Archiv 2005   


Januar - Juli 2005

Letzter Schultag (13.07.2005)

Am letzten Schultag wurden unsere Schülerinnen und Schüler nach der Ausgabe der Zeugnisse bei herrlichem Sommerwetter in die großen Ferien entlassen. Vor der Zeugnisausgabe versammelte sich die Schulgemeinde wie üblich zum Abschlussgottesdienst in der großen Sporthalle. In dem stimmungsvollen Gottesdienst, den Frau Kreilos vorbereitet hatte, verabschiedete man sich mit guten Wünschen für die Ferien und das kommende Schuljahr voneinander. Als besonders gelungen empfanden alle auch die musikalische Begleitung durch die Band 'Sute', die der Feier mit sakralen, aber auch rockigen Liedern besonderen Schwung verlieh. Allen Mitwirkenden herzlichen Dank für die Gestaltung des Gottesdienstes!

Verabschiedungen (12.07.2005)

Während der letzten Dienstversammlung des Schuljahres wurden wie immer an diesem Tag auch Verabschiedungen vorgenommen. Herr Lübbers dankte zunächst Frau Essing-Frister, die wegen der Lehrerknappheit im Fach Englisch für ein Jahr aushilfsweise an unsere Schule gekommen war, für ihren Einsatz und die Bereitschaft, an einer ihr fremden Schulform zu arbeiten.

Dann wurde mit Weikert Halbroth "ein Mann der ersten Stunde" in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet; Kollege Halbroth hatte nämlich bereits seit 1971 in Meppen, zunächst an der Liebfrauenschule, ab 1978 dann am neu gegründeten Marianum, unterrichtet. Neben seinem Unterricht in Physik und Mathematik engagierte sich Herr Halbroth im Lehrer-Eltern-Chor sowie als Leiter der Lehrervolleyball-AG. Weikert Halbroth verabschiedete sich selbst bei seinen Kollegen mit einer überaus witzigen Ansprache, in der er in der ihm "nicht ganz wesensfremden Eigenart der Ironie" Einzelnen namentlich dankte und "das Weite nun gefunden habend" einiges aus seinem Lehrerdasein Revue passieren ließ. Seine "Assoziationen" gipfelten in einem virtuellen Erinnerungsgang durch das Lehrerzimmer ("Frauentisch mit Quoten-Bradtke") und wurden mit großem Gelächter und Beifall quittiert. Das Kollegium beendete im Anschluss das Schuljahr mit einem Grillfest.

Verabschiedungen 2 (12.07.2005)

Auch eine Reihe von Schülerinnen und Schülern verlassen zum Schuljahresende unsere Schule und hinterlassen zum Teil schmerzliche Lücken! Allen, die nun von der Schule abgegangen sind, wünschen wir weiterhin alles Gute und viel Erfolg!

Stellvertretend für alle Abgänger soll hier Sven genannt werden, der mit seinen Eltern nach Emden umzieht und das dortige Gymnasium besuchen wird. Sven wird neben seinen Klassenkameraden der 9f auch der AG InlineHockey fehlen, die einen ihrer gefährlichsten Goalgetter verliert. Im Bild sehen wir Sven - nach seinem letzten Spiel mit Schläger- und Fingerbruch - mit seinem Mannschaftskapitän Felix.

Klasse 8 f zum zweiten Mal bei "Be smart!" ausgezeichnet

[Tr] Bereits zum zweiten Mal wurde die Klasse 8 f für durchgehaltenes Nichtrauchen beim internationalen Wettbewerb "Be smart - Don't Start" für die erfolgreiche Teilnahme geehrt. Die Klasse hat sich nunmehr seit über zwei Jahren an die Vereinbarung gehalten, dass nicht geraucht wird.

“Be Smart - Don't Start“ wird im Schuljahr 2004/2005 zum achten Mal in Deutschland angeboten. Der Wettbewerb soll Schülerinnnen und Schülern der sechsten bis achten Klasse den Anreiz geben, gar nicht erst mit dem Rauchen anzufangen. Die “Smokefree Class Competition“ auf internationaler Ebene, wird im selben Zeitraum in Belgien, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritanien, Island, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, Portugal, Rumänien, der Schweiz, der Slowakei und Spanien durchgeführt. Im Schuljahr 2004/2005 nehmen bundesweit 10.994 Klassen am Wettbewerb teil.

Religionskurse besuchten Synagoge

[Fu] Zu einer gemeinsamen Exkursion starteten die Klasse 11c sowie die katholischen Schülerinnen und Schüler der 11b, um in Osnabrück die Synagoge zu besuchen.

Mit überzeugenden Worten erläuterte Frau Lea Mor wichtige Stationen der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Osnabrück und im Emsland. So sei die Gemeinde in Folge der Gräueltaten zur Zeit der Naziherrschaft auf 60 Personen gesunken, jedoch seit dem Fall der Mauer inzwischen auf 1000 Menschen angewachsen; für eine solche Zahl von Menschen sei die Synagoge inzwischen viel zu klein. In der Synagoge selbst konnten die Schülerinnen und Schüler auch die alten Handschriften der Thora bewundern.

Michael Fuest

Letzter Samstag aller Zeiten ?

