Von M. Voetlause
Die Geschichts-Leistungskurse der Jahrgangsstufen 12 (Herr Kleene/Herr Voetlause) und 13 (Herr Weßling) haben mit ihren Lehrern eine Exkursion
nach Münster unternommen, um – auf das Semesterthema „Nationalsozialismus“ abgestimmt – die Villa ten Hompel zu besichtigen, die zwischen 1940 und
1945 das Koordinationszentrum der Ordnungspolizei im Wehrkreis VI (Weser-Ems) beherbergte und heute als „Geschichtsort“ neben Ausstellungen auch
Raum für Informationsveranstaltungen, historisch-didaktische Seminare und Forschungsarbeit bietet. Die Führungen durch die Dauerausstellung „Im Auftrag. Polizei,
Verwaltung und Verantwortung“ boten den Schülern nicht nur einen Einblick in die vielfältige Verflechtung der Ordnungspolizei in die Verwaltungsstruktur und die
Verbrechen des NS-Regimes, sondern wirkten als Wiederholung wichtiger Informationen für das Zentralabitur am Ende des in diesem Jahr schon mit den Weihnachtsferien
abschließenden Semesters.
Nach einer kurzen Mittagspause besichtigten die 39 Schülerinnen und Schüler gezielt die zu den Abiturthemen passenden Themenkabinette im Stadtmuseum Münster. Der
13er Lk von Herrn Weßling erhielt anschließend im Rathaussaal eine Führung zur Münsteraner Stadtgeschichte im späten Mittelalter, während die Schülerinnen und
Schüler der Jahrgangsstufe 12 über die so genannte „Rassenhygiene“ im Nationalsozialismus und deren Umsetzungsmethoden informiert wurden. Gegen die Tötung
vermeintlich „lebensunwerten“ Lebens setzte sich der Münsteraner Bischof von Galen ebenso zur Wehr wie gegen die Schließung von Klöstern und Heimen durch die
Nazis. Darüber setzten die Schüler sich bei einer Besichtigung des Domes in Kenntnis.
Nach einem kurzen Bummel über den Weihnachtsmarkt kehrten die Historiker erst am Abend mit der Bahn nach Meppen zurück.
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