Archiv 2004   


Januar - Juli 2004

Schuljahresschlussgottesdienst

Klick! Mit einem stimmungsvollen Wortgottesdienst verabschiedete sich die Schulgemeinschaft in die Ferien. Dabei wurden verschiedene Stationen des Schuljahres noch einmal reflektiert, insbesondere wurde an den Verlauf und die Inhalte des Schuljubiläums im vergangenen September erinnert. Dabei diente der Rückblick auf das Motto "Gemeinschaft Leben Lernen" dazu, Dank zu sagen für Erlebnisse und Ereignisse eines gemeinsam bewältigten und gelungenen Schuljahres. Musikalisch wurde der Gottesdienst begleitet von einer Gruppe Schüler der Jahrgangsstufe 12, die mit dem Song "We are marching" ebenfalls an den Festgottesdienst des Schuljubiläums anknüpften. Klick!

Das Zusammenkommen aller Schülerinnen und Schüler in der Großen Sporthalle nutzten Vertreter der SV, sich bei Lehrerinnen und Lehrern, die die Schule verlassen (s.u.), für die gemeinsame Zeit mit Präsenten zu bedanken. Den Abschluss bildete ein von allen begeistert begleiteter und beklatschter Reaggae der Musikgruppe, bevor dann die Zeugnisse in den Klassen ausgegeben und die Schülerinnen und Schüler in die Ferien entlassen werden konnten.

Allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft schöne, erlebnisreiche und erholsame Sommerferien und ein gesundes Wiedersehen im kommenden Schuljahr!

Abschluss des Sign-Projekts

Klick! Zum Abschluss des Schuljahres versammelten sich in der Aula noch einmal alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 8. Herr Lübbers begrüßte die Achtklässler als Absolventen des Sign-Projektes, an dem alle Klassen 8 mit ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern zwei Jahre lang teilgenommen hatten. Klick!Es geht bei dem Projekt - in aktiver Auseinandersetzung mit sich selbst, den eigenen Schwächen und Stärken, Grenzen und Möglichkeiten - um die Persönlichkeitsstärkung von Kindern und Jugendlichen, um so gegen Gewalt und Sucht gestärkt zu werden. Wer sich über das Projekt informieren möchte, klicke [ hier ].

Um ein Weiterwirken der begonnenen Arbeit zu erreichen, werden die Klassenlehrer/innen der 8 im kommenden Schuljahr die Klassen untereinander tauschen. Die EWE-AG in Oldenburg, die 'Sign' vollständig finanziert, überreichte überdies durch die Klassenlehrer als Dankeschön und Anerkennung für die Teilnahme allen Achtklässlern einen SignPak-Rucksack sowie ein an die Eltern und Schüler gerichtetes Dankschreiben.

Verabschiedungen

Klick!Auch zu diesem Schuljahresende kam im Kollegium des Marianums ein wenig Wehmut auf, als im Rahmen einer Dienstbesprechung eine Reihe von Kollegen verabschiedet werden mussten. Herr Brüggen und Frau de Witt wurden nach über 30 Dienstjahren am Marianum bzw. dem Maristengymnasium in den verdienten Ruhestand entlassen. Herr Schoner nach 20 Dienstjahren sowie Frau Beyer nach einer eineinhalbjährigen Aushilfstätigkeit treten aus gesundheitlichen Gründen ebenfalls in den Ruhestand.
Frau Dr. Kehrer (besser bekannt unter Ihrem Geburtsnamen Pumpe) verläßt nach vier Jahren Meppen, nachdem sie vor kurzem in Thüringen, wo sie auch unterrichten wird, geheiratet hat. Frau Kuhl tritt nach 11jähriger Dienstzeit am Marianum eine Stelle als Landesbeamte in Hildesheim, nahe ihrer Heimat, an. Schließlich wurde in Abwesenheit auch Herr Atrash nach langen Dienstjahren in den wohlverdienten Ruhestand entlassen.

Herr Lübbers ließ die Dienstzeit und Verdienste der Kolleginnen und Kollegen noch einmal Revue passieren und bedankte sich mit Blumengeschenken für das Geleistete. Dem Dank schlossen sich auch die Fachobleute mit Geschenken an; Herr May verabschiedete überdies Frau Kuhl in einem Vergil nachempfundenen launigen "Kurzepos". Und auch die Verabschiedeten selbst nahmen die Gelegenheit zu Grußworten an das Kollegium wahr und wünschten der Schule, an der sie alle gern und zum Teil sehr lange unterrichtet haben, für die Zukunft alles Gute.