Zum vorläufig letzten Mal fand am 2.7.2005 an einem Samstag Unterricht am Marianum statt! Und dieser letzte Samstag bot ein besonderes Schlussprogramm: nach der unten bereits erwähnten Siegerehrung überraschte zu Beginn der vierten Stunde ein Probealarm Schüler- und Lehrerschaft. Wie vorgesehen versammelten sich daher alle auf dem Schulhof, wo man auf der Nordhofbühne mit Musik der Lehrerband "The BIP" begrüßt wurde. Nach einer kurzen Ansprache des Schulleiters, der damit den offiziellen Abschied vom Samstagsunterricht vollzog, kam bei strahlendem Sonnenschein zur Musik von "The BIP" eine halbe Stunde lang Festivalstimmung auf. Die Lehrerinnen und Lehrer blieben auch nach der vierten Stunde an der Schule und feierten bei einem kleinen selbst zusammengestellten Buffet den "letzten Samstag aller Zeiten (?)".

  • [ Fotos der Veranstaltung ]
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    Siegerehrung

    Nach Durchführung des diesjährigen Sportfestes und der Auswertung der Endergebnisse wurden am Samstag, den 2.7.2005, auf dem Schulhof die Ehrungen für die Jahresbesten unter den 11 - 16jährigen vorgenommen. Geehrt und mit großem Applaus der anwesenden Schüler bedacht wurden die jeweils drei Besten eines Jahrgangs, wobei die Erstplatzierten mit einem kleinen Geschenk bedacht wurden. Die Ehrung nahmen Herr Lübbers und Herr Stimberg für die Fachgruppe Sport vor.

    Bilder der Siegerehrung finden sich [ hier ]

    Bericht der Meppener Tagespost über Erdkunde-Facharbeit

    Den diesjährigen Themenkatalog der Facharbeiten, die die Teilnehmer/innen des Leistungskurses in diesem Jahr geschrieben haben, veröffentlicht [ hier ] die Fachgruppe Erdkunde. Dabei kam das Thema "Meppen - eine Stadt zum Spielen?" in den Blick der Öffentlichkeit, indem die Arbeit jetzt in der Meppener Tagespost vorgestellt wurde. Der Agenda21-Kreis will die Arbeit von Konstanze Klecha zur Grundlage seiner Beratungen über das Thema "Kinderfreundliche Stadt" machen. Schon mehrfach waren die Facharbeiten der Erdkunde-Lks in der Öffentlichkeit vorgestellt worden; im Jahr 2002 erhielt der Lk den Landesumweltpreis.

    Abi 2005

    Am Ende vieler gelungener Feierlichkeiten, die im Abikonzert und zwei Tage später im Abiumzug gipfelten, folgte am Samstag, den 25.6.2005, der letzte Akt der Verabschiedung der 122 "Abis und Evas" beim Festakt und der Übergabe der Zeugnisse. Im Anschluss an den Festgottesdienst begrüßte Herr Lübbers die Abiturienten und ihre Eltern im voll besetzten Saal Kamp. Er bescheinigte ihnen zunächst, in den vorausgegangen Tagen eine gute Kondition gezeigt zu haben, und bemerkte, dass sie offenbar viel Spaß bei ihren diversen Aktionen hatten. In der folgenden Ansprache grenzte er den Begriff "Spaß" aber gegen den nach Auffassung vieler Philosophen ungleich wichtigeren und nachhaltigeren Begriff der "Freude" ab. Er wünsche allen Abiturienten diese Freude, die auf dem Weg durch das Leben die Basis für tiefe Zufriedenheit und echte Selbstverwirklichung sei.

    Als Vertreter der Eltern gab auch Herr Wermes den Abiturienten gute Wünsche mit auf den Weg; er wies darauf hin, dass Leben nicht mit Konsum verwechselt werden dürfe, dass ein Weiterkommen nicht durch Verwendung von Schablonen, sondern nur durch eigene Kreativität möglich sei, und er riet den angehenden Studenten, sich beim Aufstieg nicht so zu verausgaben, dass keine Kraft mehr für den Abstieg vorhanden sei.

    Als Vertreter der Abiturienten sprachen Dennis Patzker und Veronika Schniederalbers ihren Dank dafür aus, dass man neben dem an Wissen und Fähigkeiten Erreichten ein "Schatzkästchen" voller Erlebnisse mitnehmen könne. Ausdrücklicher Dank ging an die eigenen Eltern, an den Schulleiter Herrn Lübbers sowie den Schulassistenten Herrn Schwenen. Besonderen Applaus und Lob erntete dabei der so bezeichnete "Jahrgangsstufen-Papa" Leo Pott. Er gab im Anschluss zusammen mit Herrn Lübbers die Zeugnisse aus, wobei hierbei auch eine Reihe von Absolventen wegen ihrer besonderen schulischen und außerschulischen Leistungen für das Marianum geehrt wurden.

    Annemieke de Jong schließlich bat namens des Vorstandes des Ehemaligenvereins die Abis, zahlreich ihrem Verein beizutreten. Sie verglich das Abitur mit dem Wegsegeln in fremde Häfen; der Ehemaligenverein biete die Möglichkeit, immer wieder den Heimathafen anzulaufen und alte Kontakte pflegen zu können. Eine Reihe von Abiturienten nahm noch beim Sektempfang die Gelegenheit zum Beitritt wahr!

