Raum der Stille nun benutzbar |
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Von A. Kreilos
Endlich! Die letzten Fußleisten sind gelegt, der Schrank eingeräumt - nur die Musikanlage ist
noch nicht angeschlossen.
Der ehemalige Meditationsraum kann - nach Monaten des Umbaus nun als Raum der Stille benutzt werden.
Besonderer Dank sei an dieser Stelle dem Ehemaligenverein für seine großzügige finanzielle
Unterstützung gedankt, die den Kauf der neuen Ausstattung ermöglichte.
Dank sei auch den Maristen und der Schulstiftung gesagt, die durch eine runde Summe zum Umbau
ermutigten.
Johannes Burrichter hat maßgeblichen Anteil an der neuen Grundidee, Hausmeister Meyer machte den
Umbau zu seiner Sache, sprach mehrmals täglich mit den Handwerkern, übernahm sozusagen die
Bauaufsicht.
Dem Architekten Markus Borgelt gelang es, den Raum durch die fast durchgängig symmetrische
Zuordnung von Fenstern, Lampen, Türen optisch ruhig wirken zu lassen. Die harmonische Abstimmung
des Bambusbodens, des Putzes, der gewählten Hölzer und Rollos unterstützen diesen Eindruck.
So soll dieser Raum die Möglichkeit bieten, zur Ruhe zu kommen, die Stille wirken zu lassen.
Da die Maristen der Schule das kleine Zimmer neben dem alten Meditationsraum haben zukommen
lassen, konnte das Konzept des Raumes verändert werden.
"Wer innehält, erhält innen Halt." So ist die kleine Benutzerordnung überschrieben. Der neue
Vorraum, durch den man in den Raum der Stille gelangt, dient als eine Art Schleuse/ Vorbereitung.
Der Schulalltag mit seinem strengen Rhythmus und den Ansprüchen soll draußen bleiben. Die Schuhe
und Jacken werden abgelegt und jeder nimmt sich entweder einen Hocker oder eine Matte.
Einladend öffnet sich die zweiflüglige Tür in den Raum der Stille. Nun eröffnet sich die
Möglichkeit, anzukommen, da zu sein.
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