Bundesweiter Vorlesewettbewerb des Jahrgangs 6

[Ks] Der bundesweite Vorlesewettbewerb des Jahrgangs 6 - ausgeschrieben vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels - wurde in diesem Jahr von Benedikt Langenbach gewonnen, der nicht nur schul-, stadt- und kreisweit den 1. Platz belegte, sondern auch den Bezirkswettbewerb für sich entscheiden konnte und somit am 1.6.2004 am Landesentscheid teilnahm.
Diesen Wettbewerb hat er leider - trotz sehr guter Leseleistung - nicht gewonnen, hat aber gezeigt, dass Vor-Lesen offensichtlich Spaß machen und auch andere Menschen zum Nachdenken oder Lachen bringen kann. Herzlichen Dank und herzlichen Glückwunsch.

Sommerkonzert

Ihr traditionelles Sommerkonzert veranstalteten die Musikgruppen der Schule vor restlos gefüllter Aula am Montag, den 5. Juli 2004. Den Auftakt bildete die Jazzcombo Tinkerbell unter Leitung von H. Paulmann mit sattem Jazzsound und routiniert gespielten Klassikern wie 'Take Five' und 'Stolen Moments'. Da Thomas Hettich, Carolin Yüce, Britta Schreiber und Esther Lange in diesem Jahr ihr Abitur bestanden haben, trat die Combo hier leider zum letzten Male auf - wir werden ihre tolle Musik alle sehr vermissen!
Es folgten Stücke des Vororchesters, das A. Gebbeken vor einem halben Jahr von U. de Witt übernommen hatte. 'Summertime', 'Yesterday' und 'Memories' waren als allseits bekannte Stücke ausgewählt worden, die vom Publikum begeistert aufgenommen wurden.
Den Abschluss des ersten Teils bildete der Chor der Klassen 5 und 6 unter Leitung von S. Lutter. Nach drei originellen und stimmlich gut vorgetragenen Stücken gab es aufgrund des großen Applauses eine witzige Zugabe mit "gymnastischen Übungen" ('Mana mana').

Klick! Klick! Klick! Klick!

Den zweiten Teil des Konzerts begann das Schulorchester mit 'The three B's', einem Mix aus Bach, Brahms und Beethoven. Bei 'The Flintstones' gab Dirigent A. Gebbeken alles, als er selbst das Stück im Stil Fred Feuersteins mit einem kräftigen Yappadappadou beendete. Der Höhepunkt der sehr gekonnten Darbietung war dann das 'James Bond Theme', das zeigte, welch hervorragenden Sound dieses Orchester inzwischen auf die Bühne bringt.
Erneut folgte Chormusik, diesmal vom Lehrer-Eltern-Chor unter Leitung von S. Lutter, die auch hier 5 schöne Lieder ausgewählt hatte. Der Knüller neben den anderen sehr schön intonierten Stücken war - mit Blick auf das Europameisterschaftsendspiel am Vorabend - natürlich das 'Mädchen aus Piräus', das besonderen Applaus erntete.
Zum Abschluss drehte die Bigband noch einmal richtig auf und erfreute das Publikum zunächst mit 'Mack the Knife' aus der Dreigroschenoper, um dann im letzten von vier Musikstücken mit 'Smoke on the water' noch einmal richtig "Gas zu geben".

"Zehnjähriges" des Abiturjahrgangs 1994

Klick! Ein Wiedersehen zehn Jahre nach bestandenem Abitur nutzten etwa 60 Ehemalige des mit etwas über 90 Absolventen kleinsten, dafür aber besten Jahrgangs der letzten 20 Jahre zu einem Besuch ihrer "alten" und jetzt doch ganz neuen Schule. Sie wurden begrüßt von L. Pott als stellvertretendem Schulleiter und HD als Vertreter des Ehemaligen- und Fördervereins. Nach ersten Plaudereien in einer zwanglosen Kaffeerunde wurden die "94er" in zwei Gruppen durch die Schule geführt und konnten die vielen Neuerungen und Umbauten der letzten zehn Jahre bestaunen. Im Anschluss wurden die aus dem Archiv geholten Abiturarbeiten ausgehändigt, die mit Vergnügen, aber auch mit dem Ausruf "Wie peinlich!" quittiert wurden. Klick! In einer Fragerunde standen die beiden anwesenden Lehrer ihren ehemaligen Schülerinnen und Schülern, die zumeist selbst schon seit einigen Jahren im Beruf stehen, Rede und Antwort und gaben Auskunft auf existentielle Fragen wie "Gibt es den Raddelauf noch?", "Hat die Klosterpfütze jetzt eine Umkleidekabine?", "Habt ihr das Rauchen in der Schule endlich abgeschafft?" bis hin zu "Ist Heinz Meyer immer noch so streng?". Vor allem aber interessierte die Frage, welche Lehrerinnen und Lehrer noch am Marianum ihren Dienst verrichten. Auch der Idee des Ehemaligenvereins stand man aufgeschlossen gegenüber, so dass einige Anwesende sich spontan zum Vereinsbeitritt entschlossen.
Am Abend des Wiedersehentreffens, das von Yves Diek und Tanja Smolenski organisiert wurde, trafen sich die Ehemaligen zu einer Feier im Landgasthof Redeker in Lehrte.

