Von S. Schröder
Die Mathematik-Olympiade ist ein bundesweiter Wettbewerb, an dem in
jedem Jahr etwa 125 000 Schülerinnen und Schüler
teilnehmen. Dieser Wettbewerb bietet die Möglichkeit, die
besondere Leistungsfähigkeit auf dem Gebiet der Mathematik
unter Beweis zu stellen. Die zu bearbeitenden Aufgaben sind nach
Jahrgangsstufen unterteilt und erfordern insbesondere logisches Denken,
Kombinationsfähigkeit und kreativen Umgang mit mathematischen
Methoden.
Der Wettbewerb findet in verschiedenen Stufen statt: In der ersten
Stufe – der Schulrunde – werden Aufgaben in Form
von Hausaufgaben bearbeitet. In der zweiten Stufe – der
Regionalrunde – werden die Aufgaben in einer allerorts
zeitgleichen mehrstündigen Klausur bearbeitet. Die Besten der
Regionalrunde qualifizieren sich für die dritte Stufe
– die Landesrunde. In der Landesrunde werden dann die
Landessieger ermittelt, die an der vierten und letzten Runde
– der Bundesrunde – teilnehmen.
Am Gymnasium Marianum Meppen hatte sich Armin Krupp im Jahrgang 13
für die Landesrunde qualifiziert. Diese findet traditionell in
Göttingen statt, der Wiege mehrerer berühmter
Mathematiker. Dort hatten die insgesamt 200 Kandidaten der
Schuljahrgänge 5 bis 13 zwei viereinhalbstündige
Klausuren zu schreiben.
Außerhalb der Klausuren war Gelegenheit zum Fachsimpeln unter
Gleichgesinnten und zum Ausprobieren von vielfältigen
mathematischen Knobeleien und Spielereien – kurz: Mathematik
von morgens bis abends.
Die Siegerehrung fand in der Aula der Universität statt auf
dem Podium, auf dem schon Carl-Friedrich Gauß gestanden hat.
Armin Krupp hat es gleich bei seiner ersten Teilnahme an der
Mathematik-Olympiade auf das Podium geschafft und konnte einen
Anerkennungspreis in Empfang nehmen. Damit hat er sich einen Platz
unter den ersten fünf Mathematikern in Niedersachsen
erkämpft.
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