Gymnasium Marianum ist "Umweltschule in Europa" 2003   


Als einzige Schule des Landkreises Emsland ausgezeichnet

Im Rahmen einer Tagung der regionalen "Umweltschulen in Europa" im Umweltzentrum "Oldenburger Münsterland" in Cloppenburg wurde das Gymnasium Marianum Meppen als einzige emsländische Schule zusammen mit elf weiteren Unterrichtsstätten aus dem Bezirk Weser-Ems mit der Bezeichnung "Umweltschule in Europa" ausgezeichnet.

"Umweltschule in Europa" ist eine Auszeichnung der "Foundation for Environmental Education". Die nationale Koordination liegt bei der "Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung" in Hamburg. Unterstützt wird das Unterfangen in Niedersachsen vom Kultus- und Umweltministerium sowie vom Landeselternrat und Landesschülerrat sowie der Niedersächsischen Umweltstiftung. In Niedersachsen sind über 200 Schulen an der Aktion beteiligt. Auf internationaler Ebene sind es über 9000 Schulen in 27 europäischen Ländern. Als erstes außereuropäisches Land ist seit kurzem Südafrika dabei.

Ziel ist die umweltverträgliche Gestaltung von Schulen, verbunden mit einer Erhöhung der Qualität von Unterricht und Schulleben im Sinne einer "Bildung für nachhaltige Entwicklung". Während der Veranstaltung in Cloppenburg wurden von mehreren Schulen eigene Projekte wie: "Eine Schule für Tamiga" oder "Eine Welt und soziale Gerechtigkeit" vorgestellt. Außerdem wurden sowohl für Lehrer als auch für Schüler Workshops angeboten. Der Leiter der Referatsgruppe Innovation im Kultusministerium Heinz-Wilhelm Brockmann zeichnete zwölf Schulen aus dem Bezirk Weser-Ems als "Umweltschule in Europa" aus.

Das Gymnasium Marianum erhielt diese Auszeichnung für die weiträumige Umgestaltung des Schulgeländes, das sich - so hieß es - in ökologischem Sinne als beispielhaft präsentiert. Außerdem wurde das Projekt "Facharbeiten im Rahmen der Lokalen Agenda 21" des Leistungskurses Erdkunde der Jahrgangstufe 12, welches schon im dritten Jahr in Folge durchgeführt wird, als "nachahmenswertes Unterrichtsprojekt" hervorgehoben. Indem bei öffentlichen Einrichtungen, Verwaltungsorganen, Ämtern, Verbänden, Firmen, usw. Recherchen zur Erstellung der Facharbeit durchgeführt werden, hält es Schülerinnen und Schüler an, aktuelle und regionale Themen zu bearbeiten und über den allgemeinen Schulalltag hinaus tätig zu werden.

Das Bild zeigt von links: Udo Borkenstein von der Umweltbildungszentrale, Kursleiter Leistungskurs Erdkunde Achim-M. Geelen, die Schülerinnen Franziska Boven und Beate Jongebloed, Heinz-Wilhelm Brockmann, Leiter der Referatsgruppe Innovation im Kultusministerium, und Schulleiter Hans-Michael Lübbers.