Projekt A 37 |
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Von Leonie Rademaker
Am Freitag, dem 18. April 2008, fand an der Stenden Hochschule in Emmen das Projekt "A 37" statt,
eine länderübergreifende Veranstaltung zur neu gebauten Autobahn.
Insgesamt nahmen am Projekt drei deutsche und drei niederländische Schulen teil:
das Gymnasium Marianum und das Windhorstgymnasium aus Meppen sowie das Gymnasium aus Haren,
auf niederländischer Seite kamen die Teilnehmer vom Carmel- und Esdalcollege in Emmen und vom
RSG Ter Apel.
Neun Schüler und Schülerinnen aus der Jahrgangsstufe 10 des Marianums nutzten dabei die Gelegenheit,
um sich über die Themen Wirtschaft, Tourismus, Umwelt, Verkehrsicherheit und Kriminalität in Bezug
auf die neu gebaute A37 mit den Schülern der anderen Schulen auszutauschen. Begleitet wurden sie
dabei von Frau Nicklisch und Herrn Schepers.
Nach einem kleinen Empfang hörten die Schülerinnen und Schüler einen Vortag von Herrn Stoker
über den Zusammenhang zwischen Infrastruktur und wirtschaftlicher Entwicklung der Region.
Später wurden in verschiedenen Arbeitsgruppen Informationen ausgetauscht und ausgewertet,
um einen abschließenden Vortrag über die Auswirkungen der neuen Autobahn A37 zu gestalten.
In deutsch-niederländischen Gruppen bearbeiteten David Oestreicher, Jan Keuter und Hendrik
Korte das Thema Wirtschaft, Anna Kleemann und Hinrika Dröge das Thema Tourismus, Margarete Over
und Leonie Rademaker befassten sich mit den Auswirkungen des Autobahnbaus auf die Umwelt und
Katharina Poker und Wiebke Volmer mit der Verkehrsicherheit und Kriminalität.
Die Verständigung zwischen den Jugendlichen fand größtenteils auf Deutsch oder Englisch statt,
da die meisten deutschen Schüler kaum Niederländisch sprechen, die Schüler aus unserem Nachbarland
jedoch über erstaunlich gute Deutschkenntnisse verfügen.
Neben den Besprechungen der verschiedenen Themen stand natürlich auch das gegenseitige
Kennenlernen im Vordergrund, das vielen Schülern leichtfiel.
Am Ende erhielt jeder Schüler und jede Schülerin ein Zertifikat als Anerkennung für die
Teilnahme am Projekt. Insgesamt war es ein sehr gelungener Tag, der von der
guten Organisation der niederländischen Lehrer und der Hochschule in Emmen und der
lockere Atmosphäre geprägt war.
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