Von S. Schröder
Der Mathematik-Känguru-Wettbewerb hat am Marianum auch in
diesem Jahr wieder viele Interessierte an der Start gerufen: In diesem
Jahr beteiligten sich mehr als 800 000 Schülerinnen und
Schüler bundesweit. Bei diesem Wettbewerb geht es darum, in
einer vorgegebenen Zeit möglichst viele Aufgaben verschiedener
Schwierigkeitsstufen richtig zu lösen – und das ohne
Taschenrechner – ein Widerspruch? Keineswegs, denn bei
logischem Schließen und Kombinieren, bei geometrischen
Überlegungen und vielem mehr kann man gut auch mal ohne einen
Rechner auskommen.
Am Marianum hat sich in diesem Jahr die Teilnehmerzahl
gegenüber dem letzten Jahr verdoppelt. Es gingen diesmal 283
Kandidaten aus den Jahrgängen 5 bis 12 an den Start, wobei die
Jahrgänge 5 bis 9 alle etwa gleich stark vertreten waren. Dies
ist eine neue Tendenz, die zeigt, dass viele Teilnehmer aus vergangenen
Jahren nun auch in den höheren Jahrgängen 7, 8 oder 9
dabei sind.
In diesem Jahr sind am Marianum zum ersten mal insgesamt 12
Preisträger ausgezeichnet worden, so viele wie noch in keinem
Jahr zuvor.
Einen zweiten Preis erhielten Pia Mühlenstädt, 5 d,
Theresa Ewers, 6 a, und Jonathan Hermsen, 6 d. Außerdem gab
es je einen 3. Preis für Marit Wübben und Hannes
Wiegmann, beide 5 a, Christin Moß, 6 e, Jasmin Rumpke, 6 e,
Sebastian Oehm, 6 c, Alexandra Ausma, 7 b, Marek Hüsers, 7 d,
David Bruns, 8 c, und Simon Fischer, 10 a. Sebastian Oehm ist damit zum
zweiten Mal in Folge einer der Preisträger unserer Schule.
Malte Höltershinken, Jahrgang 6, bekam ein T-Shirt
für den weitesten Känguru-Sprung überreicht;
er hatte 11 Aufgaben in Folge richtig gelöst.
Die genannten Preisträger erhielten eine Anerkennung in Form
von Strategiespielen, Büchern und Kartenspielen, die weiterhin
zum Tüfteln und Knobeln anregen.
Alle anderen, die teilgenommen hatten, erhielten wie im Vorjahr jeder
eine Urkunde und eine Broschüre mit den diesjährigen
Aufgaben und Lösungen sowie als kleine Anerkennung ein
MacMahonMosaik; damit kann nun weiter getüftelt und geknobelt
werden.
Des Weiteren war in Mathematik ein besonderer Erfolg zu verzeichnen.
Armin Krupp aus Jahrgang 13 nahm in diesem Schuljahr zum ersten mal an
der bundesweiten Mathematik-Olympiade teil. Er ereichte auf Anhieb die
Landesrunde, bei der er einen beachtlichen 4. Platz belegte. Diese
Veranstaltung fand an zwei Tagen im Februar an der
Georg-August-Universität Göttingen statt, wo 200
mathebegeisterte Schülerinnen und Schüler der
Jahrgänge 5 bis 13 für den Wettstreit in Mathematik
antraten.
Die Ergebnisse zeigen, dass sich Schülerinnen und
Schüler zunehmend für Mathematik begeistern. Dies ist
besonders wichtig, da die mathematisch-naturwissenschaftlich-technische
Kompetenz im Berufsleben heute mehr denn je gefragt ist. Wer hier einen
Wissensvorsprung hat, ist für die Zukunft gut
gerüstet.
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