Von Carina Alfert
Im Rahmen der Projektarbeit des Seminarfachs „Soziale
Gerechtigkeit“ entschieden sich acht Schüler/-innen
für die Ausarbeitung einer Fotostory
mit Kindern der Theatergruppe des Stadtteiltreffs
„Abenteuerspielplatz“ Lingen im Alter von sechs bis
zwölf Jahren.
Nach mehrmaligen Treffen mit der Leiterin des Abenteuerspielplatzes und
den Kindern war die Grundlage für die Durchführung
gegeben.
Die Kinder einigten sich darauf, eine Fotostory zum Thema
„Freundschaft zwischen Jungen und Mädchen“
zu erarbeiten.
Es ging um das Vorurteil, Mädchen könnten nicht
Fußball spielen, welches jedoch im Verlauf der Geschichte in
Frage gestellt und abgebaut wurde.
Wir unterstützten die Kinder dabei mit der Idee, sie
möglichst selbstständig und in Teamarbeit vorgehen zu
lassen. Unsere Aufgabe bestand darin, die hohe Motivation aufrecht zu
erhalten, die Aktivitäten zu koordinieren und technische
Hilfestellung zu leisten.
Am 02.02.2009 konnten wir dann mit den Kindern die Vorbereitungen in
die Tat umsetzen. Obwohl die Durchführung einen ganzen Tag in
Anspruch nahm, waren alle Beteiligten durchweg engagiert und mit
Spaß und Eifer bei der Sache. Auch bei einem gemeinsamen
Mittagessen ergab sich die Möglichkeit, sich mit den Kindern
zu unterhalten, mit ihnen zu spielen und sie somit besser kennen zu
lernen.
In der abschließenden Reflexion kamen wir zu dem Schluss,
dass beide Seiten von dem Projekt profitiert haben:
Die Kinder lernten so in deutlicher Abwechslung zu ihrem Alltag eine
neue Methode der szenischen Darstellung kennen. Für uns war es
eine große Herausforderung, das erste Mal
selbstständig ein Projekt durchzuführen und uns
verantwortungsbewusst auf fremde Kinder unterschiedlicher
Herkünfte einzustellen. Im Laufe der Projektarbeiten stellte
sich heraus, dass jeder dieser Verantwortung gewachsen war. Wir waren
sichtlich erleichtert als wir das Projekt mit Erfolg abgeschlossen
haben.
Besonders beeindruckt waren wir jedoch von der Lebensfreude, der
Offenheit und dem Zusammenhalt der Kinder.
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