Mathematik-Känguru-Wettbewerb und Bundeswettbewerb Informatik |
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Von S. Schröder
Das Jahr 2008 ist vom Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft zum Jahr der Mathematik erklärt worden. In diesem Zusammenhang trifft man in vielen Medien bis hin zur Tagespresse auf vielfältige Hinweise für Mathematikveranstaltungen.
Eine dieser Aktionen ist der bundesweite Mathematik-Känguru-Wettbewerb, an dem in diesem Jahr mehr als 770 000 Schülerinnen und Schüler teilgenommen haben eine Steigerung von mehr als 40 % gegenüber dem letzten Jahr. Bei diesem Wettbewerb geht es darum, in einer vorgegebenen Zeit möglichst viele Aufgaben verschiedener Schwierigkeitsstufen richtig zu lösen - und das ohne Taschenrechner - ein Widerspruch? Keineswegs, denn bei logischem Schließen und Kombinieren, bei geometrischen Überlegungen und vielem mehr kann man gut auch mal ohne einen Rechner auskommen.
Wie den Vorjahren fand dieser Wettbewerb auch am Marianum statt, wobei für herausragende Leistungen wieder besondere Preise überreicht werden konnten.
Zunächst ist positiv anzumerken, dass eine sehr große Zahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den Jahrgängen 5 und 7 zum ersten Mal dabei waren. Unter den weiteren Jahrgängen bis in die Oberstufe waren die Jahrgänge 7 und 8 sehr stark vertreten.
Für den weitesten Kängurusprung wurde Judith Wilke, Jahrgang 5, ausgezeichnet; sie war an unserer Schule diejenige, die die längste Kette von Aufgaben hintereinander richtig gelöst hatte - 12 an der Zahl!
Elena Gebbeken, Jahrgang 8, wurde mit einem 3. Preis ausgezeichnet - sie hat damit ihren Erfolg des letzten Jahres bestätigen können. Sebastian Oehm und Malte Höltershinken, Jahrgang 5, - beide zum ersten mal angetreten - wurden je mit einem 2. Preis ausgezeichnet. Ebenfalls einen 2. Preis erhielt Armin Krupp, Jahrgang 12. Marcel Wessels, Jahrgang 8, erhielt einen 1. Preis. Er liegt mit dieser Punktzahl unter den 270 besten Mathefreaks seines Jahrgangs in Deutschland.
Die genannten Preisträger erhielten eine Anerkennung in Form von Strategiespielen oder Büchern, die weiterhin zum Tüfteln und Knobeln anregen. Alle anderen, die teilgenommen hatten, erhielten neben einer Urkunde und einer Broschüre mit den diesjährigen Aufgaben und Lösungen ebenfalls eine kleine Anerkennung: ein Tantrix-Puzzle. Davon sind vier verschiedene Aufgabensätze in Umlauf gekommen, die von allen Besitzern untereinander kombiniert werden können - das Tüfteln kann also fortgesetzt werden.
Armin Krupp war außerdem im Bundeswettbewerb Informatik äußerst erfolgreich: Nach erfolgreichem Abschluss der ersten Runde nahm er an der zweiten Runde mit nur sechs weiteren Kandidaten aus Deutschland teil.
Die Ergebnisse zeigen, dass es möglich ist, die Schüler auch für ein zunächst sehr spröde anmutendes Fach wie Mathematik zu begeistern. Dies ist besonders wichtig, da die mathematisch-naturwissenschaftlich-technische Kompetenz im Berufsleben heute mehr denn je gefragt ist. Wer hier einen Wissensvorsprung hat, ist für die Zukunft gut gerüstet!
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