Ausstellung Siegfried Wigger |
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Eine interessante und empfehlenswerte Ausstellung findet zur Zeit (noch bis 29. Juli) im Alten Rathaus
in Neuenhaus statt! Unser Kollege Siggi Wigger stellt dort einen Querschnitt seiner Fotografien der
breiten Öffentlichkeit vor. Im unteren Teil dieses Berichts stellt Herr Wigger seinen Lebenslauf als
Fotograf dar und zeigt - für manch Interessierten vielleicht nachahmenswert - die Entwicklung seiner fotografischen Interessen
und Schwerpunkte.
S. Wiggers Vita als Fotograf
1979: Erste Pocketkamera zum 13. Geburtstag geschenkt bekommen.
Ab 1980: Erste Erfahrungen im Umgang mit manueller Schulspiegelreflexkamera im Rahmen einer
Foto AG am Gymnasium Emlichheim. Hier: S-W Fotografie und Entwicklungsarbeit im Labor
technische Bedienung der Spiegelreflexkamera und richtigen Umgang mit Blenden und
Zeitkombinationen und deren Auswirkungen kennen gelernt.
Ab 1981 eigene manuelle Spiegelreflexkamera (ohne Autofokus). Zunächst hauptsächlich Freunde und
Familie fotografiert - Aber auch schon mit bestem Freund Jürgen Hans, der auch fotografiert durch
Emlichheim und Umgebung gestreift. Hierbei sind erste Landschaftsfotos entstanden (Vechte / Kanal),
die gemeinsam analysiert wurden.
1983-1986: Während der Zeit an der Oberstufe Neuenhaus keine Foto AG - Aber: Weitere private
praktische und theoretische Beschäftigung mit der Fotografie auch durch Lektüre vieler Fotobücher
und Fachzeitschriften.
Ab den späten 80er Jahren bis heute: jährliche Teilnahme am Zeitungsleserwettbewerb "Blende"
der Grafschafter Nachrichten. Dabei nahezu jedes Jahr in der Gewinnerliste (Darunter jeweils einmal
1. / 2. / 3. Platz).
1989-2001: Viel gereist, Fotografie fand fast ausschließlich während der Reisen statt.
Reiseziele: Irland, Korsika, Sardinien, Südfrankreich, Toskana, Rom, Marokko, Moskau, New York,
Schottland, Teneriffa, La Gomera, Nationalparks in Amerikas Westen, Mexiko, Sizilien, Bretagne,
Normandie. Hier alles fotografiert, was mir interessant erschien: Architektur, Landschaft,
Menschen, Details. Zu jeder dieser Reisen existieren ausführliche Diadokumentationen.
Reisebegleiter waren auch oft leidenschaftliche Hobbyfotografen, so dass bei der Diabetrachtung
viel über die Fotos diskutiert werden konnte. Während dieser Zeit viel über Bildgestaltung gelernt.
Seit 2000: Kontakte zu anderen Grafschafter Fotografen wie Gerold Meppelink, Ewald Baumann und
Sven Hensen geknüpft. Regelmäßiger Erfahrungsaustausch.
Seit 2002: Leitung einer eigenen Foto AG am Gymnasium Marianum. - Jährlicher Erfolg der Schüler beim Blende Jugendwettbewerb der
Grafschafter Nachrichten.
2002-2004: Aufgrund gegründeter Familie zunächst weniger gereist und fotografiert.
Ab 2004 Leidenschaft für Fotografie durch Erwerb einer digitalen Spiegelreflexkamera neu
entfacht:
Erfolgreiche Teilnahmen am Fotowettbewerb der Sparkasse:
- 2005 Eisenbahnen der Grafschaft Bentheim:
2. Platz / Aufnahme im Fotokalender 2006 veröffentlicht,
Foto in dieser Ausstellung ("Auf dem Abstellgleis")
- 2006 Wälder und Seen der Grafschaft Bentheim.
Aufnahme im Fotokalender 2007 der Sparkasse veröffentlicht,
Foto in der Ausstellung ("Ein Spaziergang im Sommerregen")
- 2007 Sportnachwuchs der Grafschaft Bentheim: 3. Platz ("Am Trampolin").
Alle drei eingereichten Aufnahmen des Sportnachwuchses sind plaziert und werden in der
Wanderausstellung der Sparkasse präsentiert: 16.7. - 27.7. 2007 Kreissparkasse Nordhorn,
30.7. - 10.8. 2007 Sparkasse Neuenhaus, 13.8. - 24.8. 2007 Sparkasse Schüttorf.
Neben den oben genannten Schwerpunkten nun auch verstärkt Kinder- und Tierfotografie.
Die Tierfotos wurden mit Hilfe der digitalen Bildbearbeitung zum Teil in kontrastreiche SW
Aufnahmen verwandelt (einige Fotos in dieser Ausstellung).
Durch geringe Produktionskosten und vielfältigere technische Möglichkeiten der Kamera nun noch
experimentierfreudiger: Es entstanden eine Reihe von Fotos mit längerer Belichtungsdauer und
Verwacklungseffekt (Fotos in dieser Ausstellung).
Zu den Fotos:
Fotos entstehen spontan und sind keine arrangierten Kompositionen.
Wichtig: Mit offenen Augen durch die Welt gehen und immer auf der Suche nach einem lohnenswerten
Motiv sein. Dann warten auf den rechten Augenblick und den Blick fürs Wesentliche haben.
Fotos haben klare Strukturen in Linie und Farbe.
Bildkomposition ist dem Fotografen sehr wichtig und wird bereits bei der Aufnahme beachtet.
Dadurch sind kaum Veränderungen im Motivausschnitt nötig.
Bilder haben oft etwas geheimnisvolles, oft ungewöhnliche
Blickwinkel.
Bildinhalte können manchmal für den Betrachter erst auf den
zweiten Blick erfasst werden.
Alle Fotos der Ausstellung sind in den letzten drei Jahren entstanden (digitale Phase).
Einige Fotos sind digital bearbeitet, jedoch ohne den
Grundaufbau des Bildes zu verändern.
Es werden lediglich manchmal Kontraste und Schärfen verändert bzw. Farben in ihrer Stärke
variiert.
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