Entlassungsfeier der Abiturienten |
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Die Abiturienten des Jahrgangs 2008 erhielten am 28.6.2008 in einer Feierstunde im Emslandsaal ihre
Abiturzeugnisse.
Der Feier ging ein von den Abiturienten gestalteter Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Maria zum Frieden
voraus. In diesem Gottesdienst, der musikalisch vom Abichor unter Leitung von Frau Nicklisch gestaltet wurde,
zeigten auch einige Abiturienten in einer Präsentation ihren Weg hinaus ins Leben.
So berichtete unter anderem Sophia Zimmermann von ihrem geplanten Freiwilligendienst in Ghana; sie wird dort
Kinder unterrichten und bat um eine Spende für Arbeitsmaterialien. Diese Kollekte erbrachte 1136,58 Euro,
für die Sophia ihren herzlichen Dank ausrichten lässt.
Über die anschließende Entlassungsfeier berichtet der folgende von Herrn Kleene verfasste Zeitungsartikel:
Von H. Kleene
126 Abiturienten zählt der Jahrgang 2008 des Gymnasiums Marianum, der am Samstag in einem feierlichen
Rahmen verabschiedet wurde. Mehr als 20 % der Schülerinnen und Schüler konnten sich über ein
Ergebnis auf dem Reifezeugnis freuen, das in der Endnote die "1" vor dem Komma trägt, zwei
Schüler schlossen gar die Prüfungen mit einem glatten "sehr gut" ab.
Studiendirektor und Koordinator Leo Pott zeichnete in Vertretung des erkrankten Direktors
Hans-Michael Lübbers die schulische Laufbahn der jungen Leute nach. Humorvoll verwies er auf
mancherlei Umstellungsprobleme beim Übergang von der Mittelstufe zur Oberstufe, etwa bei der
Arbeitshaltung, Problemen bei Kurswahlen, Einschränkung der Freizeitaktivitäten. Schließlich
habe sich bei den meisten zunehmend die Erkenntnis durchgesetzt, dass eine qualitativ gute
Ausbildung und Bildung wichtiger denn je seien und ohne Anstrengung nicht zu erreichen seien.
Die Ergebnisse dieses Jahres, aber auch die der Vorjahre zeigten, dass die Schülerinnen und
Schüler des Marianums mit den Anforderungen des Zentral - Abiturs wirklich gut zurechtkommen -
trotz der ständigen Reformen der Kultusbürokratie.
Der stellvertretende Schulleiter zitierte in diesem Zusammenhang den ehemaligen Kultusminister
Werner Remmers, der die Aufgaben des Kultusministeriums und der Schulbehörden einmal so beschrieb:
"Politik und Verwaltung haben den Schulen einen Rahmen zu geben, der es ihnen ermöglicht, in Ruhe
zum Wohle der Kinder zu arbeiten ! Die Schule selbst sollten wir den Fachleuten überlassen !"
Dem Bischof von Osnabrück sei Dank für unseren Privatschulstatus, der uns erlaubt, unsere
pädagogischen. Freiräume sinnvoll zu nutzen - so Pott.
Mit Blick auf die Zukunft führte der Festredner aus, dass mit dem Abitur erst ein wichtiges
Etappenziel erreicht sei, und betonte; " Ohne Veränderungen gibt es keine Weiterentwicklung,
kein Lernen, keine neuen Erfahrungen." Es gehe nun darum, auf der Basis der bisherigen Ausbildung
neugierig, mutig und optimistisch den eigenen Weg weiter zu gehen- mit einem gesunden Zweifel
gegenüber den vielen fragwürdigen Angeboten und Zielvorgaben unserer von Boulevardmedien stark
gesteuerten Konsum-, Anspruchs- und Eventgesellschaft. Eine Richtschnur für den weiteren
Lebensweg könne das Leitbild des Marianums bieten: " Die inhaltliche und pädagogische Arbeit
orientiert sich an christlichen Traditionen; die Vermittlung von Werten hat das christliche
Menschenbild zur Grundlage - ein Menschenbild, das geprägt ist von den Gedanken der Freiheit
des Einzelnen und der Verpflichtung zur Gerechtigkeit." Als taktische Ausrichtung empfahl der
Koordinator seinen Zöglingen am Ende : "Kontrollierte Offensive".
Für die Eltern ergriff Dr.Hacke das Wort und stellte Überlegungen zum Begriff " Glück" an.
Glück sei zunächst die Abwesenheit von Unglück. Nach Auffassung des Dalai Lama sei Glück eine
Frage der inneren Einstellung, was bedeute, dass es vom Menschen beeinflusst werden könne.
Der Elternvertreter wünschte den Abiturienten, dass ihnen ihr eigener Weg zum Glück gelingen
möge.
Nadja Haupts und Thomas Yüce variierten das Motto ihres Jahrgangs -ABi
in Dialogform und unterlegten ihre Ausführungen mit einer Videopräsentation.
Bei den Tutoren und dem Koordinator bedankten sie sich mit Präsenten.
Der Festtag wurde begonnen mit einem ökumenischen Gottesdienst, vorbereitet von einer
Schülergruppe unter Leitung von Frau Höning und gestaltet von Kaplan Ulrich Müller und Pastor
Krüger.
Die Impulse aus dem Gottesdienst - das Leitthema lautete:"The spirit makes you move"- erfuhren
gleich eine praktische Umsetzung. Eine Schülerin absolviert eine freiwilliges soziales Jahr in
Afrika; die Kollekte wurde ihr mit auf den Weg gegeben, um dort Lehrmittel und Medikamente
anschaffen zu können.
Die Feierstunde wurde musikalisch umrahmt vom Schulorchester unter Leitung von Andreas Gebbeken;
die Festgemeinschaft dankte mit langem Beifall für die gelungenen Darbietungen.
Hier geht es zu den Diashows :
1. Gottesdienst
2. Entlassungsfeier
3. Zeugnisübergabe
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