    Die stimmungsvolle Feier wurde umrahmt vom Schulorchester unter Leitung von Andreas Gebbeken, dem es einmal mehr gelang, das Publikum mit bekannten Melodien wie der Filmmusik aus 'Fluch der Karibik' zu begeistern. Allen Mitwirkenden, besonders auch den Schülerinnen und Schülern der Jgst. 12, die für das leibliche Wohl der Gäste beim anschließenden Sektempfang sorgten, herzlichen Dank!

    Abiturientia 1985 zu Gast im Marianum

    20 Jahre nach ihrem erfolgreichen Schulabschluss trafen sich am Samstag, den 11.6.2005, 85 Abiturienten des Jahrganges 1985 wieder. Das Treffen, das Klaus Keller und Inge Otten mit einem Vorbereitungsteam hervorragend organisiert hatten, begann am Nachmittag mit der inzwischen fast obligatorischen Schulbesichtigung, die unserer Schule (vor allem von den Ex-Schülern, die inzwischen selbst Lehrer geworden sind) viel Bewunderung brachte; die Umbauten und Neugestaltungen, insbesondere im Foyer und der Aula sowie im Park vor dem Hauptgebäude, fanden großes Lob bei den Ehemaligen. Mit Interesse und nach so langer Zeit abgeklärtem Gelächter wurden die Abiturarbeiten quittiert, die Leo Pott an die Altabiturienten ausgab. Für erste Gespräche und Wiedersehens-Hallo war dann Zeit bei Kaffee und Kuchen im Foyer. Im Anschluss wurde das Wiedersehen mit einer großen Party und Buffet im Bootshaus fortgesetzt.

    Gymnasium Marianum erfolgreich beim Mathematik - Känguru - Wettbewerb

    [Sch]Das Gymnasium Marianum hat in diesem Jahr zum erstenmal am Mathematik - Känguru - Wettbewerb mit insgesamt 50 Kandidaten teilgenommen.

    Die Initiatoren dieses europaweiten Wettbewerbs haben sich zum Ziel gesetzt, Mathematik populär zu machen und die Freude an mathematischem Denken und Arbeiten zu unterstützen. Dies wird u.a. durch manche "etwas andere Aufgabenstellung" erreicht, so dass die Teilnehmer neben Schätzen, Rechnen, Kombinieren und logischer Argumentation auch mal zum Schmunzeln gebracht werden.
    Am Tag des Wettbewerbs traten 50 Teilnehmer aus den Jahrgängen 5 bis 12 an, um jeweils in 75 Minuten 30 Aufgaben in drei Schwierigkeitsstufen zu bearbeiten. Die zentrale Auswertung dauerte einige Wochen, denn etwa 335 000 Lösungszettel aus dem ganzen Bundesgebiet mussten maschinell ausgewertet werden. Die Ergebnisse für das Marianum waren äußerst erfreulich. Außerdem konnten besondere Preise überreicht werden: Laura Pohlmann aus dem Jahrgang 12 erhielt einen dritten Preis. Kristin Backs (Jahrgang 8) und Margarete Over (Jahrgang 7) erhielten je einen zweiten Preis. Patrik Vollmer (Jahrgang 8) konnte sogar mit einem ersten Preis ausgezeichnet werden. Den weitesten Känguru - Sprung schaffte ebenfalls Kristin Backs; sie hat von allen Teilnehmern des Marianums die größte Anzahl richtig gelöster und aufeinander folgender Aufgaben erreicht. Die Hauptpreise in Form von Strategiespielen, Logikspielen und Büchern konnten inzwischen von Frau Schröder, die die Organisation des Wettbewerbs vorbereitet hatte, überreicht werden. Außerdem erhielt jeder Teilnehmer eine Urkunde, eine Broschüre mit den Aufgaben und Lösungen aus diesem Jahr und ein Würfel - Puzzle. Na dann: viel Spaß beim Knobeln und Puzzeln! Vielleicht sind nächstes Jahr noch weitere Interessierte am Start.

    Das Foto zeigt die Preisträger: 1. Preis: Patrik Vollmer (8 b). 2. Preis: Margarete Over (7 d) und Kristin Backs (8 c) - für Kristin hat Carolin Rolfes die Auszeichnungen entgegengenommen. 3. Preis: Laura Pohlmann (12).

    Marianumsschüler als Helfer bei den Landesmeisterschaften der Behinderten

    Leichtathletische Spitzenleistungen waren am Samstag, den 4.6.2005, im Leichtathletikstadion in Meppen zu bewundern. Hier trugen die niedersächsischen Behindertensportler ihre Landesmeisterschaften aus. Ausrichter waren der Nds. Behindertensportverband sowie die BSG Meppen. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Landrat Bröring und Bürgermeister Jansen, die auch Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Marianum begrüßen konnten. Die Mädchen und Jungen der 9d unter Leitung von W. Möllerhaus sowie Ch. Miguras Pädagogikkurs der Jgst. 11 hatten sich bereit erklärt, den ganzen Tag über als Helfer an den Wettkampfstätten, in der Anmeldung, als Kuriere etc mitzuwirken. Unsere Schülerinnen und Schüler bewältigten diese Aufgabe mit Bravour und großem Engagement und repräsentierten so auf einem wichtigen Feld würdig unsere Schule. Allen Beteiligten dafür einen herzlichen Dank!
    Ein Bericht über die Veranstaltung findet sich auf der Homepage des Verbandes.

