Carsten Schlangen referiert beim 10. Forum Marianum |
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Beim 10. Abendvortrag des Forum Marianum konnte Carsten Schlangen, der in Berlin vor dem Abschluss seines
Architekturstudiums steht und als bereits zweifacher Meister über 1500m ein inzwischen
deutschlandweit prominenter
Läufer geworden ist, vor gut besetzter Aula neben seinen Eltern viele Oberstufenschülerinnen und -schüler
begrüßen. Über das Referat des als sehr sympathisch und überzeugend wirkenden Sportlers und Studenten
berichtet H. Kleene in einem Bericht für die Meppener Tagespost.
von Heinz Kleene
Die Vereinbarkeit von Hochleistungssport und Studium ist nur möglich durch
eine enge Kooperation mit der Hochschule. Bei einem Aufwand von 50% der zur Verfügung stehenden
Zeit für den Sport könnten nur so die beiden Bereiche miteinander kombiniert werden; dies sei an der
TU Berlin, einer "Partnerschule des Spitzensports", gegeben - so das Fazit von Carsten Schlangen in
einer Veranstaltung des "Forum Marianum".
Der ehemalige Schüler -Abitur 2000 - hatte zuvor in einem Power Point gestützten Vortrag einen
Überblick über sein Architekturstudium gegeben; dabei präsentierte er praktische Arbeitsergebnisse
wie das Modell einer Vogelwarte sowie einen Masterplan zur Aufwertung der Stadt "Nova Huta". Der
Student, der selbst Semester in Helsinki und Rotterdam absolviert hatte, betonte vor der vorwiegend
aus Oberstufenschülern bestehenden Zuhörerschaft die Bedeutung von Auslandsaufenthalten für den
beruflichen Werdegang.
Der Mittelstreckler, der seinen Sport seit drei Jahren intensivst betreibt, stellte seinen
Trainingsplan vor, der neben Laufen auch andere Ausdauersportarten wie Skilanglauf und
Rennradfahren beinhalte. Lobend hob er die Rahmenbedingungen bei der LG-Nord-Berlin, wo
Prof. Ronald Wolf für die Betreuung der Leichtathleten verantwortlich zeichnet, hervor.
"Wir sind eine sehr gut funktionierende Truppe", stellte Schlangen auf die Wichtigkeit der
Trainingsgruppe ab. Mit einer gemeinsamen intensiven Vorbereitung, u.a. mit Trainingslagern
auf Lanzarote und in Südafrika, sollte es möglich sein, die vom Deutschen Leichtathletikverband
sehr hoch angesetzte Qualifikationsnorm für Peking zu schaffen, zeigte sich der Student
optimistisch. Seine Bestzeit liegt bei 3:36,45 min. über 1500 m, die geforderte Zeit bei 3:35,5 min.
In der von Herbert Stimberg moderierten Diskussion verwies Schlangen u.a. auf die nicht
unerheblichen finanziellen Belastungen für die Trainingslager, die z.T. von seinen Eltern
mitfinanziert worden seien. Auf eine Nachfrage nach Doping sagte Carsten, dass er solche
"Hilfsmittel" definitiv ablehne.
Schulleiter Hans Michael Lübbers hatte die zahlreichen Gäste zu diesem Vortragsabend,
der mittlerweile zum 10. Male von Schule und Ehemaligen- und Förderverein organisiert wurde,
eingangs begrüßt.
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