Amerikanische Gastschüler am Marianum

Paula Kayan Haas Einige amerikanische Schülerinnen und Schüler erleben die letzten Tage des Schuljahres am Marianum mit. Sie nehmen an einem Austausch der Basketballabteilung des TV Meppen teil, der im kommenden Jahr auch eine Reihe von Marianumsschülerinnen und -schülern nach Amerika führen wird. Nach einem umfangreichen Sport- und Besichtigungsprogramm in Meppen und Umgebung werden die Amerikaner an einem Turnier in Brake teilnehmen sowie Hamburg, Berlin, Luxemburg und das Moselgebiet um Trier besuchen.

Die US-Boys und -girls sind zwischen 14 und 18 Jahre alt und besuchen unterschiedliche Klassen der Riverside High School in Chattaroy / Washington State im äußersten Nordwesten der USA; einige Studenten haben bereits ihr High Shool Diplom erworben und nehmen an der Fahrt als Schulabschlussreise teil; die 18jährige Kayan beispielsweise (Bild) wird demnächst ihr Medizinstudium am College in Spokane aufnehmen. Den amerikanischen Studenten wünschen wir trotz des wenig sommerlichen Wetters einen schönen Aufenthalt in Meppen!

Wandertag der Jahrgangsstufe 5 zum Biblischen Freilichtmuseum

Eine Reise durch den historischen Nahen Osten

Klick! [Sbk] Alle Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen des Gymnasiums Marianum unternahmen in der vorletzten Unterrichtswoche - aufgeteilt in zwei große Gruppen an zwei Tagen - eine gemeinsame Ausflugsfahrt in die Nähe von Nijmwegen/Niederlande. Ziel der Besichtigungstour war das "Bijbelsopenluchtmuseum" (Biblisches Freilichtmuseum), ein 45 ha großes Gelände mit Nachbildungen von Dörfern, Stadtstraßen, Marktplätzen und landwirtschaftlichen Anlagen rund um den "historischen Nahen Osten", der Geburtsstätte der drei großen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam.

Klick! Unter Leitung der Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer Lucia Basler, Herbert Müller, Birgit Knippenberg-Wortmann, Petra Küpper, Irmgard Reinke und Rainer Schmitz-Bennink konnten die Kinder zusammen mit einem Betreuungsteam von interessierten Eltern eine inspirierende Reise durch vergangene orientalische Welten unternehmen, die unter Anderem das alte palästinensische Dorf "Beth Juda" mit jüdischer Synagoge, eine arabische Karawanserei mit Dromedaren, das Beduinenlager "Ain Ibrahiem" und eine Via Orientalis, in der die Welt der Römer und des frühen Christentums nachgestellt war, zu bieten hatte. Die deutschsprachigen Führungen informierten ausführlich über christliche, jüdische und muslimische Gebräuche und Rituale, aber auch die alltäglichen Sorgen und Nöte der Menschen der damaligen Zeit kamen nicht zu kurz: So erfuhren die Kinder etwa, dass schon im alten Ägypten Weihrauch als Duftstoff bekannt war und mangels Wasser zur "Reinigung" der Wäsche benutzt wurde. Außerdem konnte man erkennen, dass die Latrinen in den Wohnanlagen der Römer den heutigen Toiletten durchaus ähnlich sahen.

Abitur - Entlassungsfeier
Klick!

Klick!

Klick!

Klick!

Klick!

Klick!

