Auf Vermittlung dieser
Internetseite nahm eine Gruppe von 13 Oberstufenschülern
in den Ferien an einem Kongress der Europäischen Akademie
Berlin teil. Wie
die Teilnehmer anschließend berichteten, war die
Veranstaltung höchst interessant und ermöglichte
ihnen einen schönen und zugleich preiswerten
Aufenthalt in Berlin. Zugleich äußerte sich das
Berliner Institut erfreut über die engagierte Teilnahme
unserer Schüler. Fazit: Zur Nachahmung empfohlen!
Hier nun der Bericht der Teilnehmer:
Kongress Herbst der Freiheit – Berlin
Von Philipp David, Thomas Meyer, Nadine Borgmann,
Peter Volmer, Leonie Rademaker, Friederike Bölle, Tobias
Ahrens, Stefanie Euler, Julian Lübbers, Johannes Lorenz, Jonas
Münscher, David Reiners und Svenja Baumann
In den Ferien nahmen 13 Schülerinnen und Schüler des
Jahrgangs Q1 - ganz privat - die lange Zugfahrt nach Berlin auf sich um
in der Europäischen Akademie Berlin über die Jahre
1989, das Jahr des Mauerfalls in Berlin, und 2009 zu diskutieren.
Ausgeschrieben war dieser Kongress für „junge
Europäerinnen und Europäer“, es kam jedoch
auch eine etwas ältere Frau, die uns gern ihre Erlebnisse von
damals schilderte. Neben ihr und uns 13 Marianum- Schülern
besuchten auch eine junge Türkin und eine junge Polin den
Kongress.
Am
ersten Abend nahmen wir nach einer Vorstellungsrunde und ersten
Informationen über das Jahr 1989 an einer etwas anderen
Stadtführung durch Berlin teil. Es wurden neben den typischen
Touristenplätzen (Brandenburger Tor, Alex, Potsdamer
Platz,…) auch andere, unbekanntere Plätze besucht,
die einen historischen Hintergrund haben.
Am
Samstag besuchten wir nach einem reichhaltigen Mittagessen die
Gedenkstätte an der „Bernauer
Straße“. Man konnte dort von einer
Aussichtsplattform aus den Aufbau der Grenze zwischen West- und
Ostberlin mit Mauer, Todesstreifen, Wachposten, Lichtanlagen und
Überwachungsanlagen und vielem mehr sehen. Außerdem
wurden uns Fotos und Videosequenzen von den wohl bekanntesten
Fluchtversuchen gezeigt.
Das Highlight kam dann am Abend: Wir durften
stellvertretend für alle jungen Europäerinnen und
Europäer Botschaften in einer Podiumsdiskussion der
Konrad-Adenauer-Stiftung an die Teilnehmenden überbringen. Die
Veranstaltung stand unter dem Titel "Umbruch und Aufbruch –
Von der Friedlichen Revolution zur Europäischen Einigung". Zu
Besuch waren einige Politiker, unter anderen auch der ehemalige
Außenminister der Tschechischen Republik Karl zu
Schwarzenberg.
Am letzten Tag dieses spannenden Wochenendes hörten wir
gespannt einem Zeitzeugen des Mauerfalls zu. Er berichtete
über die Zeit um das Jahr 1989, was man als junger Mann
gemacht hat und was einen beschäftigte.
Dann: Seminar vorbei, Koffer
gepackt, mit dem Zug nach Haus. Leicht gesagt. Alles ist super
gelaufen,
doch dann standen wir um 23.00 Uhr in Herford und sehen nur noch das
Ende des Zugs.
Trotzdem hatten wir super Laune und viel Spaß! Sollte es noch
einmal ein solches Angebot geben, sind wir auf jeden Fall dabei, denn
das Programm, die Leute, die Unterkunft und das Essen waren super!
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