Gymnasium Marianum
Meppen
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Ausstellungseröffnung


Ausstellung „Viersich“ eröffnet

 

Meppener Künstlergruppe zeigt neue Arbeiten

Von R. Schmitz-Bennink
Bereits seit Beginn des Schuljahres sind die Bilder der Meppener Künstlergruppe „Viersich“ im Lehrerzimmer unserer Schule ausgestellt und sorgen dafür, dass (noch mehr) Farbe und Lebendigkeit in den häufig allzu „grauen“ Lehreralltag einziehen. Jetzt wurde die Ausstellung auch offiziell eröffnet.

Zur Begrüßung bedankte sich Schulleiter Leo Pott bei den vier anwesenden Künstlerinnen und Künstlern für ihre Bereitschaft, eine Auswahl aktueller Arbeiten für die Präsentation in der Schule zur Verfügung zu stellen und auch tatkräftig bei Konzeption und Aufbau der Ausstellung mitzuhelfen. Gleichzeitig begrüßte er Burkhard Sievers, künstlerischer Leiter des Kunstzentrum Koppelschleuse und ehemaliger Schüler am Marianum, der das Werk der Künstlergruppe erläuterte und damit einen weiteren Mosaikstein für die gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Netzwerk Koppelschleuse lieferte.

Burkhard Sievers brachte den Besuchern der Eröffnung - Lehrer und Schüler, aber auch viele Interessierte von außerhalb der Schule - die Arbeitsweise der beteiligten Künstler anhand der ausgestellten Werke nahe.

Helgund Hasse präsentiert überwiegend informelle Malerei, die kombiniert mit Papierresten oder Pflanzenrückständen aus mehreren Farbschichten aufgebaut wird. Ein harmonischer Einklang von Farbe und Formen sei bei ihren Assemblagen das Ziel.

Ihr Mann Dietmar Hasse, Vorsitzender des Meppener Kunstkreises, zeigt überwiegend Holzschnitte mit Themen aus der Natur. Er arbeitet dabei häufig mit der Technik der „verlorenen Platte“, was bedeutet, dass die Druckplatte nach dem ersten Druckdurchgang weiter bearbeitet wird und weitere Farben aufgetragen werden, sodass keine zweite Auflage mehr gedruckt werden kann.

Marga Behrendt ist mit dem Bild „Moorlandschaft“ in der Ausstellung vertreten. Sie betont die Farbspiele im Moor und kennzeichnet in ihrer Reduktion die Schlichtheit und Schönheit der Emsländischen Landschaft.

Rüdiger Smorra ist als penibler Zeichner bekannt, der sich der perfektionistischen Darstellung von Details hingeben kann, dabei aber stets auch augenzwinkernd daherkommt. Die ausgestellten Tierbilder oder Stellungnahmen zu aktuellen Themen (hier die Verbindung der Meppener Fußball-Historie mit dem geplanten Freizeitzentrum Hüntel in seinem Werk „Funpark?“) sind dafür passende Beispiele.