Ihre Abschlusszeugnisse erhielt am Samstag, den 26. Juni, die Abiturientia 2004. In einer schönen Feierstunde, die von der Jazzcombo Tinkerbell unter Leitung von H. Paulmann umrahmt wurde, hielt zunächst Schulleiter Hans-Michael Lübbers seine traditionelle Abiturrede. Er erinnerte an das im letzten Herbst gefeierte Schuljubiläum und drückte seine Hoffnung aus, dass das Jubiläumsmotto 'Gemeinschaft Leben Lernen' für die ganze Schulzeit gegolten habe. Er forderte damit die Abiturienten auf, in Zukunft nicht nur ihr Wissen einzusetzen, sondern vor allem auch die hoffentlich an der Schule erworbene Sozialkompetenz. In einer Gesellschaft, die immer mehr von einer Entsolidarisierung durch "Ego-Taktiker", wie sie die letzte Shellstudie bezeichnet, geprägt sei, gelte es, den Blick auf den ganzen Menschen zu erhalten. Es sei zu hoffen, dass die Schulzeit am Marianum gelehrt habe, dass gerade soziales Handeln besondere Freude bereite.

Für die Abiturientia bedankten und verabschiedeten sich Pascal Langenbach und Christoph Schmitz mit einem im Duett vorgebrachten witzigen Vortrag. Sie nutzten ein enthusiastisches Plädoyer für das Erlernen der lateinischen Sprache, der Festversammlung in einer philologisch angehauchten Interpretation das diesjährige Abimotto 'Abilymp - Die Götter gehen' zu erklären.

Für die Elternschaft sprach Dr. Kuckuck der Schule Dank und Anerkennung für die Ausbildung ihrer Kinder aus. Dr. Kuckuck betonte, das Marianum habe sich ihm als Vater dreier Absolventen als eine engagierte, funktionierende, aber auch harmonische Bildungsstätte gezeigt, die sich mehr als andere Schulen um die Belange ihrer Schüler kümmere. Die Abiturienten forderte er auf, positiv in die Zukunft zu blicken und sich nicht in den Chor einer unreflektierten Pauschalkritik am Standort Deutschland einzureihen, sondern die eigenen guten Chancen zu erkennn und zu nutzen. Zum Abschluss sagte auch er dem Koordinator der Jahrgangsstufe, Michael de Witt, besonderen Dank für die gute Betreuung der Abiturienten während der letzten drei Jahre.

Für den Ehemaligenverein sprach zum Abschluss der Vorsitzende Winfried Diekmann, der die abgehenden Schülerinnen und Schüler als neue Ehemalige begrüßte und einlud, den Kontakt zu Mitschülern und Schule über die Veranstaltungen des Ehemaligenvereins zu erhalten.

Klick!

Klick!

Klick!

Klick!

Klick!

Klick!

Sportfest der Helen Keller Schule zum zweiten Mal am Marianum

Klick!Zum zweiten Mal fand am Mittwoch, den 16.6.2004, das Sportfest der Helen Keller Schule auf dem Gelände des Marianums statt. Diese Veranstaltung ist ein Projekt, das die Fachgruppen Pädagogik (C. Migura) und Sport (W. Möllerhaus, H. D.) zusammen mit den Pädagogikschülern der Jgst. 11 durchführen. Das Marianum lädt dazu die Schüler der Schule für Körperbehinderte (z. Zt. circa 85 Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 - 9 mit unterschiedlichen körperlichen Einschränkungen) ans Marianum ein und führt für sie ein Sportfest durch, das die 11-Klässler teilweise vorbereiten und im wesentlichen an diesem Tage betreuen. Im Rahmen des Pädagogikunterrichts wurden dazu schon vorher Unterrichtshospitationen an der Helen Keller Schule durchgeführt, um deren Schüler kennenzulernen.

Auch die diesjährige Veranstaltung war wieder ein voller Erfolg. Unsere Gäste stürzten sich mit Elan und großem Engagement in die Wettkämpfe, die Begeisterung über eigene Leistungen wie auch über die begleitenden Spiele und Aktionen war riesengroß. Klick! Die Marianumschüler hatten für den Auftakt eine sehr gelungene Einstimmung mit Schwungtüchern und Luftballons einstudiert, die ein buntes Bild und eine schöne Atmosphäre in die Sporthalle brachte. Anschließend wurden die Wettkämpfe an 7 Stationen durchgeführt; hier war es Aufgabe unserer Schüler, den Behinderten zu helfen, sie anzufeuern und zu betreuen. Zum Abschluss der Veranstaltung gab es ein Spieleturnier in der großen Sporthalle, an dessen Schluss ein begeistert gefeiertes Fußballspiel stand, an dem Spieler beider Schulen gemischt gegeneinander spielten. Es ist besonders erwähnenswert, mit welch liebevollem Engagement sich unsere Schülerinnen und Schüler während dieser Veranstaltung zeigten! Schüler und Lehrer der Helen Keller Schule waren daher auch wieder sehr angetan und überbrachten ihren herzlichen Dank, indem sie Herrn Migura ein großes Paket mit Sportzubehör schenkten. Alle Beteiligten waren sich einig, dass dieses Projekt zwischen den beiden Schulen für alle eine lohnende Erfahrung bedeutet und auch im nächsten Jahr sicher wieder stattfinden soll.