    "Beratungsstellen-Ralley"

    [Ks] "Meine Freundin nimmt immer mehr ab!" "Meine Eltern lassen sich scheiden!" "Ich bin von Gleichaltrigen auf dem Nachhauseweg verprügelt worden!"
    Diese und ganz andere Probleme Jugendlicher kamen zur Sprache, als für den Jahrgang 8 im Rahmen des sign-Projektes eine Beratungsstellenrallaye im Marianum durchgeführt wurde. Jede Klasse hatte 3 Unterrichtsstunden Zeit, um die Beratungsstellen in und um Meppen mit ihren verschiedenen Angeboten und Möglichkeiten kennen zu lernen. Dabei sollte es nicht nur darum gehen, in einem ersten Kontakt die Mitarbeiter dieser Beratungsstellen als Menschen wie du und ich wahrzunehmen, sondern auch die Vielfalt der Anlaufstellen und ihren je spezifischen Hilfsmöglichkeiten kennen zu lernen und zu unterscheiden. So waren nicht nur die Polizei, das Jugendamt, die Frauenbeauftragte, der weiße Ring und der Kinderschutzbund vertreten, sondern auch die Vertreter der Suchtberatung, der Schwangerenberatung, der Ehe- und Familienberatung, Vertreter des Frauenhauses und des Arbeitskreises Männer gegen Männergewalt stellten sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler.

    Abiturjahrgang 1995 feiert 10-Jähriges mit 100 Personen

    Ein Bericht von Katja Töppe, Abi 1995

    Dem Internet sei Dank: Zum Treffen des Abijahrgangs 1995 des Gymnasium Marianum am 4. Juni kamen 100 von 121 Abiturienten, also 83%! Diese Rekordbeteiligung ist das Ergebnis der beharrlichen Recherche der beiden Organisatoren Marius Schulte und Jens Tranel - und der heutigen Kommunikationswege.

    Schon am Samstagnachmittag begrüßten Jens und Marius die "Abis" in der Aula des Marianums. Nachdem der stellvertretende Schulleiter Leo Pott die baulichen, organisatorischen und personellen Veränderungen seit der Entlassung geschildert hatte, führten er und seine Kollegen HD und Ruppert May die Ehemaligen durch die Schule. Fragen wie "Gibt's die Klosterpfütze noch?" oder "Wird an dieser Schule noch geraucht?" klärten sich dabei schnell. Auch erfuhren die Ehemaligen, für welche Projekte und Anschaffungen das Geld verwendet wird, das der Ehemaligen- und Förderverein zur Verfügung stellte. Erstaunt waren alle über die enormen baulichen Veränderungen im Musik-, Verwaltungs- und Aulatrakt sowie in den Außenanlagen. Allgemeines Fazit: "Sehr gelungen."

    Anschließend konnte, wer wollte, die Abiklausuren mit nach Hause nehmen. HD nutzte die Gelegenheit, für die Mitgliedschaft im Förderverein der Schule zu werben. Etliche Ehemalige unterschrieben direkt. Viele gaben auch Informationen über ihren Werdegang ab, so dass Förderverein und Schule bei der Beratung der aktuellen Schüler auf die unterschiedlichen Erfahrungen zurückgreifen können.

    Abends feierten die Ex-Marianer im Tight Club in Nödike. Dass zu dieser Party über 100 Personen kamen, fanden viele unglaublich. Schon mehr als ein Jahr vorher hatten Marius Schulte und Jens Tranel begonnen, die E-Mail-Adressen ihrer Mitschüler zu sammeln und diverse Telefonate geführt. Am Ende konnten sie so fast alle ehemaligen Mitschülerinnen und Mitschüler aufspüren. Parallel fanden die "Abis" seit dem Frühjahr 2004 eine Liste mit E-Mail-Adressen, Planungsvorschlägen und Anmeldestand im Netz, so dass jeder sich während der gesamten Vorbereitungsphase informieren konnte. Noch vor 10 Jahren wäre die Organisation eines Abitreffens wesentlich aufwändiger und kostenintensiver gewesen. Die neuen Medien sind auch hier nicht mehr wegzudenken. Aus vielen Gesprächen war zudem herauszuhören, dass ein weiterer Faktor dazu beigetragen hat, so viele Ehemalige an ihre alte Schule zurück zu holen: Für viele ist das Marianum auch oder gerade im Rückblick eine "richtig gute Schule".

