Gymnasium Marianum
Meppen
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Zwei Schüler als freiwillige Helfer an der Tagesbildungsstätte Meppen

 
Von Johanna Wistuba und Julian Lübbers
Am 17. und 18. September diesen Jahres besuchten wir die Tagesbildungsstätte des Vituswerkes Meppen, um im Zuge eines Austausches mit einer vergleichbaren französischen Einrichtung als Dolmetscher auszuhelfen. Dort integrierten wir uns in die Gruppe und erleichterten somit deutlich die Kommunikation zwischen den Schülern und Lehrern. Trotz anfänglicher Skepsis der Schüler konnten wir ihnen ihre Schüchternheit gegenüber der fremden Kultur teilweise nehmen. Sie gewöhnten sich außergewöhnlich schnell an uns und vertrauten uns auch nach sehr kurzer Zeit schon viele persönliche Dinge an.

Zum Beispiel waren sie der Meinung, die französische Sprache klänge „ein bisschen komisch“ und auch das Aussehen und die Kleidung der Gäste überraschte sie. Nach einer gewissen Zeit jedoch überwanden sie mit unserer Hilfe ihre anfänglichen Ängste und zeigten große Bereitschaft, sich mit den französischen Mitschülern zu befassen. Sie hatten die Möglichkeit, gemeinsame Interessen zu entdecken und begannen, auf den Anderen einzugehen. Wir spielten Gesellschaftsspiele, formten Figuren aus Ytong-Blöcken (einem gipsähnlichen Material) und führten angeregte Gespräche. Zum einen gingen wir auf die einzelnen Kinder ein, zum anderen halfen wir beim Gesprächsaufbau der Kinder untereinander.

Nebenbei kümmerten wir uns auch um die pflegebedürftigeren unter ihnen, fütterten sie, schoben Rollstühle etc., womit wir den größtenteils nicht französisch-sprachigen Betreuern eine doppelte Hilfe waren. Der Besuch war eine sehr lehrreiche Erfahrung, nicht nur wegen der Erweiterung unserer Sprachkenntnisse, sondern vor allem auch aufgrund des Umgangs mit den körperlich und geistig behinderten Kindern. Es hat uns insgesamt sehr viel Spaß gemacht und wir sind froh, eine solche Chance bekommen zu haben!