Kennenlerntag der neuen Klassen 5

Ihre neue Schule lernten am Samstag, den 5.6.2004, die Schüler der künftigen Klassen 5 kennen. Sie wurden von Unterstufenkoordinator Norbert Möhn begrüßt, über wichtige Details ihrer Einschulung informiert und schließlich ihren neuen Klassenlehrern Elke Tieben, Barbara Röver, Lothar Trinkaus, Jörg Brockamp, Dorothea Stübig und Susan Lutter übergeben. Die Informationsstunde wurde umrahmt von Auftritten der Bigband unter Leitung von Henning Paulmann sowie einer kleinen Theateraufführung der Klasse 5 von Frau Knippenberg-Wortmann.

Während die neuen Klassen mit ihren künftigen Klassenlehrern das Gebäude erkundeten und sich untereinander ein wenig "beschnupperten", hatten die Eltern Gelegenheit zu Gesprächen im Foyer der Aula. Sie wurden hier in bewährter Manier von Anni Meyer mit Kaffee versorgt. Leider wohl zum letzten Mal wurde Frau Meyer von den reizenden jungen Damen des Latein-Lk unterstützt, die in den vergangenen zwei Jahren bei vielen verschiedenen Schulveranstaltungen die Bewirtung der Gäste übernommen hatten. Da sie nach dem diesjährigen Abitur die Schule verlassen werden, sei ihnen an dieser Stelle herzlich für diese tatkräftige Hilfe gedankt!

FORUM MARIANUM: Vortrag von Prof.Dr.Thamer "Nationalsozialismus in der Provinz"

Klick! [Vl] Unter dem Thema "Nationalsozialismus in der Provinz" stand der Vortrag, den Professor Thamer von der Historischen Fakultät der Universität Münster im Rahmen des "Forum Marianum" in der Aula unserer Schule hielt.
Ausgehend von der Frage, ob die Provinz Nährboden des Nationalsozialismus oder Ort der Verweigerung gewesen sei, erläuterte Professor Thamer fundiert, wie der Nationalsozialismus lokale Interessenlagen nutzte und hochrangige Persönlichkeiten der Provinz für seine Zwecke dienstbar machte. Die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem Nationalsozialismus war auch bei der Provinzbevölkerung vorhanden, wobei sie in Gebieten mit vorwiegend protestantischer Bevölkerung vor 1933 deutlich größer war als in katholisch geprägten Gebieten. Dennoch gab es auch in überwiegend katholischen Gebieten Übereinstimmungen mit nationalsozialistischen Ideen bzw. Zielsetzungen, etwa hinsichtlich des Antisemitismus und des Antibolschewismus. Auch erhofften sich die Menschen überall einen Wirtschaftsaufschwung von dem neuen Regime.
Klick! Der Nationalsozialismus war kein monolithisches Herrschaftsgebilde, sondern eher ein "Chamäleon", das, je nach Notwendigkeit, gegenüber lokalen Gegebenheiten und Personen wandelbar blieb und ein Gespür für das Mögliche besaß. Dabei spielten vor allem örtliche Traditionsmuster eine wichtige Rolle. Nach 1933 bauten die Nationalsozialisten eigene Strukturen auf und Parteigänger konnten sozial aufsteigen (Kreisleiter, Gauleiter…). Es entstanden neue "Herrschaftsbereiche", die vielfach vom Wettbewerb um die Gunst des Führers oder Vorgesetzten geprägt waren. Hierbei entstanden "anarchische" und korrupte Strukturen, die zur Dynamik des Systems beitrugen.

Im Anschluss an seinen Vortrag stand Professor Thamer den Zuhörern für Fragen zur Verfügung. Dabei ging es nicht nur um inhaltliche Themen, die direkt mit dem Vortrag zusammenhingen, sondern auch um das Geschichtsstudium. Einige Oberstufenschüler nutzten im Anschluss an die Veranstaltung die Gelegenheit für ein persönliches Gespräch mit dem Gast aus Münster.