    Kennenlerntag der neuen Fünftklässler

    Ihren ersten Tag am Marianum verbrachten die kommenden Fünftklässler am Samstag, den 4.6.2005. Wie in jedem Jahr waren die neuen Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern eingeladen, das Marianum ein wenig näher kennen zu lernen. Nachdem die Neuen vom Unterstufenkoordinator N. Möhn sowie Schüler- und Elternvertretern begrüßt worden waren, wurde die vollbesetzte Arena mit einem Theaterstück unterhalten, das die 8a mit ihrem Deutschlehrer Ch. Migura geschrieben und einstudiert hat. Im Anschluss wurden die Mädchen und Jungen in ihre künftigen Klassen eingeteilt und von ihren Klassenlehrern durch die Schule geführt. Die Eltern hatten derweil Gelegenheit, beim Stehcafe, das Anni Meyer mit ihrer neuen Helferinnencrew aus der 10a vorbereitet hatte, zu plaudern und Kontakte zu knüpfen. Herzlicher Dank geht an alle, die bei der erfolgreichen Durchführung des Vormittags geholfen haben.

    Klasse 11 a beim Schulwettbewerb zum Thema „60 Jahre Kriegsende” in Cloppenburg

    [ Kl ]Der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge hatte zu einem Schulwettbewerb zum Thema „60 Jahre Kriegsende“ aufgerufen, an dem über 50 Schulen aus dem gesamten Weser-Ems-Bezirk teilnahmen und ihre Ergebnisse im Kreishaus in Cloppenburg präsentierten. Aus Meppen nahm als einzige Gruppe die Klasse 11a unserer Schule teil; die Schüler hatten vier Zeitzeugen – allesamt Großväter der Schülerinnen und Schüler – nach Kriegserlebnissen, Heimkehr und Wiedereingliederung in der Nachkriegszeit befragt. Die zum Teil recht umfangreichen Interviews wurden für die Darbietung auf Stellwänden überarbeitet und mit anschaulichen Karten und Photos versehen. Eine Gruppe stellte ihre Ergebnisse in einer Power-Point-Präsentation vor. Zeitzeuge Johannes Robben aus Bückelte ließ es sich nicht nehmen, an „seiner“ Schautafel Rede und Antwort zu stehen. Auch Prof. Wernstedt, Kultusminister a.D. und Landesvorsitzender des Volksbundes, ließ sich offenkundig gerne informieren (s.Foto).

    Prof. Wernstedt führte in seiner Festrede aus, dass es seinem Verband nicht nur um die Gräberpflege gehe, wenngleich dies eine wichtige Aufgabe sei, da unsere Trauerkultur einen Ort der Trauer erfordere. Der Volksbund wolle aber die Trauerarbeit erweitern und bei den Jugendlichen Interesse wecken für die Ereignisse, die sich vor über 60 Jahren in Deutschland zutrugen – auch und gerade in der Heimat. Dies sei umso dringlicher, als die letzten Zeitzeugen bald nicht mehr befragt werden könnten.
    Als Anerkennung für die geleistete Arbeit bekamen alle Schülergruppen ein Urkunde und ein kleines Geldpräsent überreicht.

    Klassenfahrten Jgst. 9

    Ihre Klassenfahrten haben in der letzten Aprilwoche vier 9. Klassen mit einem Segeltörn auf der Nordsee und dem Ijsselmeer verbracht. Mit ihren Klassenlehrern M. Rensen, S. Jansen-Hovest, M. Langenbach und R. May fuhren die Neuntklässler die holländischen Ostfriesischen Inseln sowie Makkum im Ijsselmeer an. Bei herrlichem Seglerwetter mit Sonne und kräftigem Wind hatten die Schülerinnen und Schüler eine erlebnisreiche Klassenfahrt. Einen kurzen Bericht mit Bildern seiner Fahrt auf dem sehr sportlichen Zweimastsegler "Ambulant" liefert R. May, der die Klassenfahrt der 9 e zusammen mit Frau Pott leitete.

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    Sozialer Tag am Marianum

    Schutzschirme für die Nacht

    Kinder für Kinder gegen Malaria! Unter diesem Motto engagierten sich am Samstag, den 16.4.2005, knapp 200 Schülerinnen und Schüler des Marianums für ihre Altersgenossen auf dem afrikanischen Kontinent. Unsere Schülerinnen und Schüler beteiligten sich damit an einer bundesweiten Schulaktion des Deutschen Grünen Kreuzes e.V. (DGK) für die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Im Mittelpunkt der von Schülervertretern organisierten Aktion stand die Sensibilisierung für die Probleme von Kindern in malariagefährdeten Gebieten Afrikas.

    Mit einem breit gefächerten Programm warben die Schüler für ihr Projekt und boten für die erbetenen Spenden eine Vielzahl von Dienstleistungen an: so wurden Kinder geschminkt, Hunde betreut, Schuhe poliert, Fahrräder geputzt und Windschutzscheiben von (ungefährlichen!) Mücken befreit. Für Spaß und Unterhaltung sorgten Musik-Bands, Diabolo-Vorführungen, verschiedene Spielstände und die eigene Herstellung von Springseilen aus Strohtau. Siebtklässler baten Bibel lesend um Spenden, der Erlös aus dem Verkauf selbst gebastelter Grußkarten und Teelichthalter sowie von Losen und Trödel fließt ebenfalls komplett an das Malaria-Projekt. Darüber hinaus bestand am Info-Stand der SV die Möglichkeit, sich über Flyer und Poster genauer zu informieren und den "Spar-Moskito" zu nähren. Ältere Jugendliche arbeiteten gegen ein Entgelt in umliegenden Betrieben, verrichteten Haus- und Gartenarbeiten oder halfen älteren und körperlich oder geistig beeinträchtigten Menschen bei der Bewältigung des Alltags.

