Frau Klingers Minibiotop |
|
| |
Von Regina Wilkens
Dass das alte, noch von Schülern gestiftete Aquarium im Biologie-Trakt inzwischen einige Mängel
aufwies, war immer stärker feststellbar. Der Algenwuchs nahm überhand und auslaufsicher schien
die Konstruktion auch nicht mehr zu sein. Mit viel Arbeits- und Zeitaufwand hat Frau Klinger
jetzt einen neuen Lebensraum für unsere Fische eingerichtet, der sich wirklich sehen lässt.
Vorbild ist der Tanganijka-See in Afrika, in dem vorwiegend Barsche, aber auch Welse und viele
andere Arten ihren Lebensraum finden. In unserem Becken dominieren die braunen Feenbarsche die
Fauna. Als Rudeljäger zeigen sie ihre starke Aggressivität gegenüber den anderen Bewohnern.
So musste Frau Klinger als erstes die gelben Pseudotropheen und die Welse einsetzen, um diesen
einen gewissen Schutz durch Verstecke in der differenziert gestalteten Unterwasserlandschaft zu
bieten.
Bei den Exemplaren, die kaulquappennähnlich festgesaugt an der Aquarienwand zu entdecken sind,
handelt es sich übrigens um die urtümlichen Welse.Sie sind besonders nützlich für die Aquarienpflege,
da sie Algen von den Glasscheiben abweiden.
Ein erstes, kleines Drama hat auch schon stattgefunden. Der älteste Pseudotropheus schwamm mit
offenem Maul durch das Aquarium, aus dem nur noch die Schwanzflosse eines kleinen Feenbarsches
schaute. Haben wir die Nahrungskette also eventuell falsch eingeschätzt?
Die blauen Fische konnten wir auch noch nicht klassifizieren.
Wer kann uns weiterhelfen?
|
| |
|