Eröffnung der Ausstellung " Von Niedersachsen nach Auschwitz"

Die offizielle Eröffnung der Ausstellung "Die Verfolgung der Sinti und Roma in der NS-Zeit", die bis Ende April in der Aula unserer Schule zu sehen ist, fand am Montag, den 19.4.2004, unter großer Publikumsbeteiligung statt. Schulleiter Lübbers und Bürgermeister Jansen sprachen zunächst Grußworte und brachten zum Ausdruck, wie wichtig diese Ausstellung für die Schule und die Stadt Meppen ist. Im Anschluss hielt Boris Erchenbrecher, Historiker und Mitgestalter der Ausstellung, einen Vortrag über das häufig aus dem öffentlichen Bewusstsein verdrängte Schicksal dieser Bevölkerungsgruppe, an der aus den gleichen Motiven des Rassenwahns wie bei den Juden die planmäßige Vernichtung vollzogen wurde; dabei bezog sich Herr Erkenbrecher vor allem auch auf die Situation in Meppen und im Emsland. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch das Romano-Schwarz- und Dany-Weiss-Ensemble. Insbesondere auch die Musik, die nach Aussagen von Herrn Hohmann, der als Vertreter der mitveranstaltenden KEB einige Aspekte der Ausstellung näher erläuterte, auch als Versöhnungsangebot der Sinti und Roma zu verstehen sei, fand beim Publikum großen Anklang.
Die Wanderausstellung, die vom Kultusministerium sowie Verbänden und Unternehmen gesponsert wird und knapp 60 Jahre nach Kriegsende die erste ihrer Art ist, erinnert an die Deportation der Sinti und Roma nach Auschwitz-Birkenau im März 1943. Mit den in das "Zigeunerfamilienlager" verbrachten 13000 Männern, Frauen und Kindern befanden sich auch 700 aus Niedersachsen; damit begann der planmäßige Genozid. Die Ausstellung zeichnet die verschiedenen Etappen der Verfolgung nach, die bereits 1938 mit der ersten Verhaftungswelle begann. Neben Dokumenten, Schriftstücken und Fotografien werden auch Interviews mit Überlebenden mit Hilfe von Video- und DVD-Installationen präsentiert. Die hochinteressante und zugleich betroffen machende Dokumentation, die durch fünf Videointallationen ergänzt wird, steht allen Schülerinnen und Schülern sowie weiteren Interessierten jeweils von 8.00 bis 16.00 Uhr offen; auswärtige Besucher melden sich bitte kurz im Sekretariat an.

Klick! Klick! Klick! Klick!
Klick! Klick! Klick! Klick!
Klick! Klick! Klick! Klick! Klick!

Besuch des Tropeninstituts in Hamburg

Klick!

Klick!

Auf seinem Vortrag zur Identifizierung des Sars-Erregers im November lud Dr. Christian Drosten die Biologie-Kurse zu einem Gegenbesuch ein. Am Freitag, den 16.04.2004 nutzten die Leistungskurse der Jahrgangsstufe 12 von Frau Klinger und Frau Wilkens die Gelegenheit zur Besichtigung des Bernhard-Nocht-Instituts. Nach einer herzlichen Begrüßung durch Dr. Drosten berichteten Frau Dr. Ebert und Herr Dr. Heussler in ausgesprochen spannender Weise über ihre Arbeitsgebiete.
Die Darlegungen zur Bekämpfung des Malaria-Erregers, Behandlung von Fadenwurm-Erkrankungen, Einlieferung von Patienten mit Lassa Fieber und Untersuchungen zu Aids- und Milzbranderregern führten in die nicht ungefährliche Tätigkeit der Wissenschaftler ein und ergaben einen plastischen Hintergrund für die anschließende Institutsführung. Hier bot sich den Besuchern die Möglichkeit, einen Blick auf die Labors und biologischen Sicherheitsbereiche zu werfen.

E.Klinger/R.Wilkens

Klick!

Klick!

Happy Birthday!

Klick! Ein prominentes Mitglied der Schulgemeinschaft feierte gestern einmal mehr seinen 39. Geburtstag. Hier präsentiert sich das Geburtstagskind in seinem Geschenk, einem Sporttrikot des Deutschen Fußballlehrerbundes mit der Aufschrift "Kompetenz im Fußball", das der Verband eigens anläßlich des Jubiläums des bekannten Kickers in einer bekannten Designer-Schneiderei in Auftrag gegeben hatte. Dem einigermaßen rüstigen Jubilar wünschen wir alle, dass er noch viele Tore für das Marianum schießen möge. Herzlichen Glückwunsch!

