Von R. Schmitz-Bennink
„Ich finde den Neubau ausgesprochen
hübsch.“ Mit dieser Anmerkung sprach eine
Schülerin des Kunstkurses „Außen und Innen
- Ausgewählte Konzeptionen der Architektur“, der in
der Jahrgangsstufe 12/2 an unserer Schule angeboten wird, aus, was
viele Schülerinnen und Schüler über das neue
Sparkassengebäude in der Meppener Innenstadt dachten. Sie
reagierte damit zugleich auf viele kritische Stimmen in der
Öffentlichkeit, die sich zur Architektur des Gebäudes
in den letzten Wochen geäußert hatten.
Der Hauptstellen-Neubau der Sparkasse Emsland, der erst vor wenigen
Wochen bezogen wurde, war das Ziel einer Exkursion des Kunstkurses.
Hautnah sollten die Schülerinnen und Schüler Ziele,
Aufgaben und Probleme moderner Architektur kennen lernen und ein
Bewusstsein dafür entwickeln, welche unterschiedlichen
Interessen ein Bauprojekt solcher Größenordnung
bestimmen. Zugleich wurden die Außenkörpergestalt
und die Innenraumformen des Gebäudes in Augenschein genommen
und im Zusammenhang mit der Bebauung der Umgebung diskutiert.
Nach einer Einführung von Klaus Dühnen, Leiter des
Vertriebsmanagements der Sparkasse Emsland, der die Funktionen der
neuen Hauptstelle vorstellte und vor allem auf das Konzept eines reinen
Verwaltungsgebäudes für 180 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter einging, übernahm Wilfried Fühner, Leiter
der Bauorganisation, die Führung durch das Gebäude.
Unter kompetenter Anleitung konnten die Schülerinnen und
Schüler sich von der offenen und modernen Raumgestaltung im
Innern überzeugen, die sich den Arbeitsstrukturen flexibel
anpassen kann. Kurze Wege und viel Licht sind elementare Bestandteile
des architektonischen Ansatzes. Alle wesentlichen Abteilungen des
großen, aus vier zusammenhängenden
Baukörpern bestehenden Komplexes wurden besichtigt, die
Schülerinnen und Schüler überzeugten sich im
Keller von der Leistungsfähigkeit der auf Erdwärme
basierenden Heizungsanlage und genossen die Aussicht über die
Meppener Innenstadt vom Balkon der noblen Vorstandsetage aus.
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