    Das Deutsche Grüne Kreuz strebt bundesweit mit seiner Aktion den Erwerb von einer Million imprägnierten Moskitonetzen für afrikanische Kinder an. Etwa drei Euro kostet ein solcher "Schutzschirm für die Nacht", der augenblicklich nicht nur den günstigsten, sondern darüber hinaus auch einen sehr sicheren Schutz vor der tückischen Krankheit darstellt. Hierfür lohnte es sich zu arbeiten, fanden die engagierten Schülerinnen und Schüler. Und es lohnte sich tatsächlich, konnten die beteiligten Schülerinnen und Schüler an diesem Vormittag 1620 Euro einnehmen! Den höchsten Betrag von € 330,- erarbeitete dabei die Klasse 11e, die unermüdlich Fahrräder putzte und hierfür von vielen Passanten reich entlohnt wurde. Allen Spendern wie auch allen Mitwirkenden herzlichen Dank, besonders erwähnt seien als Hauptinitiatoren die Schülervertreter Joost Osmers und Benedikt Langenbach sowie SV-Lehrerin Sandra Inden.

    Text: Heinz Kleene / Bilder: Sandra Inden Alle Bilder vom Sozialen Tag

    100000. Besucher

    Der 100000ste Besucher unserer Schulhomepage war unsere frühere Kollegin Maria Schmutte. Frau Schmutte konnte ihr und unser kleines Jubiläum sogar beweisen, indem sie einen Sreenshot ihres Applebildschirms zusandte. Bei ihrem nächsten Besuch in Meppen erhält die "Jubilarin" als kleines Präsent eine CD mit Erinnerungsfotos ihrer alten Schule!
    Maria Schmutte unterrichtet inzwischen erfolgreich und zufrieden am Gymnasium in Diepholz, besucht nichtsdestoweniger aber in alter Verbundenheit regelmäßig unsere Website. Auch ihre eigene Homepage, ein Antiken-Rätsel a la 'Wer wird Millionär', ist im Internet inzwischen wohlbekannt: jüngst nahm dort der 22000ste Besucher an ihrem Spiel "Quis fit Crassus?" teil! Frau Schmutte läßt das ganze Kollegium sowie die Schülerschaft, besonders aber ihre eigenen früheren Schüler und hier vor allem die 10d herzlich grüßen.

    De plattdütske Läsewettstried 2005 ant Marianum

    [Mg] Platt lutt moj, besünners wenn't gaud vörläsen is. Un dat was ant Marianum vant Jaohr uck weer so bie'n plattdütsken Läsewettstried.
    Viele Klassen und Kurse nahmen daran teil, kürten ihre Sieger und schickten sie zum Schulentscheid am 10. März. Dort stellten die Leserinnen und Leser mit lustigen, aber auch ernsten Texten ihre Plattdeutsch-Kenntnisse und ihr Vortragskönnen unter Beweis.

    Hier bünt nun ale Winners uptellt:

  • Ann-Kristin Smittenaar (5a)
  • Philipp Knoll (5b)
  • Aileen Meyer (5d)
  • Sabrina Hackmann (5e)
  • Christopher Tengen (5f)
  • Anna-Maria Lögermann (6c)
  • Jana Bolmer (6d)
  • Jutta Meyer (6f)
  • Maria Efken (7b)
  • Doris Jansen (7c)
  • Margarete Over (7d)
  • Jan Keuter (7e)
  • Lea Weidner (7f)
  • Markus Borken (8a)
  • Lydia Schwering (8c)
  • Mara Hinrichs (8e)
  • Carolin Telkmann (9a)
  • Lisa Berentzen (9b)
  • Michael Engling (9d)
  • Matthias Oldiges (9f)
  • Anna Brand (10c)
  • Annika Reiners (10e)
  • Kathrin Robben (11a)
  • Leonhard Kramer (11b)
  • Dennis Jansen (11d)
  • Benedikt Determann (11e)
  • Barbara Satola (12)
  • Ralph Neumann (12)
  • Kathrin Hanneken (13)
  • Oliver Jansen (13)


  • Alle Teilnehmer zeigten tolle Leistungen, sodass die Aufgabe der Jury an diesem Tag nicht leicht war. Für die nächste Runde konnten sich Aileen Meyer, Lydia Schwering, Matthias Oldiges und Ralph Neumann qualifizieren. Am 5. April traten sie gegen die Konkurrenz aus ganz Meppen sowie Haselünne und Herzlake an. Und Lydia, Matthias und Ralph liegen nunmehr im Rennen um den Emslandtitel. Gratulation! Die zugehörige "Auslese" wird im Mai stattfinden.