Gymnasiasten helfen Schülern (Meppener Tagespost 27.3.2004)

Grundschülern zu helfen, die ihre Freizeit weniger sinnvoll gestalten können, ist das Ziel einer Gruppe Zwölftklässler des Meppener Gymnasium Marianum. Seit November letzten Jahres verbringen die Gymnasiasten einen Nachmittag in der Woche mit den Kids und bieten ihnen Spiel, Spaß und Unterhaltung. Eine Umfrage des Kommunalen Präventionsrates der Stadt Meppen im letzten Sommer in den Grundschulen ergab, dass 10 - 15 % der Grundschüler nicht in Verein, Gruppe oder organisierten Aktivitäten eingebunden sind. Für die Arbeitsgruppe Schule des KPR Grund genug, um für die jüngsten Schüler ein wohnortnahes Freizeitangebot zu initiieren. Schüler des Gk Pädagogik unter Leitung von Christoph Migura startete ein Projekt, über das jetzt ein Austausch im Rathaus stattfand. Die Schüler des Marianums Andy Blum, Bernd Steinkamp, Maja Kleinschmidt, Jessica Küter-Lucks, Anne Klinger, Inneke Korte, Christiane Tiek, Inga Robben und Anna Wunrau haben sich für die ehrenamtliche Arbeit freiwillig gemeldet. In spielerischer Form helfen sie den Kindern den Umgang miteinander zu lernen und sich sozial zu integrieren. Das Angebot besteht zur Zeit an Pestalozzi-, Marien- und Overbergschule. Die Schüler erklärten übereinstimmend, dass die Arbeit eine große Bereicherung sei; der Leiter der KPR-Arbeitsgruppe Wilken sowie Bürgermeister Jansen zeigten sich angetan vom Engagement der Schüler. Zugleich stellte die Schülergruppe auch ihre Zukunftspläne mit der Gruppe vor.

Konzert des Musik - Leistungskurses

Klick!
Klick!
Klick!
Klick!

Das fast schon traditionelle Abschlusskonzert veranstaltete auch der diesjährige Musik - Leistungskurs der Jahrgangsstufe 13 am Donnerstag, den 25. März 2004. Die Schülerinnen und Schüler boten einem großen Publikum - die Aula des WGM war gut gefüllt - einen bunten Abend mit einem abwechslungsreichen und ansprechenden Musikprogramm aus Pop und Klassik.

Dargeboten wurden zunächst eine Vielzahl instrumentaler und sängerischer Einzelnummern von Chopin bis Grönemeier, dann wurde das Publikum aber vor allem auch mit Chor- und Bandnummern aus Popmusik und Musical unterhalten, die besonders großen Anklang fanden. Dabei hatten die SchülerInnen sich viele interessante und witzige Details ausgedacht und in mühevoller Kleinarbeit umgesetzt: so wurden die einzelnen Nummern durch Computeranimationen unterstützt, außerdem erzeugten passende Kostüme eine tolle Atmosphäre. Zum Abschluss traten alle Beteiligten in Ordenstracht auf und präsentierten Stücke aus 'Sister Act' so gekonnt und mitreißend, dass mehrere Zugaben gefordert wurden.

Unter den Vorbereitenden und Musikern sind besonders Miriam van Eiken, die Choreographien und Chorarbeit bravourös vorbereitet hatte, sowie Carolin Yüce, die die Musikdarbietungen des gesamten Abends souverän begleitete, hervorzuheben.

Klick!
Klick!
Klick!
Klick!

21. deutsch-französischer Schüleraustausch

Wk IV [Rn] Mit der Ankunft der französischen Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Begleiter Jean-Louis Le Tousse und Marie-Claude Clouet in Meppen begann am 22.02.2004 der 21. deutsch-französische Schüleraustausch. Er wird in diesem Jahr auf deutscher Seite erstmalig von Frau Wedemeyer betreut, die die Arbeit ihrer Vorgänger Hans Többe und Achim Geelen nach dem 20jährigen Jubiläum im vergangenen Jahr nun fortsetzt. Insgesamt nehmen auf französischer Seite 26 und auf deutscher 28 Teilnehmer am diesjährigen Austausch teil.

