Gymnasium Marianum
Meppen
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2. Juli 2007


Kultusminister Busemann zum Kurzbesuch im Marianum

 
Zu einem kurzen Besuch fand sich am Abend des 2.7.2007 Kultusminister Busemann im Marianum ein. Der Minister, der am Abend einen Vortrag in Meppen hielt, hatte von der Auszeichnung erfahren, die Herr Geelen für sein Unterrichtsprojekt "Leben und nachhaltiges Handeln im Nahraum!" erhalten hatte. Er gratulierte Herrn Geelen im Beisein von Schulleiter Michael Lübbers und dem Leiter der Schulabteilung, Herrn Dr. Verburg, zu dieser Auszeichnung und beglückwünschte auch die Schule, die er als "Bildungsstätte von weit über die Grenzen des Emslandes bekannter hoher Qualität" bezeichnete. Er sagte der anwesenden Presse, er finde es gut, wenn an den Schulen des Landes engagierte Lehrer über den Unterricht hinaus karitativ, politisch und ökologisch arbeiteten; wörtlich nannte der Minister es besonders gelungen, wenn "eine Schule Nachhaltigkeit vorhalte"!

Insbesondere strich Herr Busemann die hervorragende Arbeit der Schulen in freier Trägerschaft heraus, die sich um die Bildung junger Menschen besonders verdient machten. Er stellte den freien Schulen für die kommenden Jahre eine deutlich bessere finanzielle Unterstützung durch das Land in Aussicht. Dies sehe er geradezu als Höhepunkt seiner bildungspolitischen Tätigkeit an und unterstrich mit dem Trappatoni-Ausspruch "Ich habe fertig!", dass er vorläufig keine neuen Reformvorhaben anstrebe.

Besonders interessierte sich der Minister für die Durchführung des neu geschaffenen Seminarfaches. Schulleiter Michael Lübbers berichtete, dass die Gesamtkonferenz gerade ein Hauscurriculum für das Seminarfach verabschiedet habe, und erläuterte ihm das Konzept, das u.a. auch Rhetorikschulung und auf Studium und Beruf orientierte Maßnahmen vorsehe. Auch über das für das kommende Jahr erstmals vorgesehene Sozialpraktikum informierte Herr Lübbers den Minister.

Zum Abschluss seines Kurzbesuches versprach Herr Busemann, der Schule noch im Verlauf dieses Jahres einen offiziellen Besuch abstatten zu wollen. Allerdings sei es ihm wichtig, dann zu kommen, wenn auch die Schüler, um die es ja an der Schule gehe, anwesend seien. Dem Kollegium ließ er ebenfalls herzliche Grüße ausrichten und bedauerte, keine Zeit für eine persönliche Begegnung gehabt zu haben.