"Forschendes und entdeckendes Lernen" |
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Von Herbert Müller
Unter diesem Thema wurden in den letzten Monaten von 19 Schülerinnen und Schülern des
Wahlpflichtunterrichts (Naturwissenschaftliches Profil - Physik) der Jahrgangsstufe 8
Projektarbeiten erstellt.
Initiiert und unterstützt wurde diese Arbeit von der VME-Stiftung Osnabrück-Emsland in
Zusammenarbeit mit dem Universum Science Center Bremen.
Da es keinerlei inhaltliche Vorgaben gab, wurden in einer ersten Exkursion nach Bremen
Anregungen für mögliche Projekt-Themen gesammelt. Im Science Center findet man auf 4.000 m²
Ausstellungsfläche rund 250 interaktive Exponate zu den Themen Mensch, Erde und Kosmos.
Die Schülerinnen und Schüler entschieden sich in Zweier- bis Vierer-Gruppen die Themen
"Geysir-Modelle und Funktionsprinzipien", "Erdbeben, ihre Wirkungen und Sicherheitsmaßnahmen",
"Tornados, ihre Entstehung und Eigenschaften", "Tsunamis, ihre Ursachen und Wirkungen",
"Vulkane und Frühwarnsysteme" und "Wahrnehmungspsychologie und optische Täuschungen" in
Angriff zu nehmen.
Schnell wurde klar, dass Forschen und Entdecken regelmäßiges Überdenken der Ideen, Entwickeln
von Alternativen, sorgfältige Planung, Ausdauer und Kreativität erfordert.
Auch zeigte sich recht bald, dass die ersten Vorstellungen von Modellen, mit denen Naturphänomene
simuliert werden sollten, nicht ohne Probleme in die Praxis umgesetzt werden konnten.
Unterstützung gab es bei einem zweiten Besuch im Science Center, bei dem die bis zu diesem
Zeitpunkt gesammelten Erfahrungen vorgestellt wurden. Experten vor Ort gaben Tipps und Ratschläge,
die geeignet waren, eventuelle Schwierigkeiten auszuräumen.
Am 06. Juli 2007 fand dann in der Aula des Marianum eine Präsentation der Schüler-Arbeiten statt.
Dazu waren auch 21 Schülerinnen und Schüler des Kreisgymnasiums Haselünne eingeladen, die an
ihrer Schule in Form einer Arbeitsgemeinschaft ebenfalls an diesem Projekt teilgenommen haben.
Interessierten Eltern, Bekannten und eingeladenen Kolleginnen und Kollegen benachbarter Schulen
demonstrierten die Schülerinnen und Schüler ganz unterschiedliche Natur-Phänomene anhand ihrer
selbst gefertigten Modelle und waren auch gerne zu weiteren Informationen über den theoretischen
Hintergrund ihrer Arbeit bereit.
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