Betreuerinnen Das Thema des Austausches lautet: "Was gibt's Neues in Meppen (respektive Nantes) und in der Umgebung?" Die sog. Europaklasse des Lycée Le Loquidy beschäftigt sich mit dem Thema "Europa und der Rest der Welt". Bereits der erste Tag in Deutschland begann mit einem kulturellen Highlight, nämlich der Teilnahme am Karneval in Münster, den die Schülerinnen und Schüler dann in Meppen noch haben ausklingen lassen. Nach dem Empfang im Rathaus am Dienstag (24.02.) beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler nun sehr intensiv und auf vielfältigste Weise mit ihren jeweiligen Arbeitsschwerpunkten. So werden Interviews durchgeführt, auf Tagesfahrten (durch das Emsland, zum VW-Werk nach Emden, nach Norddeich und Greetsiel, zur Neuen Osnabrücker Zeitung u.v.m.) Informationen gesammelt und Eindrücke bei der Teilnahme am Unterricht am Marianum gewonnen.

Betreuerinnen Am Mittwoch vergangener Woche (26.02.) wurden, wie hier zu sehen, die Gäste aus Nantes in einer kleinen Feierstunde auch offiziell vom Schulleiter des Marianum, Herrn Lübbers, begrüßt und herzlich willkommen geheißen. Der wieder einmal sehr gelungene Austausch dauert auf deutscher Seite noch bis zum 05.03., doch bereits jetzt freuen sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr auf das Wiedersehen in Nantes vom 18.-30.04.2004. Als Begleiter werden neben Frau Wedemeyer dieses Mal Frau Weymann und Herr Burrichter dabei sein.

kultpur's Premiere von 'Viel Lärm um Nichts' begeistert gefeiert

Vor ausverkauftem Haus fand am Samstag, den 14.2.2004 um 20.00 Uhr, die Premiere von "Viel Lärm um Nichts" von W. Shakespeare statt. Die Premiere zeigte witzige Dialoge, gut aufgelegte und hervorragend vorbereitete Schauspieler sowie fantastische Kostüme, kurz: der Zuschauer konnte und kann in den folgenden Aufführungen ein amüsantes, unbedingt sehenswertes Stück der Theater-AG 'kultpur' erleben! Das Publikum jedenfalls honorierte den Auftritt mit lang anhaltendem und begeistertem Applaus!

Wer sich über die Handlung und Bestzung informieren möchte, besuche die

  • [ Internetseite von 'kultpur' ]
  • .

    Plakatentwürfe zur Ausstellung "Jüdisches Schicksal"

    Arbeiten aus dem Kunstunterricht der Jahrgangsstufe 13 werden im Ausstellungszentrum an der Koppelschleuse gezeigt.

    [Sbk] Wie muss ein Ausstellungsplakat gestaltet sein, damit seine Botschaft gesehen und verstanden wird? Wie können in einem Plakat Bild und Schrift miteinander in Einklang gebracht werden, damit der potentielle Besucher informiert, gleichzeitig aber auch emotional angesprochen wird? Welche Möglichkeiten gibt es, mit typographischen Mitteln die Intentionen der Ausstellungsmacher zu unterstützen? Darf ein Plakat zu einer Ausstellung über das "Jüdische Schicksal" ästhetisch, innova-tiv, originell, provokativ oder gar grell und bunt daherkommen?

    Schülerinnen und Schüler eines Grundkurses Kunst der Jahrgangsstufe 13 haben sich zusammen mit ihrem Kunstlehrer Dr. Rainer Schmitz-Bennink mit diesen und vielen anderen Fragen und Kriterien der Plakatgestaltung beschäftigt und als praktische Arbeit Plakatentwürfe zur laufenden Pankok-Werkschau im Meppener Aus-stellungszentrum an der Koppelschleuse geschaffen. Eine Auswahl der Entwürfe wird - nicht zuletzt, weil es kein "offizielles" Plakat gibt - bis zum Ende der Ausstellung am 1. Februar 2004 dort zu sehen sein (Öffnungszeiten: dienstags bis sonnabends von 13.00 bis 17.00 Uhr sowie sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr).

    Die Beratungslehrer stellen sich vor

    Beratungslehrer Die Beratungslehrer des Marianums, S. Pinke, L. Trinkaus, A. Höning und M. Langenbach, stellen sich vor.
    Bitte klicken Sie [ hier ].

    Quis fit Crassus?

    Weiterhin aktualisiert wird die Online-Rätselseite für alle Antike-Interessierten. Unsere Kollegin Maria Schmutte hat zusammen mit ihrem Bruder weit über 1000 Fragen zu einem Spiel im Stil von 'Wer wird Millionär' zusammengestellt (www.quisfitcrassus.net). Die Fragen hatte sie teilweise mit ihrem Lk des Abiturjahrgangs 2002 entwickelt und als Heft herausgegeben. Selbst Günther Jauch hatte dem Lk damals zu dieser Leistung gratuliert.

  • [ Quis fit Crassus? ]
  • .