Pfade eine Weile gegangen
ist, der wird sich am Montag dieser Woche über das Wiedersehen
mit Herrn Nowag gefreut haben. Bis zu seiner Pensionierung im Jahre
1991 hat er das Marianum in damals schon bewegtem Fahrwasser mit
pädagogischem Weitblick und philosophisch motivierter
Besonnenheit geleitet. Für die kleinen und großen
Sorgen der Kollegen hatte er stets ein offenes Ohr, teilte doch auch er
das Schicksal so mancher Lehrer am Marianum, die ihre Heimat verlassen
hatten, um im norddeutschen Emsland der Bildung einen Weg zu bereiten.
Bei der Inauguration unseres jetzigen Schulleiters Leo Pott im August
dieses Jahres hatte Herr Nowag bereits angekündigt, seine alte
Wirkungsstätte wieder einmal besuchen zu wollen. Diesen
Vorsatz hat er nun umgesetzt und beim Gang durch das
Schulgebäude sowie in Gesprächen mit Kollegen seine
Zufriedenheit mit den marianischen Verhältnissen zum Ausdruck
gebracht - nicht zuletzt aufgrund der harmonischen Atmosphäre
im Haus. Mit dem Versprechen, die weitere Entwicklung der Schule und
ihres Lehrkörpers mit Interesse weiter verfolgen zu wollen,
machte sich Herr Nowag am Dienstagnachmittag wieder auf den Heimweg ins
westfälische Ostbevern, wo er zusammen mit seiner Frau lebt
und demnächst seinem 83. Geburtstag mit, wie zu vermuten ist,
gebotener Gelassenheit entgegen sieht.
Schulleitung und Kollegium des Gymnasium Marianum wünschen ihm
weiterhin alles Gute.
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