Segeltörn 9a |
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Von Martina Rensen
"We are sailing" - so lautete in Anlehnung an Rod Stewarts Song eine Woche lang das Motto der 9a,
die sich mit ihrer Lehrerin Frau Rensen vom 18. bis zum 22. Juni
2007 auf ihrem Segeltörn in Nordsee und IJsselmeer befand. Von den "stormy waters", von denen
ebenfalls in Stewarts Ballade die Rede ist, haben die Schüler jedoch weniger zu spüren bekommen.
Nach einem wettertechnisch durchwachsenen Tag lautete das Ziel des ersten Abends Vlieland,
eine der sechs Westfriesischen Inseln, deren größenmäßige Einordnung mit Blick auf die sonstigen
Inseln der Welt bis zum Schluss zu heißen Diskussionen führte. Die Abendsonne des ersten
Segeltages nutzte bereits eine kleine Gruppe von Schülern für ein erfrischendes Bad in der
Nordsee. Am zweiten Tag ging es bei strahlendem Sonnenschein zur westlich von Vlieland gelegenen
Insel Texel, der größten der Westfriesischen Inseln. Hier wurden Fahrräder gemietet, so dass die
Schüler die Insel in kleinen Gruppen selbstständig erkunden konnten. Am Abend belebten die Schüler
dann die Discoszene des Ortes.
Der dritte Tag bedeutete den Abschied von der Nordsee und die Bekanntschaft mit dem Ijsselmeer.
Am Abend legte die "Linde", so der Name des von der Klasse angeheuerten Segelschiffes, in
Enkhuizen an, dessen von Grachten durchzogene Altstadt auch uns zu einem Bummel einlud. Die
letzte Station der Fahrt war am folgenden Tag Makkum, ein kleiner Ferienort, der nahe dem
Abschlussdeich zur Nordsee liegt.
Von dort aus ging es am Freitag wieder zurück zum Ausgangshafen Harlingen, wo zum Abschied der
Gruppe der neue "Maat", Philipp David, von Skipper Andries Terpstra ob seiner außerordentlichen
Leistungen während der Fahrt mit einer originalen Matrosenmütze ausgezeichnet wurde. Anschließend
stieg eine erschöpfte und zum Teil sonnenverbrannte, aber glückliche und um viele Segelkenntnisse
reichere Crew in den Bus in Richtung Meppen: "Home again cross the sea".
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