    Wir drückt jau de Domen! Makt man so wieder!
    Andrea Lakeberg und Christoph Migura

    Brief von Bischof Bode zum Tode von Papst Johannes Paul II

    Wir trauern zusammen mit Christen auf der ganzen Welt über den Tod unserer Papstes Johannes Pauls II. Unser Bischof Franz-Josef Bode wendet sich in einem Brief vom 2.4.2005, den wir hier veröffentlichen, an die Kirchengemeinden des Bistums Osnabrück:
    „Papst Johannes Paul II. gehörte zu den herausragenden Persönlichkeiten unserer Zeit. Die große weltweite Anteilnahme an seinem Sterben hat die hohe Wertschätzung deutlich gemacht, die ihm auch über die Kirchengrenzen hinweg entgegengebracht wurde. Auch Behinderungen, Krankheit, das Sterben und der Tod gehören zum Leben und dürfen nicht ausgeblendet werden. Diese Botschaft hat er in und mit seiner letzten Lebensphase den Menschen glaubwürdig vorgelebt.
    Papst Johannes Paul II. hat Kirchen- und Weltgeschichte geschrieben durch seinen geradlinigen Einsatz gegen totalitäre Strukturen und Systeme in Ost und West – was zum Beispiel zum Niedergang des Weltkommunismus wesentlich beigetragen hat –, durch seinen unbedingten Willen, die Ökumene voranzubringen – als erster Papst besuchte er eine evangelische Kirche, eine Synagoge und eine Moschee und lud öffentlich dazu ein, über die Zukunft des Petrusamtes nachzudenken –, durch sein eindeutiges Ja zum Leben, insbesondere zum Schutz menschlichen Lebens, und sein ebenso eindeutiges Nein zu Krieg, Ungerechtigkeit und Armut, zu Abtreibung und Euthanasie. Aber da war noch mehr ..."    [ weiter ]

    Jugend – forscht Regionalwettbewerbe Lingen 2005

    [Wk] Jan- Philipp Mai beteiligte sich im Februar mit seiner Arbeit „Silicium- ein umweltfreundliches Verfahren im Labormaßstab“ erfolgreich am Jugend-forscht Regionalwettbewerb in Lingen. Er belegte einen zweiten Platz (gleichzeitig erster Platz in Chemie), der mit einem Geldpreis honoriert wurde. Herzlichen Glückwunsch !!

    R. Wilkens

                   

    "Forum Marianum" - Vortrag und Diskussion mit A. Möhlenkamp und H. Osmers

    "Wirtschaftsstandort Deutschland zwischen Globalisierung und Sozialreform"

    Zu diesem Thema trafen im Rahmen der Vortragsreihe "Forum Marianum" am 17. Februar 2005 zwei Diskussionspartner aufeinander, die den Abend in einer gut gefüllten Aula zu einer spannenden Veranstaltung werden ließen.

    Dr. Andreas Möhlenkamp (Abitur 1988) ist seit 2002 Hauptgeschäftsführer des Wirtschaftsverbandes Stahl- und Metallverarbeitung in Düsseldorf und leitet damit einen der großen deutschen mittelständischen Arbeitgeberverbände. Möhlenkamp verdeutlichte den Begriff Globalisierung an einer Batteriehülse, die von der Firma des neuen BDI-Präsidenten Thumann hergestellt wird. Er zeigte auf, warum dieses Präzisionsbauteil aus Kostengründen inzwischen in China produziert werden müsse; in Deutschland allerdings würden solche Produkte immer noch erdacht und geplant. Hier liege daher die Zukunft Deutschlands, aber nur dann, wenn die Politik die Forderungen der Wirtschaft nach Flexibilisierung, Standortattraktivität, Förderung von Innovation und Investition in Bildung umsetzen könne.
    Henning Osmers (Abiturjahrgang 1997), arbeitet nach seinem Studium des "Global Management" in Bremen und Kuala Lumpur (Malaysia) derzeit als Doktorand an der Uni Oldenburg. Zuletzt machte er als Co-Autor des Buches "Zukunft kann man nicht kaufen" auf sich aufmerksam. Osmers zeichnete Deutschland als einen äußerst positiven Standort mit riesigem Exportvolumen, hervorragender Infrastruktur und großen technischen Möglichkeiten. Dass dennoch Arbeitslosigkeit und Insolvenzen drückten, liege daran, dass durch die herrschende Zinspolitik eine ungerechte Kapitalverteilung möglich sei. Er seinerseits forderte daher, über die Notwendigkeit von Zinserträgen und über Wachstum insgesamt kritisch nachzudenken und hier neue Möglichkeiten Wirtschaft zu gestalten zu erproben.

    Aus diesen beiden sehr konträren Standpunkten ergab sich eine lebhafte und spannende Diskussion, die von Politiklehrer Manfred Meyer souverän moderiert wurde. Die anwesenden Schülerinnen und Schüler emfanden diese Diskussion als besonders interessant, weil sie zuvor selten Fachleute auf so hohem Niveau derart kontrovers hatten diskutieren hören. Darüber hinaus stellten die Referenten auch ihren beruflichen Werdegang dar und gaben den vielen anwesenden Oberstufenschülern praktische Tipps für die Berufsfindung. Insgesamt stellte der Abend erneut eine abwechslungsreiche und hochinteressante Veranstaltung dar, die die Idee des Forum Marianum und zugleich die gute Zusammenarbeit zwischen Ehemaligenverein und Schule würdig vertrat. Den beiden Referenten wurden zum Abschluss der Veranstaltung Buchgeschenke des Ehemaligen- und Fördervereins überreicht.

