Musik zum "Tag des offenen Denkmals" |
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Von Sophia-Marie Zimmermann, Jgst. 13
"Orte der Einkehr und des Gebets" - unter diesem Motto fand der diesjährige
"Tag des offenen Denkmals" am 09. September 2007 in Meppen statt. Es konnten zahlreiche
denkmalgegeschützte, historische Sakralbauten besichtigt werden - und so öffnete auch die
Kapelle des Maristenklosters seine Tore den interessierten Besuchern. Einen musikalischen
Akzent in der Kapelle setzten Schülerinnen und Schüler des Seminarfach-Kurses "Musik und
Gesellschaft" der Jahrgangsstufe 13 unter der Leitung von Frau M. Esch-Klemme.
Die Vorbereitungen für diesen Tag begannen für uns Schülerinnen und Schüler bereits viele Wochen
zuvor; am Anfang stand lediglich das vorgegebene Thema fest. Und so wurden Überlegungen angestellt,
Ideen konzipiert und konkretisiert um ein möglichst ansprechendes musikalisches Programm zu
erstellen.
Ist es überhaupt möglich ein Gebäude, in dem wir täglich zusammenkommen, als ein Denkmal
anzusehen? Kann auch ein Denkmal bis in die heutige Zeit lebendig sein? - derartige Fragen
kamen auf und bildeten die Basis unserer Ausarbeitungen. So wollten wir versuchen zweierlei zu
vermitteln: Zum einen den historischen Aspekt des Maristenklosters als ein "Ort der Einkehr und
des Gebets", die lange Geschichte der Maristen und unserer Schule, zum anderen aber auch die
dennoch überdauernde Lebendigkeit, welche tagtäglich in der Schulgemeinschaft zu spüren ist.
Diesen Gedanken musikalisch umzusetzen war zunächst nicht ganz einfach. Dennoch entstand durch
die Kreativität und den Einsatz eines jeden Einzelnen ein durchaus vorzeigbares Endergebnis: Nach
einer Begrüßung und informativen Einführung durch Pater Ehrl wurden in der Kapelle verschiedene
marianische und gregorianische Gesänge vorgetragen. Dies verlieh dem Programm zunächst einen
historischen Einstieg, denn schon die ersten Patres des Klosters pflegten diese Art von Gesang.
Es folgten diverse Formen und teils Eigenvertonungen des "Salve Regina", welche die ursprünglich
sehr alte marianische Antiphon zunehmend moderner erklingen ließen. So wurde beispielsweise der
gewohnte lateinische Text dieses Gesanges mit peppigen Rhythmen an Bongos, Drums und Congas
unterlegt. Wer hätte gedacht, dass sich nicht nur in der Musik, die nämlich bei diesen Aufführungen
auch stets den Geist des Klosters widerspiegelte, Historisches so harmonisch mit Modernem verbinden
lässt? Den Abschluss bildete eine zeitgemäße englische Version des "Salve Regina", das bekannte
"Hail holy Queen" aus der Filmkomödie "Sister Act".
Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei den vielen interessierten Besuchern, die uns durch
positive Rückmeldungen spüren ließen, dass sich die Mühe wirklich gelohnt hat und die beabsichtigte
Aussage verstanden wurde.
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