Gymnasium Marianum
Meppen
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Känguru Wettbewerb


Mathematik-Känguru-Wettbewerb 2009

 
Von S. Schröder
Der Mathematik-Känguru-Wettbewerb hat am Marianum auch in diesem Jahr wieder viele Interessierte an der Start gerufen: In diesem Jahr beteiligten sich mehr als 800 000 Schülerinnen und Schüler bundesweit. Bei diesem Wettbewerb geht es darum, in einer vorgegebenen Zeit möglichst viele Aufgaben verschiedener Schwierigkeitsstufen richtig zu lösen – und das ohne Taschenrechner – ein Widerspruch? Keineswegs, denn bei logischem Schließen und Kombinieren, bei geometrischen Überlegungen und vielem mehr kann man gut auch mal ohne einen Rechner auskommen.

Am Marianum hat sich in diesem Jahr die Teilnehmerzahl gegenüber dem letzten Jahr verdoppelt. Es gingen diesmal 283 Kandidaten aus den Jahrgängen 5 bis 12 an den Start, wobei die Jahrgänge 5 bis 9 alle etwa gleich stark vertreten waren. Dies ist eine neue Tendenz, die zeigt, dass viele Teilnehmer aus vergangenen Jahren nun auch in den höheren Jahrgängen 7, 8 oder 9 dabei sind.

In diesem Jahr sind am Marianum zum ersten mal insgesamt 12 Preisträger ausgezeichnet worden, so viele wie noch in keinem Jahr zuvor. Einen zweiten Preis erhielten Pia Mühlenstädt, 5 d, Theresa Ewers, 6 a, und Jonathan Hermsen, 6 d. Außerdem gab es je einen 3. Preis für Marit Wübben und Hannes Wiegmann, beide 5 a, Christin Moß, 6 e, Jasmin Rumpke, 6 e, Sebastian Oehm, 6 c, Alexandra Ausma, 7 b, Marek Hüsers, 7 d, David Bruns, 8 c, und Simon Fischer, 10 a. Sebastian Oehm ist damit zum zweiten Mal in Folge einer der Preisträger unserer Schule.

Malte Höltershinken, Jahrgang 6, bekam ein T-Shirt für den weitesten Känguru-Sprung überreicht; er hatte 11 Aufgaben in Folge richtig gelöst.

Die genannten Preisträger erhielten eine Anerkennung in Form von Strategiespielen, Büchern und Kartenspielen, die weiterhin zum Tüfteln und Knobeln anregen.

Alle anderen, die teilgenommen hatten, erhielten wie im Vorjahr jeder eine Urkunde und eine Broschüre mit den diesjährigen Aufgaben und Lösungen sowie als kleine Anerkennung ein MacMahonMosaik; damit kann nun weiter getüftelt und geknobelt werden.

Des Weiteren war in Mathematik ein besonderer Erfolg zu verzeichnen. Armin Krupp aus Jahrgang 13 nahm in diesem Schuljahr zum ersten mal an der bundesweiten Mathematik-Olympiade teil. Er ereichte auf Anhieb die Landesrunde, bei der er einen beachtlichen 4. Platz belegte. Diese Veranstaltung fand an zwei Tagen im Februar an der Georg-August-Universität Göttingen statt, wo 200 mathebegeisterte Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 13 für den Wettstreit in Mathematik antraten.

Die Ergebnisse zeigen, dass sich Schülerinnen und Schüler zunehmend für Mathematik begeistern. Dies ist besonders wichtig, da die mathematisch-naturwissenschaftlich-technische Kompetenz im Berufsleben heute mehr denn je gefragt ist. Wer hier einen Wissensvorsprung hat, ist für die Zukunft gut gerüstet.