    KARNEVARIUM

    Ein reges närrisches Treiben herrschte am Karnevariums-Rosenmontag auf dem ganzen Schulgelände. Unter Federführung der SV hatten Klassen und Kurse ein buntes Schulfest mit einer Vielzahl von Aktivitäten vorbereitet. So konnte man Karaoke singen, Roulette spielen, an Bobbycar-Rennen teilnehmen, auf Torwände schießen, Domino spielen, mexikanische, italienische, französische oder altrömische Speisen kaufen, witzige Filmszenen betrachten, Nägel einschlagen, Leckereien mit Strebersprüchen kaufen, sich schminken lassen und vieles mehr. Daneben gab es ein großes Rahmenprogramm mit Kostümwettbewerb, Sketchen, Herzblatt mit Lehrern, Volleyball und Fußball in Kostümen, Jonglier- und Zaubershow. In der Aula wurde den Teilnehmern des Skiprojekts eine Diashow vorgeführt. Alle Aktivitäten wurden mit großer Begeisterung und viel Spaß aufgenommen. Dies war auch daran zu sehen, dass der größte Teil der Schülerinnen und Schüler in originellen und teilweise sehr aufwändigen Kostümierungen zur Schule kamen. Auch eine Reihe von Lehrerinnen und Lehrern beteiligten sich aktiv und in witziger Verkleidung an der Veranstaltung. Neben allen anderen Lehrern und SV-Vetretern, die sich in die gute und arbeitsintensive Organisation des Rosenmontags eingebracht haben, gilt besonderer Dank der SV-Lehrerin Sandra Inden sowie Oberstufensprecher Joost-Felix Osmers, der die Show in der Pausenhalle maßgeblich leitete.

  • [ Bilder 1 ]     [ Bilder 2 ]
  • Vortragsabend am Marianum

    Regionalgeschichtlicher Vortrag: "Volksfrömmigkeit und Katholisches Milieu am Beispiel Heede"

    Gebetsstätte HeedeÜber " Volksfrömmigkeit und Katholisches Milieu am Beispiel der Marienerscheinungen in Heede (1937-40)" referiert Dr. Maria Anna Zumholz, die sich in ihrer umfangreichen Dissertation mit dieser Thematik beschäftigt hat. Dabei erläutert sie exakt die Entwicklung des katholischen Milieus vom Kaiserreich bis zum Nationalsozialismus und schreibt so im Grunde eine Geschichte des Alltags der Menschen in der Region. Auf diesem Hintergrund analysiert die Historikerin die Konflikte, die sich an den Ereignissen in Heede entzündeten und zu einer Spaltung der emsländischen Katholiken in strikte Gegner und ebenso engagierte Anhänger führten. Das Verhältnis des Bischofs Berning sowie der Geistlichen vor Ort zu den "braunen" Machthabern hat die Wissenschaftlerin bis ins Detail erforscht und anschaulich aufgearbeitet. Bis zum heutigen Tag beschäftigt das Thema Heede die Menschen im Emsland und in den angrenzenden Regionen. Einen gewissen Einschnitt setzte Bischof Bode im Jahre 2000 mit der Erklärung Heedes zur offiziellen Gebetsstätte. Frau Dr.Zumholz bewertet dies "als ausgesprochen weise Entscheidung" (Kirchenbote vom 5.12.2004).

    Zu diesem gewiss aufschlussreichen Vortrag mit anschließender Diskussionsmöglichkeit sind die Oberstufenschüler, die Eltern und Kollegen sowie die interessierte Öffentlichkeit herzlich eingeladen.

    Termin: Montag, 24.1.2005, 19.00 Uhr in der Aula der Schule

    "Durchreise" - Neue Inszenierung der Theater-AG im Februar 2005

    Die Theater-AG 'kultpur' bringt im Februar 2005 ihr neues Stück auf die Bühne der Aula des Marianums. Aufgeführt wird in diesem Jahr "Durchreise" nach Curth Flatow.

    Zum Inhalt:
    1931: In dem Berliner Konfektionshaus Salomon & Co. ist Durchreise. Dies bezeichnet die Zeit, in denen die Konfektionshäuser ihre neuen Kollektionen vorstellen. In diesem Jahr stellt zum ersten Mal der ehemalige Lehrling Naumann seine eigene Kollektion vor. Als dann auch noch das Mannequin Daisy nicht auftaucht herrscht große Aufregung bei dem jüdischen Besitzer Max Salomon und seinen Mitarbeitern. Als Ersatz muss der neue Lehrling Monika dienen, die ein Auge auf den zweiten Lehrling Siegfried Fraenkel wirft. Sie kümmert sich um ihn, auch, als Max Salomon aufgrund des Nazi-Regimes gezwungen ist nach England zu fliehen…
    (M. Borgmann, Jg. 12)

    Die Aufführungen der Theater-AG fanden am 5., 12., 13., 19., 20., 25., 26.2.2005 jeweils um 20.00 Uhr in der Aula statt.