Gymnasium Marianum
Meppen
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Forum Marianum Jura


Forum Marianum

 
Von H. Kleene
(Vorabdruck des Artikels der Meppener Tagespost)

Die beruflichen Chancen nach einem erfolgreich absolvierten Jura-Studium sind auf dem Hintergrund einer globalisierten Welt, in der die rechtlichen Vorgaben immer komplexer werden, ausgesprochen gut. So lautete das Fazit der drei Volljuristen, die im "Forum Marianum" über ihre beruflichen Tätigkeiten informierten.

RA und Notar Diekmann sah den abwechslungsreichen Tagesablauf sowie den Umgang mit Menschen aus unterschiedlichen Schichten als Vorteile seines Berufsstandes an. Dr. Hartmut Rensen, Richter am Landgericht Aachen und Lehrbeauftragter der Universität Osnabrück, gab den Oberstufenschülern einen präzisen Überblick über den Studiengang und das sich anschließende Referendariat. Rensen, zur Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter abgeordnet an das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, wusste Interessantes zu momentan anhängigen Verfahren beim höchsten deutschen Gericht zu berichten. Die richterliche Unabhängigkeit sowie die Vielfalt der Aufgabenbereiche hob er - trotz hoher Arbeitsbelastung - als Positivum seines Amtes hervor.

Überdurchschnittliche Arbeitszeiten führte auch Dr. Bernd Egbers als Spezifikum seines Jobs in der Frankfurter Großkanzlei Ashurst an, die weltweit über 3000 Mitarbeiter an 13 Standorten beschäftigt. Egbers ist dabei für die Ausarbeitung von Kreditverträgen für Mandanten - vorwiegend Banken - zuständig. In der anschließenden Diskussion - geleitet von Leo Pott - rieten die drei Referenten allen an Rechtsfragen interessierten Schülern zu einem Jurastudium; man solle sich auch durch anfängliche Misserfolge nicht entmutigen lassen und zielstrebig sein Vorhaben verfolgen. Schulleiter Hans Michael Lübbers hatte Vortragende und Zuhörer zu Beginn begrüßt und in die Thematik eingeführt.