An
die Stätte der Schlacht, in der vor genau 2000 Jahren
höchstwahrscheinlich drei Legionen des römischen
Feldherrn und Statthalters Varus von Germanen unter Arminius in eine
Falle gelockt wurden, reisten die Schüler der Lateinklassen
8a, 8b und 8c.
Die Lateinlehrer Frau Möhn, Frau Heidenblut sowie die Herren
May und HD hatten in vorbereitender Lektüre die
Schüler auf die Exkursion eingestimmt; nun wurde am
Originalschauplatz der Ort der vernichtenden Niederlage und des Todes
von ca. 20-25.000 Römern besichtigt.
Zunächst begingen die Klassen das Grabungsgelände und
besuchten dabei auch die aktuelle Grabungskampagne. Vor Ort
erklärten die Lateinlehrer den vermutlichen Ablauf des
Schlachtgeschehens und die damit in Verbindung stehenden Gegebenheiten
des Ortes wie Geländeprofil, Wallbau und klimatische
Verhältnisse. Dabei erklommen die Schüler
selbstverständlich den Nachbau der antiken Wallanlage.
Durch die gerade neu gestalteten und von Bundeskanzlerin Merkel
eingeweihten Museumsräume leiteten dann drei
Führerinnen des Varusmuseums. Dabei konnten unsere
Schüler diese durch ihre Vorkenntnisse beeindrucken.
Neben den ausgestellten Originalfunden wie etwa den ausgiebigen
Münzfunden waren die Schüler vor allem von dem neu
gestalteten Simulationsmodell angetan, das die Schlachtsituation durch
den Lauf von 5000 Bleikugeln darstellt.
Nach der Führung fuhr die Gruppe nach Osnabrück und
vergnügte sich dort mit ausgedehntem Stadtbummel, wobei sich
eine größere Gruppe eine Besichtigung des Domes
nicht entgehen ließ. Lobenswert!
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