Gymnasium Marianum
Meppen
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Fachgruppe Physik


Schulphysik, Studium und Beruf

 
Von H. Müller
Am 26.03.2009 fand in der Aula des Gymnasiums Marianum eine Informationsveranstaltung statt. Dazu waren am frühen Nachmittag alle Schülerinnen und Schüler der zweijährigen Physik-Kurse der Jahrgangsstufen 12 und 13 eingeladen. Sie konnten aus erster Hand erfahren, welche Möglichkeiten nach der Schulzeit bestehen, an die Schulphysik anschließend ein praxisorientiertes Studium aufzunehmen.

Als Referenten waren von der Leibniz Universität Hannover Frau Dipl. Ing. Cornelia Stübig und Herr Dipl. Ing. Kay-Horst Dempewolf, beide tätig an der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik angereist. Sie sind wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut für Antriebssysteme und Leistungselektronik, wo sie sich mit elektrischen Maschinen und Antriebssystemen befassen und an ihrer Promotion arbeiten.

Frau Stübig wurde am 09.01.2009 von der Universität Hannover der zum ersten Mal vergebene Preis für exzellente Lehre verliehen. Dies mag für sie mit ein Beweggrund gewesen sein, sich an ihre frühere Schule, das Marianum, mit der Anfrage zu wenden, ob die Möglichkeit besteht, Schülerinnen und Schülern eventuell ein Studium „schmackhaft machen zu wollen“, das mit Technik und Physik zu tun hat. Dabei ist besonders erwähnenswert, dass seit Jahren die Studentenzahlen in diesem Bereich nicht ausreichen, den Bedarf zu decken, der von der Forschung und der Industrie angemeldet wird. Es bleibt abzuwarten, ob die aktuelle Wirtschaftskrise daran etwas ändern wird.

Anhand einiger Beispielen wurde von Herrn Dempewolf der Studiengang Mechatronik mit verschiedenen Anwendungen im Bereich Fahrzeugbau und Roboter vorgestellt. Dabei wurde den Zuhörern an Beispielen demonstriert, wie sehr wir im Alltag mit derartigen elektronisch-mechanischen Bauteilen befasst sind, ohne es bewusst zu registrieren. Näheres dazu |hier|.

Frau Stübig erläuterte in ihrem Vortrag unter anderem die Notwendigkeit, besonders unter den Aspekten Umweltbelastung und Energieeffizienz vorhandene elektrische Systeme wie beispielsweise Elektro-Motoren zu optimieren. Näheres dazu |hier|.

Beide Referenten stellten ausführlich den Ablauf eines Studiums mit den zukünftigen Abschlüssen Bachelor (B. Sc.) bzw. Master (M. Sc.) vor. Sie betonten, welche Anforderungen seitens der Hochschulen an die Interessenten gestellt werden. Dass soziale Kompetenz, aber auch Ausdauer und natürlich Fremdsprachenkenntnisse heutzutage unerlässlich sind, dürfte sich herumgesprochen haben.

Es bleibt zu hoffen, dass durch die Veranstaltung vielleicht in dem einen oder anderen Fall noch unentschlossenen Schülerinnen und Schülern die Entscheidung für das zukünftige Studium erleichtert werden konnte.

Nähere Informationen zu den Studiengängen sind auf den oben angegebenen Internetseiten zu finden.